Hallo Unimog Sport Fans,
vielen Dank, Reiner, fürs Daumen drücken. Du darfst wieder loslassen, es hat geholfen.
Aber dazu später.
Zunächst aber eine Bekanntmachung vornehmlich für die Freunde in Thüringen, Franken und Ost Hessen. Der für den am 11./12.Juli geplanten Termin der ITTM hat sich der Veranstaltungsort geändert. Das ursprüngliche Gelände in Ilmtal/Großliebringen steht leider nicht zur Verfügung und die ITTM weicht in einen derzeit stillgelegten Steinbruch nach Tegau weiter im Osten Thüringens aus.
So nun zu unserem vergangenen Wochenende.
Die Anreise mit Transport LKW war trotz Bahnstreik natürlich kein Problem.
Nachdem wir in dem Gelände angekommen sind und unser Zelt aufgebaut hatten
gab es erst einmal ein Probefahrt auf den Verkehrswegen, den den Winter über konnte ich ja den TrialMog zwar etwas reparieren aber nicht fahren mangels Zulassung. Diese Probefahrt verlief zufriedenstellend. Wir waren bereit.
Am Samstag ging es dann endlich wieder los. In unser Klasse S1 starteten außer uns noch ein 416, ein 416 Turbo (OM366), und im Doppelstart noch 403, also insgesamt fünf Teams.
Die erste Sektion sah bei der Besichtigung für uns schon nicht so toll aus. Es war eine kleine vorallem Schmale Sektion. Für uns war dort an Wenden ohne rangieren nicht zu denken. Auch war es teilweise lose aufgeworfener trockener Sandlehm, der am Hang schon kaum einem Auftritt widerstand. Für uns war klar das dies Sektion wohl nicht unsere Sektion wird. Das entscheidene Tor war in diesen losen Berg gesteckt und musste mit einiger Schräglage gefahren werden. Aber die Fahrzeuge rutschten einfach weg und auf die untere Stange. Sie wurde mit dem linken Hinterrad gebrochen oder überfahren.
Wir versuchten unser Heck sohoch wie möglich in den Hang zusteuern. Er rutscht ja eh herunter
und die Stange
blieb stehen.
So kamen wir überraschend als Beste durch die Sektion, was uns natürlich weiter motivierte.
Der weitere Tag verlief für uns recht gut. Wir mussten unsere Wege manchmal anders anlegen als die anderen Teams. Für uns war verschiedentlich klar, dass wir mehr rangieren mussten und legten unsere Fahrt so aus. Die anderen versuchten natürlich Richtungswechsel zu sparen, was aber dann auch manchmal daneben ging.
So konnten wir mit den anderen mithalten und am Abend lagen wir mit für uns sensationellen 123 Strafpunkten nach 6 Sektionen auf dem 2.Platz.
Am Sonntagmorgen kam dann für uns der Patzer. Wieder die 1. Sektion des Tages und wieder eine Sektion ohne Wendemöglichkeit. Hier war ein Tor wieder nur über eine Schräganfahrt an einem sehr losen Hang möglich.
Wir beobachteten das die Teams vor uns hier trotz besserer Wendigkeit erhebliche Schwierigkeiten hatten und sehr kippelig waren.
Der 416 Turbo kam eigentlich nur auf Grund eines beherzten Einsatz seines Dampfes oben gut an.
Der 403 dank seiner Wendigkeit.
Wir legten den Weg daher anders an und führen zuerst die etwas einfacheren Tore
Aber dann rutschte mir der TrialMog auf dem losen Untergrund über die Vorderräder quer Weg und ich ließ den Mog rückwärts laufen um so nicht zu kippen.
Und dabei rammelten wir leider in die Bande und wurden abgepfiffen.
Da war er dahin, unser schöner Platz und wir lagen wieder mal hinten.
Auch in eier weiteren Sektion kostete us unser etwas längerer Achsüberhang hinten ein Tor.
Höher ging es nicht, es fehlten hinten vielleicht 5cm um das Tor mit dder ganzen Fahrzeugkontur zu verlassen.
Hier hat es gerade gereicht:
Und hier ist viel Luft:
Aber auch die anderen hat mal Pech und benötigten den Bagger:
Oder auch nur einen kurzen Pull von einen Mitstreiter:
Und so konnten wir uns dann doch noch in der aller letzten Sektion den dritten Platz sichern.
Was gab es noch.
Der Stadionsprecher war mit Stilechtem Einsatzfahrzeug unterwegs
Vierachser werden als Schutz vor Unwetter benötigt
Und Bagger um festgefahrene Tatras zu bergen
Mehr Bilder (ca 400) gibt es unter
https://www.team-fahlbusch.de/Alben.php?P=MogAlben/TruckTrial/2015 ITTM/Lauf1 Coswig-Klieken