servus,
als ich angefangen habe holz zu machen, hatte ich nur eine alte stihl 041 av mit 45er schwert. das war echt ein krampf. das ding hatte zwar ordentlich dampf, ist aber durstig und richtig schwer. damit zu entasten war echt nicht lange möglich. schwenkeigenschaften miserabel.
aus diesem grunde habe ich mir dann ne ms 200 mit 35er schwert gekauft. das ist die kleinste profisäge von stihl. ich hatte ziemlich viel 15 jahre alten fichtenbestand auszudünnen. gerade bei frost ist die säge etwas schwach auf der brust. man darf auch den tiefenbegrenzer nicht zu weit runterfeilen, dass verpackt die säge einfach von der leistung her nicht. wenn man aber etwas zeit hat ist die säge einfach richtig gut. sie hat allerbeste schwenkeigenschaften, man kann auf grund des geringen gewichtes richtig ermüdungsfrei arbeiten und man entwickelt ein "klemmfreies sägeverhalten". ich bin von der säge immer noch begeistert.
da ich mittlerweile auch wieder viel stammholz aufzuarbeiten habe, habe ich mir noch eine 046 mit 50er schwert zugelegt. die hat jetzt wenigstens ne kettenbremse ;-) ist mir einfach zu unsicher gewesen mit der alten 041av.
nun mein ratschlag. überlege dir genau, welche tätigkeit wieviel prozent deiner arbeit ausmacht. stammholzsägen und entasten erfordert einfach völlig unterschiedliche ansprüche an die säge, die nicht miteinander zu vereinbaren sind. wenn du nur eine säge kaufen willst, dann hole dir die 260 er. die hat ein bekannter von mir mit nem 37 schwert. sollte das mal nicht reichen, kann man sich immer noch ein größeres schwert holen. ich würde mir lieber eine leichtere säge holen und dann bei stammholz eben etwas länger sägen, als ständig eine schwere säge zu schwenken.
hoffe das hilft etwas weiter
gruz kaspar