welche säge?

Wenn ihr nicht unbedingt auf Stihl steht, würde ich mal Dolmar einbeziehen. Tolle Sägen für weniger Geld, bei gleicher Qualität.
Ich fahr sie seit Jahren. Von der kleinen Ausastsäge, über die Einhandsäge bis zur grossen, vergleichbar mit der Stihl 066. Entscheidender finde ich jedoch den Händler. Ein guter Händler ist mehr wert als ne gute Säge, wie z.B. ne Dolmar.
gruss peter
 
servus,
als ich angefangen habe holz zu machen, hatte ich nur eine alte stihl 041 av mit 45er schwert. das war echt ein krampf. das ding hatte zwar ordentlich dampf, ist aber durstig und richtig schwer. damit zu entasten war echt nicht lange möglich. schwenkeigenschaften miserabel.
aus diesem grunde habe ich mir dann ne ms 200 mit 35er schwert gekauft. das ist die kleinste profisäge von stihl. ich hatte ziemlich viel 15 jahre alten fichtenbestand auszudünnen. gerade bei frost ist die säge etwas schwach auf der brust. man darf auch den tiefenbegrenzer nicht zu weit runterfeilen, dass verpackt die säge einfach von der leistung her nicht. wenn man aber etwas zeit hat ist die säge einfach richtig gut. sie hat allerbeste schwenkeigenschaften, man kann auf grund des geringen gewichtes richtig ermüdungsfrei arbeiten und man entwickelt ein "klemmfreies sägeverhalten". ich bin von der säge immer noch begeistert.
da ich mittlerweile auch wieder viel stammholz aufzuarbeiten habe, habe ich mir noch eine 046 mit 50er schwert zugelegt. die hat jetzt wenigstens ne kettenbremse ;-) ist mir einfach zu unsicher gewesen mit der alten 041av.
nun mein ratschlag. überlege dir genau, welche tätigkeit wieviel prozent deiner arbeit ausmacht. stammholzsägen und entasten erfordert einfach völlig unterschiedliche ansprüche an die säge, die nicht miteinander zu vereinbaren sind. wenn du nur eine säge kaufen willst, dann hole dir die 260 er. die hat ein bekannter von mir mit nem 37 schwert. sollte das mal nicht reichen, kann man sich immer noch ein größeres schwert holen. ich würde mir lieber eine leichtere säge holen und dann bei stammholz eben etwas länger sägen, als ständig eine schwere säge zu schwenken.
hoffe das hilft etwas weiter
gruz kaspar
 
Ich hab ne MS310 mit 40er Schwert für die gröberen Sachen und ne kleinere für`s Kronenholz.
Falls nur eine Allround-Säge gekauft werden soll, würde ich eher ne 260er o.ä. nehmen.
Die MS 310 ist zum Fällen und den Stamm super, beim Zerlegen von Laubbaumkronen oder wenn man nicht auflegen kann auf Dauer halt doch recht schwer.
Sie braucht aufgrund der Leistung auch deutlich mehr Sprit.

Roland 8)
 
Hallo Leute,

möchte jetzt auch meinen " Senf " dazu geben. Bin nicht der " Große " Holzmacher, schätze max. 8 m³ pro Jahr umgerechnet, denke jedoch ich kann mit ein wenig Erfahrung aufwarten.

1.) Fabrikat für Sägen gibt es die bereits genannten 3; Kettensägen sind " fast " Waffen, wenn die nicht von guter Qualität sind ??
mich hat das Sicherheitskonzept / Kettenstop bei meinen Stihl überzeugt.

2.) habe über 5 Jahre lang alles mit meiner Klein, Stihl 023 mit 30-ger Schwert, klein gemacht. Stämme von 5 - 70 cm.

3.) seit Anfang 2005 habe ich mir eine 260 zu gelegt.

Erklärung :

wie oben geschrieben habe ich bis zu 70 cm Stammdurchmesser ( über Wurzel ) alles bis dato mit meiner Kleinen bearbeitet. Ist jedoch eine jenseits Quällerei für Mensch und Maschine. Baum sägen, Säge absetzen, gesägtes Teil mittels Axt / Keile abtrennen und weiter etc.
Habe wie gesagt jetzt für die " Großen " Arbeiten die 260 mit 40 Schwert.

Aber die 023 mit 30-ger Schwert ist klein und handlich, damit ist ein ermüdungsfreies Arbeiten über längere Zeit möglich.

Bei der Beratung bei meinem Fachmarkt muß ich dem Händler rechtgeben. Wer nur 2 - 5 m³ pro Jahr macht + Stammdurchmesser nicht über 30 cm der ist mit so einer kleinen 230 ( neue Bezeichnung ) ausreichend bestückt. Wer größere Mengen und Stammdurchmesser bearbeitet sollte dann schon zwei Sägen haben,

MogMogMog

Frank
 
Hallo
Also ich mache so ca.200 RM im Jahr und hab 4 Stihl Sägen, MS180, 031AV, 036, 45AV, hab auch schon mit 026 und anderen gearbeitet aber um einen ganzen Tag mit ordentlicher leistung und guter Handhabung zu arbeiten bleibt nur die 036, daß find ich die genialste Säge die es gibt. Es ist nicht umsonst die meistverkaufte Säge von Stihl gewesen.
 
Bei allen mit geraden Typ-Nummern bezeichneten Stihl - Sägen handelt es sich um Profi Sägen. Bei den ungeraden um "Semi-Profi" Sägen.
Der Unterschied liegt im Detail. Die Konstruktion der Profi - Sägen ist hochwertiger zu dem sind die Sägen in der Bauart schlanker und leichter. Bezüglich der Betriebstunden sind diese so ausgelegt, dass sie heutzutage ohne weiteres 1600h wegstecken.
Doch wer nur gelegentlich Holz macht, dem sollte durchaus auch eine Semi-Profi genügen. Nicht zuletzt sind diese eben im Anschauffungspreis günstiger.

Wie weiter oben schon einmal angesprochen, kann ich jedem "Hölzlekönig" nur empfehlen einmal einen Motorsägenlehrgang zu besuchen. Die Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften bieten diese das ganze Jahr hindurch an. Termine sind über das Internet leicht in Erfahrung zu bringen. Auch die jenigen die meinen schon alles zu wissen können dort noch was lernen.

Gruß.
Ansgar