404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Helmut,

glücklicher Weise ist auf jeden Fall Deine letzte Aussage richtig - "das Teil ist einfach verdreht" Warum kann ich natürlich ohne Demontage nicht sagen.
Aber das es wohl nur verdreht ist habe ich natürlich mit rudimentären Messmitteln überprüft:

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Hallo Jürgen
der M180 ist vorne und hinten nicht neutral gewuchtet, der M130 schon. Sieht so aus, als wäre der Schwingungsdämpfer vom M180, zumindest die asymetrische Bauform deutet auf eine gezielte Wwuchtung hin. Das mag die Kurbelwelle aber gar nicht so sehr. Vielleicht solltest du mal in diesem Aufwasch eine alte 180er Scheibe abdrehen und Wuchten lassen., vorrausgesetz die Passfedernut sitzt an gleicher Position.
Wenn das Teil sich mit rudimentären Mitteln drehen läßt, fehlt da was. :roll:
 
Hallo Helmut,

ich habe nicht geschrieben, dass sich der Schwingungsdämpfer relativ zur Kurbelwelle drehen läßt sondern nur dass ich rudimentär geprüft habe ob der OT eines Zylinders (6.Zylinder war am einfachsten) mit der OT Markierung der Nockenwelle übereinstimmt.
 
Hallo Helmut,
hallo zusammen,

vielleicht gibt es doch eine simple und beruhigende Antwort auf mein Mysterium.

Im EPC gibt es unterschiedliche Gegengewichte und was mir jetzt aufgefallen ist auch zugehörig zu den Gegengewichten unterschiedliche Zeiger. Demnach könnte es tatsächlich sein, dass doch nur an meinem Motor der falsche Zeiger verbaut ist (Hoffnungsschimmer).

Leider war es mir bisher nicht möglich Bilder der unterschiedlichen Zeiger zu finden. Bei mir ist verbaut:
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Hat jemand zufällig ein Bild einer anderen Ausführung
 
Hallo Jürgen
klar, hier jibbet von allem Bilder,und ich war der Meinung, du kennst das 404-Forum wie deinen Mog.

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https://www.unimog-community.de/phpBB3/grosse-vergaserprobleme-t60955-60.html?hilit=OT%20einstellen
 
Hallo Helmut,

Du musst nachsichtig mit mir sein. Du solltest doch wissen, dass so Opas sich nicht mehr alles merken können.
Bist Du Dir sicher, dass Sven (Spielverderber) einen M130 hat. Das Fahrzeug sollte ein 65er Feuerwehr von der Bundeswehr sein und hat nur einen Doppelvergaser. Könnte also ein M180 sein.

Auf jeden Fall würde der Zeiger nicht zu meinen Erkenntnissen passen. Dann wäre das Gegengewicht noch mehr verdreht.
 
Hallo Zusammen,

zurück zum Grund der oberen Untersuchungen und Feststellungen. Mein Bestreben ist es ja einen kontaktlosen Trigger für mein elektronische Zündung einzubauen. Wie schon beschrieben funktioniert dieses prinzipiell auch. Allerdings läuft der Motor nicht ganz so gut wie vor der Umrüstung. Er erzeugt mehr Fehlzündungen besonders einem schnellen Gasstoss und er springt auch nicht so Kompromiss los an. Daher hatte ich ja versucht mit Blitzlampe den Zündzeitpunkt einzustellen zu verbessern.
Als Folge habe ich nun zweifelsfrei festgestellt, dass bei meinem M130 aus welchen Gründen auch immer der vordere Schwingungsdämpfer verdreht aufgesetzt ist. Damit ist nun jedes halbwegs vernünftige Einstellen mit der Blitzlampe nicht so richtig erfolgreich.
Daher habe ich mich entschlossen, heute erst einmal wieder den alten Zündkontakt einzubauen. Der Umbau dauert kaum eine halbe Stunde. Danach den Zündverteiler wieder ungefähr in die Stellung gebracht wie vor der ganzen Operation mit leichtem Versatz in Richtung spät. Dann den Motor versucht zu starten. Dabei den Verteiler ganz langsam in Richtung früher gedreht bis der Motor ansprang. Dann nochmals weiter in Richtung frühgedreht bis er im Leerlauf und bei ca 2000 U/min sauber lief und auch bei einem Gasstoss gleich hochdrehte ohne Fehlzündungen. In der Stellung habe ich den Zündverteiler fixiert, den Motor gestoppt und nach einer kurzen Weile wieder gestartet. Die funktioniert soweit wieder gut und eben erstaunlicher Weise besser als mit dem Kontaktlosen Trigger. Mit dem habe ich dieses Laufverhalten nicht erreichen können.
Als nächstes muss ich jetzt mal das Timing mit einem vernünftigem Messsystem (Oszilloscop) aufnehmen und mir dabei auch weitere Markierungen auf deM Schwingsdämpfer schaffen um anschließend selbiges mit dem Kontaktlosen Trigger zu wiederholen um zu verstehen warum das eigentlich bessere System schlechter läuft.
(Vielleicht könnte ich darüber meine Doktorarbeit schreiben)
 
