404 ein interaktives Tagebuch

Maschinenbau ist mir zu hoch, da reicht mein kleines Klempnerhirn nicht hin. :lol:
Ich denke , Jürgen kann morgen nachzählen wie viele Nadel im originalen Lagerbock sitzen.
Dann wissen wir es genau.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

heute sind tatsächlich aus verschiedenen Richtungen alte Neuwaren eingetroffen.
Jochen, Dir besonderen Dank :D

zum Zählen seht selbst:
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Hallo Zusammen,

gern geschehen, Reiner.

An der Baustelle habe ich heute aber nicht wesentlich weitergearbeitet.
Es bleibt wie Christoph weiter oben schon geschrieben hat ein wenig ein Rätsel, wie die Nadeln entfleucht sind.

Wären die Nadeln bereits vor Kauf des Mogs vor 5 Jahren weg gewesen, hätte mir dies eigentlich eher an dem deutlichen Spiel auffallen müssen und die Lagerschale müsste eigentlich ausgeschlagen sein, diesen Eindruck macht sie aber nicht.

Einzige Beschädigungen sind die Dichtungen und die Schutzkappe der betroffenen Lagerschalen.

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Für heute stand etwas anderes auf dem Plan.

Rot ist auch nicht mehr, was es mal war. Da darf man auch mal neue Wege gehen. In diesem Fall sogar brandneu (Fertigung KW 10/2015)

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Um vorne rechts den Dämpfer zu wechseln ist die Lenkstange im Weg.
Da kommen die Vorteile eines TrialMogs schnell zum tragen. Alle Verbindungen lassen sich doch recht einfach lösen :D

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Hallo Jürgen
wenn die Nadeln richtig plaziert sind, reichen theoretisch bereits drei Nadeln aus, um das Lager spielfrei zu fixieren.
Wenn die Rollen aber wirklich entflohen sind, müsste das Fluchttürchen zu entdecken sein.
Ob die Nabe wirklich verschlissen ist, kann nur durch exaktes Vermessen geprüft werden. Schätzung wie weiter oben angegeben bringen nichts, die Maße passen nicht zueinander, wenn man die entsprechenden Winkel zugrunde legt.
 
Hallo Jürgen,
freut mich das DHL so zuverlässig ist!
@Helmut: Ein Fluchtürchen allein reicht nicht.
Sollte die Nadel tatsächlich durch die Dichtlippe entweichen , stösst sie jetzt an die gegenüberliegende Lagerfläche des Zapfenkreuzes. Die Nadel müsste sich dann schon in seine Bestandteile zermahlen und stückweise den Käfig verlassen. Das dürfte aber ein grösseres Schadenbild darstellen.

Gruß
Jochen
 
Hallo Zusammen,

es ist vollbracht, vier mal neunundzwanzig neuen Nadeln sind wieder unter den entsprechend neuen Lagerschalen. Das Doppelkreuzgelenk ist wieder funktional und zur Sicherheit liegt noch ein komplettes Vorgelege mit Gelenkwelle bereit.

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Ein bisschen Fumelkram war es schon, das Ganze ohne Demontage des Vorgeleges und der Achswelle am Fahrzeug zu reparieren. Aber es ging und hat Spass gemacht.

Bei der Gelegenheit habe ich auch noch schnell einen weiteren Trialtypisch Schwachpunkt behoben:

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Ist ein bisschen eng am Achsantriebsgehäuse:

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Hallo liebe Trial Fans,

vor allem im Nordwesten der Republik.

Der Trial Kalender bzw ein Ort darin hat sich aktuell verändert.
Am 1. August Wochenende ist der Europa Truck Trial Zirkus nicht wie ursprünglich angegeben in Nordfrankreich sondern in Niedersachsen. Genauer im Offroadpark Fürsten Forest in Fürstenau im Osnabrücker Land.

