Unterschied OM 636 Unimog / OM 636 Gabelstapler -->Kupplung?

tommya8

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22. Sep. 2011
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Hallo zusammen,
ich baue gerade einen OM636 aus einem Stapler in meinen 411.120.
Die Vorderseite (Riemenseite) ist ziemlich problemlos, da kommt der Lüfter unten auf die Kurbelwelle (am Stapler sitzt der Lüfter oben auf der Achse der Wasserpumpe).

Mehr beschäftigt mich gerade die Kupplung.
Da die Kupplung im Stapler noch sehr gut ist möchte ich die eigentlich weiter verwenden.
Im Unimog ist auf der Kupplungsbetätigung nur ein Schleifring,
bei dem Stapler ist hier ein richtiges Lager mit Schmierung verbaut (siehe Bilder).
Hat jemand das schon mal so in den Unimog übernommen?
Ist das möglich, nötig, sinnvoll?

Als nöchstes schaue ich ob die Ölwanne vom Staplermotor im 411er Westfalia (neue Achsen) passt.
Gibt es hier Erfahrungen?

Besten Dank für eure Unterstützung!

Gruß
Thomas
 

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Moin Thomas,

HIER findest Du die Infos über die passende Ölwanne.

Wenn es möglich ist, belasse die Ausrückung.

Bei der Menge Öl in der Kupplungsglocke bezweifle ich den guten Zustand der Mitnehmerscheibe.
 
Hallo
vermutlich sitzt das Kugellager auf einer Führungshülse, die bim UG1 nicht vorhanden ist. Meines Wissens war die nur bei den 404 mit Dieselmotor verbaut.
 
Hallo Thomas,

so einen Umbau habe ich auch schon gemacht und folgendes vom Original-Motor getauscht.

Ölwanne (evtl. Burgmannring erneuern. Kostet b. Unimoghändler ca. <8 €)
Riemenscheiben auf Kurbelwelle
Spannevorrichtung für Luftpresser
Dieselfilter (Distanzstück)
Ansaugkrümmer
Abgaskrümmer
Ventildeckel

Gruß
Klaus
 
Hallo
da wir nicht wissen, ob der Motor aus einem BKS, Crede, Esslinger, Irion, Steinbock oder Still stammt, ein Voit, ZF oder sonstwer- Getriebe verbaut, ob mit Diwamatik oder Trockenkupplung, sind die notwendigen Umbaumaßnahmen alles Spekulationen.
 
Hallo
und erst mal vielen Danke für eure Hilfe!

@ Helmut-Schmitz
Der Motor stammt aus einem Iron Stapler.
Hilft dir das weitere die notwendigen Umbaumaßnahmen enger einzugrenzen?

Ich werde mir die angesprochenen Punkte (vor allem die Ölwanne) bei der nächsten Gelegenheit genau anschauen und dann weiter berichten!

Grüße und einen schönen Tag!
Thomas
 
Hallo zusammen,
da ich mich gestern wieder mit der Unimog Kupplung befasst habe hole ich dieses Thema wieder nach oben...

Ich habe von beiden Motoren die Kupplungen und Druckplatten abgebaut.

Die originale Kuppung vom OM636 aus dem Unimog ist an mehreren stellen verglast,
die Druckplatte hat schwarze einbrennstellen (Siehe Bild 1 + 2).

Die Kupplung vom Irion Stapler sieht hier deutlich besser aus,
diese ist aber dafür vorgesehen mit einem Kugelgelagerten Ausrücklager betätigt zu werden.

Mein Plan: Andrückplatte von der Irion Kupplung auf die vom Unimog umbauen,
Kupplungsscheibe vom Irion Stapler verwenden.

Da die Komponenten ja ausgebaut sind kann ich ja die Muttern wieder auf die gleiche Federkraft einstelllen wie vorher (Abstands + Kraftmessung).

Was meint ihr zu diesem vorhaben?
Oder besser gleich komplett neue Komponenten (Druckplatte + Kupplungsscheibe) einbauen?
Was für eine Dicke hat die Kupplungsscheibe neu?

Danke für eure Hilfe / Meinung!

Gruß
Thomas
 

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Hier noch das fehlende Bild des vorigen Beitrages
 

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Hallo Thomas,

abgesehen davon, welche Umbaumaßnahmen erforderlich sind, ist die Frage der Herkunft eines gebrauchten OM636 sehr wichtig.

Gabelstapler: Meist Start, Vollgas, Aus. usw.

Z. B. Mähdrescher, Panzer oder Boot: Start, lange Zeit bei ziemlich konstanter Drehzahl, Aus.

Hoffen wir, dass Du mit Deinem Motor Glück hast und er gut ist. Sonst wirst Du hier natürlich gerne geholfen.
 
Hallo,

vor vielen Jahren (ca. 20) habe ich auch mal einen 636er Motor aus einem Stapler gekauft, um ihn einem U411 einzupflanzen.

Bis auf die üblichen Verdächtigen dabei ging das problemlos.