Hallo Jürgen
und mir dabei auch weitere Markierungen auf deM Schwingsdämpfer schaffen
imho wäre der richtige Weg, den OT genau zu ermitteln. Dazu einen definierten und gut messbaren Hub vor und nach OT markieren und genau in der Mitte liegt dann OT. Die Schwierigkeit dürfte das korrekte Messen des Hub sein.Über das Kerezenloch kann man nicht genau senkrecht zur Kolbenfläche messen. Dazu muss man die Ventile aushängen und auf den Kolben aufsetzen. Mit dem Schätzeisen ist das aber nicht genau genug, damuss eine Messuhr her. Den Umfang in entsprechende Winkelgrade umzurechnen traue ich dir auch ohne nähere Erläuterungen zu. :wink:
Ob dieser Aufwand für deine Zwecke notwendig ist, :roll:
Wenn du per Gehör und Drehzahlmesser den optimalen Zündzeitpunkt ermittelst und der Trial-Mog für neue Meisterschaften gerüstet ist, reicht das doch. Eine Markierung dieses Punktes kannst du dauerhaft auf dem Dämpfer anbringen.
Einfacher wäre die Beschaffung eines passenden Schwingungsdämpfer. Wenn es sich bei deinem Motor um ein gewuchtetes Teil eines 3- oder 5-Lager-Motors handelt, ist das sowieso gefährlich, da du gelegentlich "ein wenig" länger bei Maxdrehzahl wühlen musst.
 
Hallo Helmut,

schön, dass Du noch die Kurve bekommen hast :D :

Ob dieser Aufwand für deine Zwecke notwendig ist, :roll:
Wenn du per Gehör und Drehzahlmesser den optimalen Zündzeitpunkt ermittelst und der Trial-Mog für neue Meisterschaften gerüstet ist, reicht das doch. Eine Markierung dieses Punktes kannst du dauerhaft auf dem Dämpfer anbringen.

Genau das ist der Punkt, der Motor läuft mindestens seit er in meinem Besitz ist mit diesem "Fehler" zu meiner Zufriedenheit. Daher gilt an dieser Stelle für mich derzeit "don't touch a running system". Es bleibt also ein Restrisiko, dass derzeit das System nicht optimal ist und zu erhöhtem Verschleis führt. Dann aber ist eine Revision des Motors nötig und ich kann mir die von Dir beschriebene wissenschaftlich völlig richtige Messmethode sparen.

Wirklich länger bei maximal Drehzahl wühlen macht im übringen nach meiner Erfahrung wenig Sinn. Genau genommen bin ich bisher erst bis maximal 6000 U/min und das nur sehr kuzfristig gegangen. Der Motor hat gemäß Datenblatt immerhin eine maximal Drehzahl von 6.500 U/min. Üblicherweise bewegt sich unser Gasfuss so, dass der eine Drehzahl um 3.000 U/min erreicht wird.
 
Hallo liebe Freunde,

heute wurde mir folgendes zugestellt

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Das besondere daran ist nicht diese neuwertige Spurstange an sich, sondern jemand aus Eurem Kreis, dem diese in seinem Lager in die Hände gefallen ist.
Nach dem er aber selbst keine Verwendung dafür hatte, hat er sich meiner erinnert und war wohl der Meinung mich mit Verschleißteilen zu unterstützen.

Warum ich das schreibe? Natürlich als Ansporn für Euch. Unterstütz ein kleines Motorsport Team in seinem Streben zum Erfolg.
 
Hallo Jürgen,

Da Ich hier nicht mehr sooo oft und Regelmässig Unterwegs bin...aber ja einen Post gemacht habe und Du darauf hin Konfuse Fragen stelltest ..... :lol: :lol: Habe ich auch mal wieder in dein 404 Tagebuch geschaut und mit Interesse und Freude paar seiten nachgeholt und gelesen ...... Klasse und Immer wieder ein Fundus an Information und Schönen Bildern ect.