Damit ist die ETTM dieses Jahr dreimal in Deutschland in Rheinland Pfalz, Sachsen Anhalt und Niedersachsen. Die ITTM ist viermal in Deutschland vertreten in Sachsen Anhalt, Sachsen und Thüringen. Also so gut wie für jeden etwas dabei.

Details im Link unten in meiner Grussformel
 
Hallo Unimog Sport Fans,

vielen Dank, Reiner, fürs Daumen drücken. Du darfst wieder loslassen, es hat geholfen.
Aber dazu später.

Zunächst aber eine Bekanntmachung vornehmlich für die Freunde in Thüringen, Franken und Ost Hessen. Der für den am 11./12.Juli geplanten Termin der ITTM hat sich der Veranstaltungsort geändert. Das ursprüngliche Gelände in Ilmtal/Großliebringen steht leider nicht zur Verfügung und die ITTM weicht in einen derzeit stillgelegten Steinbruch nach Tegau weiter im Osten Thüringens aus.

So nun zu unserem vergangenen Wochenende.
Die Anreise mit Transport LKW war trotz Bahnstreik natürlich kein Problem.
Nachdem wir in dem Gelände angekommen sind und unser Zelt aufgebaut hatten

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gab es erst einmal ein Probefahrt auf den Verkehrswegen, den den Winter über konnte ich ja den TrialMog zwar etwas reparieren aber nicht fahren mangels Zulassung. Diese Probefahrt verlief zufriedenstellend. Wir waren bereit.

Am Samstag ging es dann endlich wieder los. In unser Klasse S1 starteten außer uns noch ein 416, ein 416 Turbo (OM366), und im Doppelstart noch 403, also insgesamt fünf Teams.

Die erste Sektion sah bei der Besichtigung für uns schon nicht so toll aus. Es war eine kleine vorallem Schmale Sektion. Für uns war dort an Wenden ohne rangieren nicht zu denken. Auch war es teilweise lose aufgeworfener trockener Sandlehm, der am Hang schon kaum einem Auftritt widerstand. Für uns war klar das dies Sektion wohl nicht unsere Sektion wird. Das entscheidene Tor war in diesen losen Berg gesteckt und musste mit einiger Schräglage gefahren werden. Aber die Fahrzeuge rutschten einfach weg und auf die untere Stange. Sie wurde mit dem linken Hinterrad gebrochen oder überfahren.

Wir versuchten unser Heck sohoch wie möglich in den Hang zusteuern. Er rutscht ja eh herunter
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und die Stange
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blieb stehen.
So kamen wir überraschend als Beste durch die Sektion, was uns natürlich weiter motivierte.
Der weitere Tag verlief für uns recht gut. Wir mussten unsere Wege manchmal anders anlegen als die anderen Teams. Für uns war verschiedentlich klar, dass wir mehr rangieren mussten und legten unsere Fahrt so aus. Die anderen versuchten natürlich Richtungswechsel zu sparen, was aber dann auch manchmal daneben ging.
So konnten wir mit den anderen mithalten und am Abend lagen wir mit für uns sensationellen 123 Strafpunkten nach 6 Sektionen auf dem 2.Platz.

Am Sonntagmorgen kam dann für uns der Patzer. Wieder die 1. Sektion des Tages und wieder eine Sektion ohne Wendemöglichkeit. Hier war ein Tor wieder nur über eine Schräganfahrt an einem sehr losen Hang möglich.
Wir beobachteten das die Teams vor uns hier trotz besserer Wendigkeit erhebliche Schwierigkeiten hatten und sehr kippelig waren.

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Der 416 Turbo kam eigentlich nur auf Grund eines beherzten Einsatz seines Dampfes oben gut an.

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Der 403 dank seiner Wendigkeit.

Wir legten den Weg daher anders an und führen zuerst die etwas einfacheren Tore

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Aber dann rutschte mir der TrialMog auf dem losen Untergrund über die Vorderräder quer Weg und ich ließ den Mog rückwärts laufen um so nicht zu kippen.

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Und dabei rammelten wir leider in die Bande und wurden abgepfiffen.

