Was wäre wenn??

Torsten Pohl

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16. Aug. 2002
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Man einen modernen Motor nebst Dieselkat etc. in einen 404 einbaut, beim PKW ist die Hürde zu hoch um Anerkennung in der Schadstoffklasse zu erziehlen aber bei der LKW-Zulassung sollte da doch was gehen oder? Wer weiß da mehr darüber??

Tschau Torsten
 
Hallo,

grundsätzlich werden bei LKWs die Motor -Auspuff - Ansaugtrakt- kombination als gesamtes Abgasgutachten abgenommen. In welchen Rahmen man das verbaut ist grundsätzlich erst mal wurst.

Auspuff bedeutet entsprecheder Kat/Schaldämpfer und eine genau definierte (im Gutachten festgehaltene) Rohrlänge.

Ob man nen PKW Motor als LKW Motor anerkennen wird kann ich nicht sagen. Das Problem wird aber auf jedefall der Auspuff sein, weil der beim PKW genau in der Form wie er verbaut wird im Tüv-Gutachten steht.

Ich persöhnlich würde aber nicht besser als Euro 3 evtl. Euro 4 (schon mit Einschränkungen) verbauen, da der elektronische Part extrem groß wird. Auserdem wird der spezifische verbrauch im vergleich von E3 zu E4 deutlich höher (ca. 10-20 g/KwH zu lasten der inneren Vrebrennung).

Grundsätzlich finde ich die Idee sehr toll, weil ja einiges möglich wäre in punkto Verbrauch und Leistung und was auch eine Rolle spielt ist die bauliche größe!!!! Theoretisch würde ja schon der VW 1.4L Dreizylinder mit 90PS und 210MN (wie er im Audi A2 verbaut wurde) völlig reichen aber der Wäre dann nur halb so lang! :shock: Daraufhin könnte bei richtigem Einbau die innere Motorverkleidung teilweiße bis ganz verschwinden. :flex:

Man muss aber auch das Negative an so einem Umbau sehen, denn so einen elektronik-Bomber kann der afrikanische Dorfschmied nicht mehr mit dem 800g Hammer richten!!! :cry:

Ich bin gespannt wie sich das Thema weiterentwickelt. ist aufjedenfall sehr interresant. :D :D :D


MfG


Martin
 
Den Umbau auf einen 4 Zyl. VW Turbo Diesel im 404 gibt es wohl schon.
Das hat, wie man mir erzählte, jemand in der Eifel erfolgreich an seinem ebenfalls luftgefederten 404 gemacht, der seinen defekten 5 Zyl. DB Diesel damit ersetzt hat. Das Ding soll rennen wie Schmitz' Katze und wesentlich weniger verbrauchen als vorher mit dem 5 Zylinder. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde ein 1,9 l TDI verbaut.
Gruss
e.a.
 
Hallo,

Den 1.9er TDI halte ich auch für einen sehr guten Motor.
Hab ihn in der letzten Ausbaustufe in meinem PKW und bin sehr zufrieden.
Kenne einige Fahrzeuge mit weit über 250.000 km.
Die große schwäche bei dießem Motor ist vorallem die drehzahl in verbindung mit dem 404 getriebe.

Vorallem die Pumpe Düse haben ab ca 3500 U/min einen deutlichen Leistungsabfall. (Weshalb sie auch langsam von der Bildfläche verschwinden weil OTTO-NORMALFAHRER ja seinen Diesel unbedingt auf 5000 U/min fahren will um nicht vonn seinen Benziner gewohnheiten ablassen zu müssen.

Wie hoch dreht der Mog bei welcher Geschwindigkeit???? War bis jetzt zu faul das genau auszurechnen.

Der Einbau eines Motors (Mal egal welcher solange die größe und die Leistung passt) zieht im großen und ganzen drei Probleme mit sich.

1. Die anbindung an die Kupplung. Da werden ähnliche Technische Lößungen wie die von Haas gefertigte neue Kupplungsglocke nötig sein, da ich von einer Geschweißten Lösung nicht sehr viel halte.

2. Die vordere Motorlagerung muß so konstruiert werden, das sich wieder eine Dreipunktlagerung ergiebt. auserdem muss die kombination aus Motor Getriebe und Kupplungsglocke wieder mind. genauso stabil sein wie die originle Lößung (man braucht zugstreben etc oder eben eine Kupplungsglocke die die Aufgaben mit erfült).

