404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Klaus-Peter,

Der Luftzylinder ist soweit ich es sehe einfach wirkend aber er funktioniert genauso gut oder genauso schlecht wie das rein mechanische Gestänge mit der Ausgleichsfeder.

Für das Ausdrücken der Klaue addiert sich die Rückstellkraft des Luftzylinders bzw der Feder im herkömmlichen Gestänge mit der Feder in der Achse.

Allerdings habe ich mir bisher das ganze bisher nur im Stand angeschaut. Im Fahrbetrieb sind meine Augen auf andere Dinge gerichtet :D
Und selbst wenn es an dem Umbau liegen sollte hat es dann eine ja ordentliche Zeit lang gehalten. Ob vor allem ich und mein Auto nochmal so eine Zeit im Truck-Trial durchhalten ist schon eher fraglich. :wink:
 
Hallo Mogler,

anläßlich der Meisterschaftsfeier der Internationalen Truck Trial Meisterschaft ITTM 2012, bei der wir uns den Pokal für den 3.Platz in der Fahrzeugklasse S1 abholen durften, wurden bereits die Termine für die nächste Saison nach dem Motto "Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft" bekannt gegeben.

Vielleicht hat ja auch nächstes Jahr wieder der Eine oder die Andere Lust und kommt zum zu schauen, daher schon hier die Übersicht (unter Vorbehalt):

04.-05.5.2013 Kiesgrube Klieken, Sachsen-Anhalt
08.-09.6.2013 Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt
13.-14.7.2013 Cernuc, Tschechien
17.-18.8.2013 Diabasbruch Friedrichswalde, Sachsen
07.-08.9.2013 Fels Werk Elbingerrode Harz, Sachsen-Anhalt

Edit sschreibt: 1.Termin aktualisiert
 
Hallo Mogler,

kaum habe ich die Termine hier eingestellt, bekomme ich eine Mail mit der ersten Änderung:

der erste Termin "Kiesgrube Klieken" ist um eine Woche vorverlegt auf den 4.-5.5.2013 damit er nicht mit dem Termin der Baja300, einer Offroad-Rallye, am Himmelfahrtswochenende kollidiert :D

Damit wird es bei mir leider nichts mit dem Treffen bei Jochen in Wuppertal werden, schade :cry:

aber vielleicht ergibt sich etwas anderes :wink:
 
Hallo Mogler,

ich bin mal wieder in Sachen Achsen und Ersatzteile unterwegs gewesen 😉

Und weil es diesmal für den Eigenbedarf war, gehört es in das 404 Tagebuch auch wenn überhaupt kein 404 zu sehen ist.

Endlich habe ich es geschafft bei dem Vorbesitzer des Mogs noch seine Sammlung alter 404 Reste aus seinem Lager heraus zu lösen. Er konnte die Teil wirklich nicht mehr gebrauchen, sie passen einfach nicht zu deren 1300ern. An dieser Stelle Danke an dieses Sponsoring für unser Team, denn ich durfte mir die Teile für lau abholen. :D

Nun was habe ich bekommen:

Eine Hinterachse komplett

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sowie ein paar Kleinteile:

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Nun die Teile sind alle gebraucht und irgendwann mal wegen unterschiedlicher Defekte aus dem TrialMog ausgebaut worden. Ausnahme hiervon ist nur NATO Anhängerkupplung, die aus anderen Gründen ausgebaut wurde. :D Aber es ist nicht alles Schrott. Durch geschicktes kombinieren läßt sich in den bevorstehenden langen Winternächten doch das eine oder andere Ersatzteil gewinnen.

So ist z.B. die Achse selbst im Moment nicht rollfähig. Grund aber noch unbekannt. Dies hat uns beim beladen einige Schwierigkeiten gemacht, geplant war sie mit zwei Reifen zu versehen und dann auf den Transporter zu rollen, aber Pustekuchen.

Die ganze Story könnt Ihr bei Interesse auf unserer Teampage lesen, Bilder gibt es leider keine dazu:
Verladung

Und wenn Ihr schon dort lest, könnt Ihr auch dort die Interaktivität nutzen VisitorPage 😉

Das Abladen dagegen ging mit meinem Profi Ladegeschirr auch alleine hervorragend einfach :D

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Jochen, Dein Hilfsfahrweg ist leider einen knappen dreiviertel Meter zu kurz. 😉

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Nur der Platz für den TrialMog wird langsam eng :D

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Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jürgen,

aha, Jochen's Gummipiste gleich nutzbringend angewendet ... :wink:
 
Ich habe einen Moment gebraucht, bis ich es verstanden habe!
Bin ja auch schon über 50!

Ich hätte aber noch ein Stück hier liegen!