Danke Ralf
 
Hallo Zusammen,

wow, nun ist schon Ende Februar 2018, der letzte Beitrag Anfang Dezember 2017 - das ist ja kein Tagebuch. :D

Nun ja , es war ja auch teilweise Recht feucht und unfreundlich in und vor der Garage. Außerdem gibt es auch viele andere schöne Dinge und Menschen neben den Mogs.
Aber nun muss ich langsam wieder an die Vorbereitung der nächsten Saison denken, in zwei Monaten ist bereits der erste Lauf.

Die weiter oben beschriebenen und angefangenen Arbeiten sin noch nicht völlig abgechlossen und werden weitergeführt.
Da es jetzt aber noch etwas eisig ist kann ich mir ein paar Gedanken zur Beschaffung von Verschleißteilen für die Saison machen.

Unter dem TrialMog Rahmen sind ja einige filigrane Rohre die ab und an leiden.
Daher bin ich auf der Suche nach den vier Achszugstreben:


A4043300111 Schubstrebe Vorderachse links
A4043300211 Schubstrebe Vorderachse rechts

A4043500529 Schubstrebe Hinterachse links
A4043500629 Schubstrebe Hinterachse rechts

Eigentlich sind dies ja einfache Rohre, die and den Enden zusammengequetscht und dann gebogen sind und sollten sich auch mit geeigneten Mitteln nachfertigen lassen.
Die Abmessungen und Wandstärke kann ich noch einfach ermitteln, aber was für eine Stahlqualität wurde hierbei allgmein und beim Mog insbesondere verwendet?
Wie werden die Rohre an den Enden zusammengedrückt, einfach nur kalt unter einer Presse oder mit thermischer Hilfe?

Vieleicht können hier ja die Maschinbauer einem MogZerstörer einen Rat geben.

Und sollte noch jemand die Teile in vernünftigen Zustand liegen haben und loswerden wollen - ruhig melden.
 
Hallo Jürgen,

so weit meine Erinnerung mich nicht trügt ST52-3.
Zumindest die Rahmenrohre (quer) des MB-Trac, respektive WF-Trac waren daraus.
Kaltumformen sollte für Deine Anwendung ausreichen. Glaube nicht, dass sie reißen beim Umformen.

Grüße,
Henning
 
Hallo Jürgen,

Glückwunsch zu der Auszeichnung auch von mir. Dann ist es ja nicht mehr weit bis zum Ehrenbürger von Bruchköbel. :wink:

Habe ich Dir eigentlich schon gesagt, dass ich Euren Teamnamen ganz famos finde?
 
Herzlichen Glückwunsch

ich hätte dir die Goldmedaille gegönnt oder hat die der junge Herr neben dir ergattert.
 
Herzlichen Glückwunsch auch von mir, Jürgen!!! :respekt

Lass Dich von Herrn Schmitz nicht provozieren. :lol:

Wir wissen, dass du ehrgeizig bist, doch auch "Gönnen" kannst! :spitze
 
Hallo Zusammen,

Danke und es ist uns Ansporn es in der kommenden Saison zu wiederholen.

Der junge Mann neben mir wurde mit eben der selben Bronze Medaille abgespeist. Dies hat weniger mit der Platzierung zu tun sondern mehr mit der Sportart. Unsere Sportart gilt hier als Randsportart und wird auch nicht durch einen heimischen Verein betrieben. Damit kommen wir nicht über die Bronzene hinweg. Für Gold muss man in einer olympischen Disziplin anterten und bei einer Deutschenmeisterschaft starten (nicht unbedingt gewinnen). Naja, bis Mogfahren olympisch wird müssen wir noch mächtig Lobbyarbeit machen.

Christoph, Fahlbusch Mog (oder Motor) Sport ist doch einfach FaMoS, das ergibt sich doch ganz von selbst :D
 
Hallo Jürgen,

ganz herzlichen Glückwunsch und Anerkennung hier aus Franken!!
Es erfüllt mich immer noch mit Freude, wenn ich Deine Werdegang vefolge und an die Anfänge in der Tongrube denke :wink: Erste Gehversuche im Gelände, schon immer begleitet von Mut und auch einer notwendigen Portion Respekt - cool was Du daraus entwickelt hast. Und ja, es ist mir durchaus bewußt, dass sich unsere Rollen Instruktor und Teilnehmer schon längst getauscht haben/hätten.

Auf meiner persönlichen Wuschliste steht immer noch ein Besuch einer Veranstaltung mit Deiner Teilnahme - irgendwann hoffe ich doch mal, dass sich Zeit und Möglichkeit bei mir findet. Bis dahin bin ich zumindest regelmäßiger Leser Deiner kurzweilig geschriebenen Berichte.

In diesem Sinn - mach weiter so
Liebe Grüße
Tommes