3. Die Tüv abnahme. Die wird vorallen eine stange Geld kosten wenn der Tüv ein komplettes Abgasgutachten verlangt ( man weis ja noch nicht was genau ferlangt wird). Zudem brauchts dazu nen zeihmich neuen Motor damit die Abgaswerte auch Eingehalten werden, denn die gesetzliche Vorhaltung ist meines Wissens nach nur bei LKW Motoren ab Euro 4 nötig und wie weit das bei PKW Dieseln vorgeschrieben ist weis ich nicht.


So nun lasst mal hören was euch noch so für Gedanken durch den Kopf gehen.


MfG

Martin
 
I have a dream,

Habe da noch eine „Heizölrakete“ genauer einen E39 als 530 D der leistet 470 Nm bei knapp 200 PS und gurgelt unter Volllast gerade mal 9 ltr. durch.
Das wäre doch was für meinen alten 406er, da sich aber bei dieser schieren Gewalt sämtliche
Antriebs und Abtriebsaggregate vor meinem geistigen Auge in ihre Bestandteile und so gar noch Kleiner zerlegen, habe ich diesen Traum ganz schnell beerdigt.

I had a dream
Armin P.
 
Hallo Armin,

Habe da noch eine „Heizölrakete“ genauer einen E39 als 530 D der leistet 470 Nm bei knapp 200 PS und gurgelt unter Volllast gerade mal 9 ltr. durch.

Ich habs gerade nachgeprüft: Bei Nennleistung wird Dein E39 die 9l in gerade 15 min durchgegurgelt haben.

Gruß
Walter
 
da muss der BMW verdammt schnell sein das er die 100km in 15 min schafft! :P :lol:

MfG

Martin
 
Aha Interesse vorhanden stelle ich fest :wink: , die Anbindung ans Getriebe etc. stellt kein Problem da! Hier gibt es genug gangbare wege, auch die Verwendung anderer Getriebe etc. lässt sich mit ein wenig Kreativität umsetzen. Das Elektronikproblem halte ich für überbewertet klar ist das empfindlicher als ohne aber ein zweites Steuergerät wasserfest Verpackt wenns geht noch irgendwo geschützt eingebaut und die nötigen Fühler als zusätzlicher Ersatzteilballast an Bord berühigen dann doch oder?
Zudem kenne ich einige Hochtechnisierte Off Roader die ihre Spielzeuge oft genug versenken Streß macht im seltesten Fall die Elektronik sind eher die alten Klassiker wie Luft im Ansaugtrakt etc.

Der Grund für die ganze Diskussion ist für mich folgender ich will deutluich mehr Leistung und V/max,die möglichst höchste Abgasnorm und geringen Verbrauch, und ich will trotzdem meinen 404er behalten sprich auch fahren falls die Feinstaubgeschichte wie angekündigt überall kommt.

Das das reichlich <Geld kostet ist mir schon klar.

Alos nochmal das alles ist keine Frage zur technischen Machbarkeit da sehe ich kein unüberwindbares Problem es geht um die steuerliche Anerkennung sowie Tüv.

Ich zitiere hier mal ein Vorgespäch das ich mit mei9nem Tüv Ing. hatte.

Also mein derzeitiger Wissensstand:

Eintragung möglich bis 140PS, darüberhinaus elektronische Geschwindigleitssperre oder Scheibenbremsen.
Übernmahme der PKW Klassifizierung, wenn alles was dazugehöhrt übernommen wird, sprich Steuerelektronik Auspuff etc.
Leistungsprüfung nach Vorlage der Motordaten nicht Notwendig (ideal ist Motorspezifisches Datenblatt)
Abgasuntersuchungs Pflicht ab dann wie bei jedem Modernem Fahrzueg keine anerkennung des Baujahres mehr da neuer Fahrzeughersteller in die Papiere eingetragen wird.

Anerkennenug des FA ????????????
Umschlüsselung zurück zum LKW vermutlich erforderlich,evtl kann aber als WOMO Klassifiziert bleiben.

Alles in allem ein Spannender Plan gell!

Tschau Torsten
 
WalterOspelt schrieb:
Ich habs gerade nachgeprüft: Bei Nennleistung wird Dein E39 die 9l in gerade 15 min durchgegurgelt haben.