Der Motor war damals erste Klasse.
Ein Problem ergab sich aber erst später, nachdem quasi der Umbau abgeschlossen war.
Im Stapler war er gedrosselt, hatte eine andere ESP.
Das fiel zwar auf, aber erstmal nicht negativ.
An der Leistung fehlte es dann, jedoch konnte man der ESP nix mehr abverlangen,
oder zumindest nicht genug, um dem Mog gerecht zu werden.

Ich weiß nicht mehr im welchem Stapler er saß, wieviel er da leisten musste.
Es kann also durchaus sein, dass größere Stapler entsprechend anders eingestellte Motoren haben, und das hier nicht relevant ist.
Daher bitte nur als kleinen Hinweis werten !

Gruß Jörg.
 
Hallo Jörg,
Danke für den Hinweis.
Im Irion Stapler lief der Motor mit 42 PS,
also 10 mehr als im 411er :-)

Gruß Thomas
 
Hallo Thomas,

42 PS heißt, dass er mit ca. 3500 U/min gelaufen ist bzw. laufen konnte, also nahe der Höchstdrehzahl 3600 U/min. In solch einen Motor würde ich ohne vorherige genaue und fachmännische Bestandsaufnahme nicht viel Arbeit und Geld investieren.

Aber wie gesagt: Du kannst natürlich auch Glück haben.
 
Hallo Thomas

die Andruckplatte kannst du, sofern sie untereinander passt, wechseln. Zum Einstellen gibt es für den Abstand des Druckrings im gespannten Zustand (Einbaulage) eine Einstellmaß. Auch die Federlängen sollten im ausgebauten Zustand geprüft werden.
Warum soll in einen solchen Motor mehr oder umgekehrt in andere Motore weniger Arbeit investiert werden?
Gabelstapler: Meist Start, Vollgas, Aus. usw.
das ist eine pauschale Darstellung, aber nicht zutreffend. Das gilt vlt für kleine Klitschen, ansonsten bei größeren Betrieben Start und dann den ganzen Tag unterwegs, es waren immer Stapler zu wenig in den Betrieben, Abstellen nur zur Pause und zum Tanken, bei großen Unternehmen sogar dreischichtig.
Dieselstapler waren schon in den 60er Jahren in Hallen verboten, die Fahrwege auf dem Firmengelände waren sehr oft schlecht, Verbundpflaster war damals noch nicht bekannt, manchmal geteert und oft nur geschottert. Die Fahrgeschwindigkeit in vielen Betrieben und besonders mit Ladung war eher mäßig. Ein großer Anteil hatte deshalb vorne Zwillingsbereifung. Hohe Drehzahlen waren nur beim Heben üblich.
 
@ Helmut Schmitz:
Wo finde ich denn die Einstellmaße?
Sowohl in meinem Werkstatthandbuch für den 411er als auch in meinen OM 636 Unterlagen habe ich diese Maße nicht gefunden.

Kannst du mir die Evtl. zukommen lassen?

Das wäre klasse!
Vielen Dank schon mal!

@ Optimmog:
Hallo Optimog,
ich habe (vor ich den Stapler gekauft habe) eine Kompressionsmessung gemacht (Motor kalt, alle Zylinder ca. 21bar),
außerdem habe ich den Stapler in kaltem und in warmen Zustand gestartet und auch länger laufen lassen.

Letztendlich bin ich mit dem Stapler ca. 13 km über Feldwege nach Hause gefahren 8)

Ich habe mir also von dem Motor ein für mich aussagekräftiges Bild gemacht und hoffe dass ich damit nicht auf die Nase falle.

Aber Danke für deine Bedenken...

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,

das hört sich nach einer ausreichenden Prüfung an. Toi, toi, toi für die weiteren Arbeiten und den Betrieb im Unimog!
 
Hallo Thomas
was ist denn überhaupt bei dir verbaut, von den Mini-Unimogs aus der Unimog-Kreidezeit habe ich keine Unterlagen. Meine "ältesten" Angaben sind von der K225.
 
Sorry Reiner

ich wollte dir und deinem fuhrpark nicht zu nahe treten. :sorry
Sicherlich wolltest du uns gerade mitteilen, dass ihr aus der Zeit des Archaikum stammt. Nehme ich hiermit zur Kenntnis. :roll:
 
Hallo zusammen,
mit meiner aktuellen Frage hole ich meinen Beitrag wieder aus der Versenkung :-).

Inzwischen ist der Motor im Unimog eingebaut und läuft hervorragen.
Was 10 bar fehlende Kompression doch ausmachen...

Im Moment betreibe ich den Motor mit der Ölwanne des Gabelstaplers.
Da das ja bekannterweise probleme geben kann wede ich auf eine Unimog Ölwanne umbauen.

Dehalb meine Frage:
Kann ich die Ölwanne im eingebauten Zustand (also Hütte drauf, Motor eingebaut) wechseln
oder muss die Hütte dazu runter?
Auf den ersten Blick vermute ich dass es im eingebauten Zustand geht (evtl. die Achse lösen und nach unten drücken?).

Gibt es eine Dichtung zwischen Ölwanne und Block?
Was für Teile sollte ich außerdem wechseln wenn die Ölwanne unten ist?

Danke und Gruß
Thomas