Gruß
Jochen
 
Hallo Jürgen,

viel Spaß beim puzzlen.
Immer schön die TDv -40 -50 mitlesen, denn dort sind in jedem Kapitel auch die technischen Änderungen beschrieben, die der U404 in seiner langen Dienstzeit erfahren durfte.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Mogler,

Gestern berichtete ich ja von der "neuen" Ersatzhinterachse und ich erwähnte, das sie nicht rollfähig ist. Dem bin ich heute mal auf den Grund gegangen:

Bericht 28/12 - 21.11.2012

Die leise Hoffnung, dass nur etwa die Bremse des linken Rades fest ist, zerstreute sich schnell. Die Bremstrommeln gingen gut runter und sehen relativ gut aus. Versuche die Räder nun zu drehen zeigten unterschiedliche Erfolge, mal ging es eine viertel Umdrhung in eine Richtung, dann wieder zwei die andere Richtung. Aber immer wieder hakte es, und ein Klacken in Achsmitte gab es auch ab und an.

Also hieß es Portale abflanschen und Differenzial ausbauen. Dies kann ich jetzt schon gut, das zweite Mal in 3 Wochen :wink:

Und dann kam dies zum Vorschein, schaut es Euch genau an, auch ein Benziner hat wohl Drehmoment: :D

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Nun heißt es aus vier defekten möglichst zwei funktionierende Differenziale zu zaubern.
 
Hallo Mogler,

zunächst mal auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn :wink: ein Bild von meinem reichhaltigen Ersatzteillager, weil er meinte ich solle mir mal einen Großposten Achsen zulegen:

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Wenn der Mog in dieser geräumigen Halle steht, steht er mit den hinterrädern an dem auf dem Boden liegenden Querbalken. Mit der Hinterkante des Aufbau sreht er dann an den Regalstützen und der Abschleppöse an der Wand. Links und Rechts bleibt je ein Durchgang von knapp 50cm.

Und nun die Fortzetzung vom gestrigen Bericht 28/12

Ich habe ja wie berichtet vier defekte Differenziale:

Nr 1, ausgebaut aus meiner Vorderachse
Defekt: Diffsperrenklaue und Ausgleichsgetriebegehäuse aus geschlagen,
sonst in Ordnung

Nr 2, loses Ersatzdifferenzial
Defekt: Die Ausgleichskegelräder im Inneren lassen sich nicht drehen,
Diffsperrenklaue fehlt

Nr 3, loses Ersatzdifferenzial
Defekt: Äußeres Keilstück der Antriebswelle abgerissen,
sonst in Ordnung

Nr 4, gestern ausgebaut aus Ersatzhinterachse
Defekt: Gusslagerschalen gesprengt, am Tellerrad fehlende und zerstörte Zähne, stark angeriffene Zähne am Triebling

Ich habe also zwei Getriebe mit Defekten im Bereich Tellerrad, Triebling und zwei mit Defekten im Bereich Ausgleichsgetriebe, Sperre

Es besteht also durchaus die Chance wieder zwei funktionierende Differenziale zusammen zustellen.

Daher habe ich heute begonnen Nr 4 weiter zu zerlegen:

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Die Ausgleichskegelräder sowie der Rest des Innenlebens inklusive Ausgleichsgetriebegehäuse und Schaltklaue scheinen die Differenzialexplosion unbeschadet überlebt zu haben :D
 
Hallo Mogler,

Bericht 29/12 - 1.12.2012

an meinem Differenzialpuzzle habe ich etwas weiter gewerkelt und nun alle Differenziale zerlegt.

Bei dem losen Ersatzdifferenzial Nr 2 leideten nur die inneren Kegelräder des Ausgleichsgetriebes an Karries

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Hier erfolgt die Reparatur nur durch Tausch des Innenlebens von Differenzial Nr 1 zu Nr 3 und Verwendung der Schaltklaue von Nr 4. Damit steht bereits ein Differenzial wieder zur Verfügung.

Bei dem losen Ersatzdifferenzial Nr 3 ist nur die Welle des Trieblings gebrochen, dadurch ist allerdings auch das große Tellerrrad hinfällig.

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Das komplette Ausgleichsgetriebe samt Gehäuse und Schaltklaue wndert jetzt in Differenzial Nr 1. Damit ist dieses auch quasi komplett, allerdings muss das Zahnflankenspiel geprüft und gegebenenfalls nei ein gestellt werden.

Als letztes bekommt Differenzial Nr 3 das Innenleben aus Nr 4 sowie ein neues Triebling/Tellerad Päärchen welches ich noch lose verfügbar habe.
Auch hier muss natülich das Flankenspiel neu eingestellt werden.

Damit habe ich aber im Prinzip wieder drei funktionierende Differenziale. :D

Nun habe ich aber dazu noch eine Frage, die mir vielleicht ein wissender beantworten kann. Unter die Schrauben, mit denen die Achsantriebsgehäuse an der Achse befestigt werden, gehören Dichtscheiben gem Din 7603. Die kenne ich aus Kupfer und Alu, ich hatte aber den Eindruck, dass bei mir Stahlscheiben eingesetzt waren.
Gibt es überhaupt solche Dichtringe aus Stahl oder was gehört hier offiziell hinein. Leider stehen in WHB und Ersatzteilisten ja keine Materialhinweise.