Gruß
Walter

Hallo Walter,

Asche auf mein Haupt. Es sollte volle Fahrt voraus auf der Autobahn heißen und natürlich nicht Vollast :oops:
Liebe Grüße nach Österreich
Armin
 
Torsten,
Du solltest, um spätere besonders finanziell bittere Enttäuschungen zu vermeiden, mal einen anderen Sachverständigen aufsuchen. Der, mit dem Du gesprochen hast, hat entweder wirklich keine Ahnung, muss unter der Hitze leiden oder muss schlichtweg besoffen gewesen sein.

"Übernahme der PKW Klassifizierung, wenn alles was dazugehöhrt
übernommen wird, sprich Steuerelektronik Auspuff etc. " Sorry aber das
geht garnicht, da ein 404 in einer ganz anderen Gewichtsklasse beheimatet ist und als LKW ( N1 ) zählt.

"Abgasuntersuchungs Pflicht ab dann wie bei jedem modernem Fahrzeug keine Anerkennung des Baujahres mehr da neuer Fahrzeughersteller in die Papiere eingetragen wird. "
Hersteller ist nicht mehr zu ändern, es sei denn, Du nimmst einen neuen Rahmen ohne FG Nummer und baust das Fzg komplett neu auf, damit wäre aber auch ein neuer kompletter Abgastest erforderlich, da das dann ein Neufahrzeug ist. Da für ein Alt-Fzg die bei der EZ gültigen Regeln weiter gelten, kann man so einen Umbau sachverständig beurteilen und unter Beibehaltung der bisherigen Einstufung eintragen, die Erfüllung der gewünschten höheren Klassifizierung bei dem o.a. Umbau kann nur nach einem bestandenen Test auf der Rolle rechtsverbindlich geändert werden.
Ich will hier keine Illusionen zerstören, aber an einigen Fakten kommt man leider nicht vorbei.
Gruss
e.a.
 
Hallo,

wie mein vorredner hier schon sagte liegt das Problem bei den verschiedenen Abgasgutachten der PKW bzw NKW klassen.

Zitat:

"Übernahme der PKW Klassifizierung, wenn alles was dazugehöhrt
übernommen wird, sprich Steuerelektronik Auspuff etc. " Sorry aber das
geht garnicht, da ein 404 in einer ganz anderen Gewichtsklasse beheimatet ist und als LKW ( N1 ) zählt.

Zitat ende.

Man müsste also einen "PKW Diesel" finden der auch nach der NKW Regelung zertifiziert ist. Zb.: U 90 418, oder irgendein Sprinter der dann als LKW zugelassen werden kann.

LKW Motoren werden unabhängig von Fahrgestell auf dem Prüfstand nach einer Drehmoment/Drehzahl kurve zertifiziert.
PKW Motoren werden im Pkw mit einberechnung des CW-Wertes und des Gewichtes abgenommen was die Sache für unseren zweck fast unmöglich macht.


MfG

Martin
 
Hallo,
so ganz falsch kann die Aussage von Torsten/ seinem Ingschenieur nicht sein.
Kann mich an frühere "PKW Tuning Zeiten" erinnern, da war es so, daß man aber einer ?? gewissen Umbaugröße am Fahrzeug als "Hersteller" im Brief eingetragen war.......

Grüße
Ralf
 
Hallo Ralf,

so ganz falsch kann die Aussage von Torsten/ seinem Ingschenieur nicht sein.
Kann mich an frühere "PKW Tuning Zeiten" erinnern,

So mag es früher einmal gewesen sein.

Heute gilt das was Martin und e.a. schon gepostet haben.

@ Torsten:
Wenn Du daran Zweifel hast, ruf doch einfach einen Zertifizierer bei TÜV (Rheinland oder Süd) an.

@Armin:
Daran kannst Du ersehen, wie oft ein PKW-Motor an der Nennleistung betrieben wird: praktisch nie, und nur manchmal an der Vollastkurve

Gruß
Walter
 
Hy Walter :wink:

Wieso zweifel etc. das ist ne Diskussion und ich bin begeistert wqas rumkommt, ich hab hier sinngemäß gesagt was mir so beim Tüvtler mitgeteilt wurde nicht mehr und nicht weniger, ganz so einfach stell ich mir das aber dann auch nicht vor :wink: .

Sprintermotor ist schon mal gut der 602a war ja auch im 407 (mein ich oder) un hat D2 dort, richtig??
Im Sprinter erfüllt der Motor bereits die nächst höherer Abgasklasse warum?

Tschau Torsten
 
OM 602 gibt es im 408 nicht 407.

Ganz knapp vorbei :D

Macht auch nix. By the way; deon Hänger schaut gut aus mit der Lackierung.


