Hallo Interessierte,
nun ist auch der letzte Lauf der Internationalen Truck Trial Meisterschaft ITTM als Gast lauf bei der französischen Truck Trial Meisterschaft Geschichte und damit die aktive Truck Trial Saison 2015 abgeschlossen.
Wie weiter oben geschrieben bin ich ohne meine üblichen Beifahrer, ohne mein Team, nach Frankreich gereist. Daher gibt es auch keine Bilder von diesem Lauf, den dies ist Aufgabe der Beifahrer, damit ich mich auf das Spielen (der Konkurrenten) konzentrieren kann

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Aber ich hatte Glück und konnte vor Ort einen Beifahrer anwerben und brauchte so nicht völlig alleine Fahren.
Interessant und ein völlig neues Gefühl bei dem Wettbewerb war die im Prinzip am einfachsten gesteckte Sektion. Ohne Beifahrer wäre sie nicht zu bewältigen gewesen.
In dieser Sektion musste der Fahrer eine undurchsichtige Brille aufsetzen und nur nach den Anweisungen des Beifahrers fahren. Dies ist schon auf einer freien Fläche ein mulmiges Gefühl. Im wenn auch einfachen Gelände kommen noch ein paar Aspekte dazu. Meinen angeworbenen Beifahrer kenne ich seit ich mit dem aktiven Truck Trial begonnen habe, aber wir haben noch nie gemeinsam in einem Auto gesessen und er ist noch nie in einem 404 im Gelände gewesen. aber das Zusammenspiel klappte sehr gut. Wir haben uns gemeinsam vorher die Sektion genau angeschaut und den Kurs besprochen. Während der Fahrt hat er mir die Lenkkommandos gegeben und mich auch dabei informiert wo wir in der Sektion sind. Das Gaspedal habe ich nach Gehöhr/Gefühl bedient um eine möglichst gleichmäßige Geschwindigkeit im kleinsten Gang zu erreichen. Und wir hatten Glück und kamen durch diese Sektion sogar ohne Fehlerpunkte, was durchaus nicht allen Teams der Klassen S1 und S2 gelang.
Dafür hatten wir in anderen Sektionen nicht immer soviel Glück.
Über das gesamte Wochenende konnten wir leider insgesamt 3 Tore nicht fahren.
Eines der Tore war für die Fahrzeuge der S1 sehr kipplig und wurde nur von einem Team durch einen akrobatischen Stunt auf 2 Rädern bewältigt. Dies trauten wir uns nicht zu, schon garnicht in der neuen Besetzung.
Ein weiteres Tor war so angelegt, dass wir es zwar ohne Probleme hätten Fahren können, dann aber nicht mehr weitergekommen wären. Uns hätten gerade die 5cm Bodenfreiheit gefehlt, welche die ganzen 416er mit mindesten 12.5/80-20 Reifen unserem mit 10.5/80-20 bereiften und mit großer unten etwas heraus stehender Getriebeölwanne versehenen TrialMog voraus haben. Dies Tor ließen wir also bewusst aus um keinen Abbruch zu riskieren.
Das dritte Tor wäre nach der Besichtigung der Sektion eigentlich möglich gewesen.
Eigentlich heißt, das es hier eine schöne Fahrspur gab. Das Tor war auf einem Sandhügel gesteckt und alle Fahrzeuge hatten hier Schwierigkeiten aber sie gruben sich irgend wie durch. Vor dem Sandhügel war ein Stück ebener fester Boden. Genug um Schwung zu holen und unsere Erfahrungen bei ähnlichen Aufgaben war, dass wir hier eben mit Schwung bei solchen Bedingungen immer gut durch kamen. Aber hier sollte es nun anders kommen. Das Team vor uns mit einem 416 grub sich in den Sandhügel ein. Nach dem ersten gescheitertem Versuch setzten sie zurück und versuchten es leicht versetzt noch einmal mit gleichem Ergebnis. So blieben für uns acht versetzte Löcher statt einer schönen Spur und unser Schwung endete genau da drin. Mit unseren doch recht schmalen Reifen und dem Ackerprofil gruben wir uns nur nach unten statt nach vorne.
So reichte es für uns an diesem Wochenende nur zum 4.Platz
Dennoch hat es uns sehr viel Spaß gemacht und zu alledem zementierten wir damit endgültig den 3.Platz bei über alles 10 Startern unser Klasse in der Meisterschaft erreichten damit das erträumt, erhoffte Gesamtergebnis für dieses Jahr.