Neben den Arbeiten an den Differenzialen ist nun auch die Führerhausbeplankung des TrialMog wieder etwas gebügelt, nachdem wir uns im letzten Lauf der Truck Trial Europameisterschaft in Crailsheim dies etwas verbeult hatten.

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Allerdings muss hier auch noch etwas nach gearbeitet werden, Tür und Windschutzscheibe passen noch nicht richtig. :cry:
 
Hallo Jürgen,

zu Deiner Frage:

Kupfer- oder Aludichtringe gehen nicht, da für das erforderliche
Anzugsdrehmoment zu weich.

Was in Frage kommt, ist der Usit-Ring U von Freudenberg, ein
Stahlring mit anvulkanisiertem Gummidichtwulst.

Gruß Franz
 
moin Jürgen,

sag mal täuscht das, oder ist die abgedrehte Welle auf dem vorletzten Bild leicht blau/lila gefärbt?
Das würde ja bedeuten, dass ihr mal kräftig warm geworden ist...

mit freundlichen Grüßen
Fabian
 
Hallo Franz,

vielen Dank für Deine Antwort, immerhin hat damit einer den Beitrag niccht nur gesehen sondern auch gelesen und verstanden. :D

Die Mercedes Nummern besagter Ringe sind
N 007603 012405 und N 007603 010108

So etwas feines wie Usit-Ringe sind es aber definitiv nicht gewesen.

Zwei Mercedes/Unimog Meister sagten spontan auf meine Frage hin Alu oder Kupfer, wobei es Kupfer auch definitv nicht war. Bleibt also eigentlich nur Alu.

Die Kennzeichnung N der Teilenummer bedeuted ja soweit ich es verstanden habe, dass es sich um ein Normteil und nicht um ein extra für Mercedes hergestelltes Teil handelt.

Die Teile sind bei Mercedes noch beschaffbar, das wäre nicht das Problem. Für mich wäre es aber erheblich einfacher (und auch billiger) diesmal nicht zu Mercedes zu laufen.

Achso, für die nicht 404 Spezialisten, die gleichen Scheiben werden z.B. auch bei den anderen älteren Typen wie 421, 406, 416 z.B. bei den Schrauben der Schubkugelgehäuse verwendet.

Hallo Fabian,

hier täuscht das Foto vielleicht ein wenig. Richtig blau angelaufen ist die Welle nicht aber durchaus dunkler verfärbt. Ich habe dies aber noch nicht weiter analysiert. Interessant bei dem Achsantrieb ist, das sonst alles in Ordnung war.
 
Guude Jürgen,

wegen der Verfärbung am Lagerzapfen (nehm mal an es geht um die Welle im zweiten Bild von unten auf S.34, schade das nur extern verlinkt is...) - würd ich mal schlicht sagen Passungsrost.

An Schubkugelschrauben vom 406 besondere Scheiben?
Wüsst ich eds nxi, müsst ich glatt mal demnächst schaun. Aus dem Stand raus am Gehäuse alles normale (Stahl-)Scheiben.
7603 gibts mit verschiedenen Materialien, hab aber die genaue DIN nicht da, wüsst aber dem Gehäuse auch ned wozu - abgedichtet wird über's Gehäuse. Und an die ein/zwei durchgehenden Gewindelöcher gibts Dichtmittel.

mfG
Axel
 
Din 7603 gibt es auch als Weicheisen , nicht nur Kupfer oder Alu - sehen dann aus wie normale Beilagscheiben- nur eben bisschen weicher.
Manche haben da Cu oder Al drin- die pressts es aber weg wie nix bzw der Anzug passt nicht mehr.
 
Hallo Jürgen,
Weicheisendichtung gibt es hier:

http://www.nagel-dichtungstechnik.de/preislisten/weicheisendichtringedin7603forma/index.html

Gruß
Jochen
 
Hallo Axel,

wer lesen kann ist im Vorteil :D

Fabian schrieb doch:
oder ist die abgedrehte Welle auf dem vorletzten Bild

und bei mir ist das vorletzte Bild auf Seite 35 und zwar dieses:

CIMG3436.JPG


Und was ist nun an extern gelinkten Bildern schlecht? Wird doch so wenigstens an teurem Speicherplatz von Thilos UCOM Server gespart.

Was immer jetzt Passungsrost ist, die Verfärbung der Welle läßt sich mit einem weichen Tuch weg polieren. Die an der Stelle im Achsantriebsgehäuse verbliebenen Lager lauf leicht.

Hallo Lukas,

Weicheisen würde Sinn ergeben, ist aber leider nicht im Sortiment meiner üblichen hiesigen Lieferanten für Verbindungselemente.
 
Moin Jürgen,


so lange es Dein Gewissen beruhigt, ist es doch sinnvoll. :wink:

Ich habe die "Weicheier" bisher durch handelsübliche U-Scheiben ersetzt und keine negativen Erfahrungen gemacht.