Markus
 
moin zusammen,

also ich find ja umwelt auch total wichtig, aber ich versteh die diskussion trotzdem nicht: in einen 404 (ich glaub vor Bj. 70) kann man doch jeden beliebigen motor einbauen, solange der unter den von DB maximal zugelassenen 180PS bleibt. emission=egal.
So und bei einer anderen schadstoffeinstufung, wieviel spart man da im jahr? 100euro??? das lohnt sich dann ja schon nach 150 jahre!!!

viele grüße

martin

ps: ich träum ja auch von 250PS im 404, aber das ist nunmal ohne extremen aufwand nict zu machen.
 
Hallo,

Das größere Problem ist ja das eventuell drohende Fahrverbot und die Strafsteuern die auf die älteren Fahrzeuge (vorallem Diesel) kommen.

@ Torsten also wenn du mit dem OM602 und Euro 2/D2 liebäugelst würd ich gar nicht erst anfangen, da die Abgasklasse ja heute schon bestaft wird. Und voll in die Feinstaubverbotsdiskussion einbezogen wird.
Da hätt mer dann nen perfeketen umbau mit verbesserter Abg-einstufung, und müssen dennoch bei Feinstaubalarm stehen bleiben oder die Stadt umfahren.

Für Sinnvoll halte ich wenn dann mid E3 besser noch E4 (da könnte man sogar noch so nen Partikelfilter nachrüsten). Dagegen hat der E3 Motor einen wesentlich besseren verbrauch.

Kennt sich einer mit Sprintermotoren aus wie Siehts mit dem 220 CDI aus dem 313er Sprinter Taugt der was Würd der Passen.kenn mich mit Benz Motoren leider nicht genauer aus.

MFG

Martin
 
E3 E4 jetzt bon ich verwrrt schlüssel mal um weiß grad gar nix mit anzufangen!

Genau um die Fahrverbotsdebatte geht es mir ganz besonders da ich die nicht will!!

Tschau Torsten
 
guude,

ich befürchte, das ganze anliegen ist nicht mit venünftigem aufwand realisierbar.
um überhaupt eine schadstoffeinstufung außer der bereits erteilten zu erlangen, wird meines wissens ein kompletter testzyklus auf einer entsprechend zertifizierten anlage mit den zugehörigen prüfern verlangt. der aufwand ist erheblich und bei nichtbestehen fängt nach der nachbesserung der ganze kladeradatsch von vorne an.
einfach eine geprüfte komplette motoranlage einbauen reicht nicht, es muß das gesammte fahrzeug mit allen verlusten unter diversen last- und umweltbdingungen gemessen werden. alleine die feststellung der grundliegenden verbrauchswerte nach DIN kosten schon eine gute stange geld.
das einfachste ist m.e. das festhalten/rückrüsten am/zum benzinmotor, um gegebenenfalls auf monovalenten gasbrieb weiterumzurüsten, wobei ich auch nur noch den erdgasbetrieb für sinnvoll halte, da wenigstens da die steuerbegünstigung bis 2020 festgeschrieben ist.
wer auch außerhalb europas fahren will und auf diesel angewiesen ist, wird wohl bald innerhalb der EU nur noch auf kleinen korridoren zu "emmisionsamen" zeiten zu erheblichen kosten fahren können.
eine kleine chance sehe ich noch für die "H"-zugelassenen, nur steht da auch eine erhebliche verschäfung bevor, die dieseler und die womos haben da ja auch nur seltenst eine möglichkeit.

macht Euch nichts vor, außer uns paar betroffenen ist das allen ziemlich egal, die verordnenden wollen ihre berechtigung nachweisen und der staat sieht eine möglichkeit für mehr geld.
wir sind dernen egal, höchstens dinosaurier die nur stören und gefälligst in neue technik von der stange investieren sollen.

mit bestem gruß, auch wenn mein statement nicht gerade fröhlich stimmt :sorry: , justus.
 
MagMog schrieb:
wobei ich auch nur noch den erdgasbetrieb für sinnvoll halte, da wenigstens da die steuerbegünstigung bis 2020 festgeschrieben ist.

falsch.

Die Steuerbegünstigung ist gem. Neufassung des Energiesteuergesetzes, beschlossen vom Bundestag in der 2. und 3. Lesung am 29.06.06 für Autogas(LPG) und Erdgas(CNG) bis zum 31.12.2018 festgeschrieben.
Die unterschiedliche "Förderdauer" ist damit Geschichte.

Gruß Ulli