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Da war er dahin, unser schöner Platz und wir lagen wieder mal hinten.

Auch in eier weiteren Sektion kostete us unser etwas längerer Achsüberhang hinten ein Tor.

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Höher ging es nicht, es fehlten hinten vielleicht 5cm um das Tor mit dder ganzen Fahrzeugkontur zu verlassen.

Hier hat es gerade gereicht:
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Und hier ist viel Luft:
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Aber auch die anderen hat mal Pech und benötigten den Bagger:

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Oder auch nur einen kurzen Pull von einen Mitstreiter:

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Und so konnten wir uns dann doch noch in der aller letzten Sektion den dritten Platz sichern.

Was gab es noch.
Der Stadionsprecher war mit Stilechtem Einsatzfahrzeug unterwegs

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Vierachser werden als Schutz vor Unwetter benötigt

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Und Bagger um festgefahrene Tatras zu bergen

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Mehr Bilder (ca 400) gibt es unter
https://www.team-fahlbusch.de/Alben.php?P=MogAlben/TruckTrial/2015 ITTM/Lauf1 Coswig-Klieken
 
Moin Jürgen,

ein dritter Platz im ersten Einsatz ist ein guter Einstand! :spitze

Man verliert nicht gleich den Mut, und wird vom Ehrgeiz gepackt!!!

Weiter so.

Und wenn Du das Ende nicht sehen kannst, taugt Deine Brille nicht, oder das Ding ist zu lang! :flex

Soll ich Gas und Sauerstoff mit in den Fürsten Forest bringen? :wink:
 
Hallo Reiner,

Danke, nee den Mut verlieren wir so oder so nicht :D

Die Augen sind schon mit Brille gut bewährt und mein Beifahrer hat auch noch jüngere Augen, daran lag es nicht.
Es ist tatsachlich der hintere Überhang der manches mal stört.
Bei dem Aufwärtstor, bei dem uns hinten die 5cm fehlten, lag es nicht daran, dass wir zu früh gebremst haben. Wir sind mit den Vorderräder bis zum maximal möglichen Punkt hoch gekommen. Dort lag dann ein größerer Stein, der die weitere Auffahrt für unsere kleinen Autos absolut verhinderte. Die anderen Mitstreiter sind auch nicht höher gekommen nur eben hinten kürzer.

Die Regel besagt, dass man den Rahmenüberhang hinten kürzen darf bis zum 1. Querträger hinter der Hinterachse. Leider ist dies beim 404 eben auch der Schlußquerträger.
 
(T)ach Jürgen

wenn ich nur noch machen bräuchte, wozu ich Lust habe...... :roll:

Obwohl, der Gedanke, dass ein 411 Deinem Trial-Mog "zeigt, wo es langgeht" ist schon sehr verlockend :D
 
Hallo Jürgen
Böser Wolf ist Ende August angesagt. Da es keinen Feiertag gibt, gibt es auch keinen Brückentag für mich. :cry:
 
Hallo Reiner & Helmut, Ihr treuen Gesellen,

Reiner, ja, es wäre durchaus sehr interessant mal einen 411 gegen den TrialMog zu testen. Ich bin überzeugt, jeder könnte da mal Punkten und es gäbe kein eindeutiges Ergebnis.

Helmut, sieh es mal so, wer schafft verpulvert nicht unnötig das letzte Ersparte.
Ende August habe ich schon andere Termine, den Vergleich mit Deinem 417 bräuchte ich allerdings nicht scheuen.
 
Hallo Zusammen,

also, die Mog-Gemeinde hatte offensichtlich keine Lust zum Spielen.

Tztztz

Aber ein paar andere schon.

Große
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und Kleine:
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Offene:
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und Geschlossene:
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Mutige:
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und Zögernde:
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Und viele weitere Bilder unter:
150605 Böser Wolf

Für meine Bekannten, die mal ausprobieren konnten, was Mogfahren heißt, war es auf jeden Fall ein tolles spannendes Erlebnis.