411-Finetuning - Verbesserungen am lebenden Spielzeug

Hallo Helmut,

wie Du das mit der selbst bestimmbaren Neigung meinst, habe ich noch nicht verstanden.

Jedenfalls bietet ein voll ausgestatteter 411 kaum Möglichkeiten, den Ölfilter irgendwo anders hin zu legen als da, wo er jetzt ist. Also mit genau gleichen Anschlüssen und deren Lage muß er sein, nur etwas kompakter und höher gelegt.

Bei Fahrmaschinen wie Jürgen's gibt es natürlich mehr Platz für Verlagerung und Einbau von Ölfiltern.
 
Hallo Christoph,

ich denke Helmut redet nicht von der Neigung des Flansches, der Befestigungspunkte in Längsrichtung am Motor, sondern von der Neigung des Filterelementes selbst.
Bei der 90° Lösung wird er meinen, dass die Patronen nach oben oder unten zeigt.
Nach oben ginge vielleicht, nach unten eher nicht, weil dann die Gefahr besteht, dass sie zwischen Rahmen und Motor bei den seitlichen Bewegungen des Motors eingekelmmt wird.

Aber, was heißt hier "Fahrmaschinen wie bei Jürgen".
Du redest doch wohl nicht von mir :D :D
Bei "Fahrmaschinen"" reicht 5mm Platz zum Rahmen, da passiert nichts. :wink:
Ich habe allenfalls eine Gewichts optimiertes Spielmobil :D
 
Sorry Jürgen,

"Fahrmaschine" ist so eine Schublade bei mir. So bezeichne ich MOGs ohne Sonderzubehör wie Hydraulik, Pneumatik, Servolenkung, ...

Aber wie willst Du Dein Gerät bezeichnet wissen? Doch nicht etwa "Drecks.."? (Ein gewichtsoptimiertes Spielmobil könnte für mich auch ein WIKING Modell M 1:87 sein.)

Für die Helmut'sche Neigung, wie Du sie verstehst, ist ja schon gar kein Platz (wenigstens bei mir).
 
Hallo Jürgen,

der Einbau meines "Panzermotors" liegt schon wieder einige Zeit zurück, aber soweit ich mich erinnern kann habe ich es bei den folgenden den Massen belassen:

Abstand Mitte Motor / Rahmenaussenkante 235 mm
Abstand Flügel zur Rahmeninnenseite 30 mm
Abstand Einstellschraube 24 mm

Der Rahmen kann sich verschränken wie er beliebt, es gibt keinerlei ungewünschte Berührungen.

Allerdings habe ich einen Ölfilterumbau vergenommen mit dem Ergebnis eines Freiraums zum Längsträger von etwas mehr als 40 mm.

freundlich grüsst,

Jo
 

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Hallo Jo,

danke für die Info, also vorne mit dem Lüfter sehe ich auch kein Problem.
Alles Einstellungssache :D

Mit dem Freiraum den Dein Ölfilter bietet hätte ich auch keine Angst, hast Du den Ölfilteradapter selbst gebaut? Dann würden uns hier oder besser in dem parallel Thema im Technik Forum natürlich Details interessieren. :wink:
 
Hallo,

Wenn man den Ölfilter komplett versetzen möchte, gibts im Bereich
Motorsport viele Lösungen dafür, da dort oft Turbolader oder Lade-
luftkühler in den Weg kommen und man ums versetzen nicht rumkommt!
Ich meine z.B. bei "Sandtler" müßte es dafür einiges an Adaptern und
Verschlauchungen geben!
Oder auch mit Originalteilen wie aufn Bild nen Flansch vom Audi 80 GTE
wäre ne Lösung möglich, indem man hinten einfach ne Platte mit den
Verschraubungen draufschraubt und ihn beliebig versetzt!
Vielleicht könnt ihr ja mit der Idee was anstellen!

Grüße Sven
 

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Hallo Jürgen,

An der Fertigung des Ölfilteradapters bin ich, ausser ehemals als Sponsor/Klient :wink: , völlig unbeteiligt.

Er stammt aus einer hier im Forum bereits bekannten Fertigung (Helmut hatte ja bereits darauf hingewiesen).

Von einer Anbringung des Filters andererorts mittels Leitungen halte ich persönlich nicht allzuviel. Ein Platz dafür liesse sich jedoch bestimmt finden.

Bitte bedenke, dass diese Motoren im Schweizer Berge-Panzer (das lässt sich ja auch an den diversen Umbauten, wie externe EP-Entlüftung, Ölstandsmesser, Gasgestänge und Keilriemenspanner ableiten) tief im Panzer "vergraben". Es wäre für die Schweizer Armee doch ein leichtes gewesen ebenso das Ölfilter besser erreichbar zu machen.

Gruss,

Jo
 
Hallo Jo,

wenn ich Dein Foto sehe, interessiert mich, wie Du Gas gibst und abstellst! Kannst Du dazu bitte was sagen oder am besten ein paar Fotos einstellen?
 
Hallo Christoph,

Mit dem rechten Fuss, bzw. per Hand :D :wink: :D .

Da meine eigenen Lackierarbeiten nicht befrieden konnten, ist die Kabine momentan wieder abgebaut und beim Lackierer.
Deshalb leider keine Bilder vom Gaspedal.

Ein paar Gegebenheiten vorweg:

Den Gashebel an der ESP habe ich auf der linken Seite getauscht und hinter der ESP (also zwischen Motorgehäuse und ESP) eine Platte zur Befestigung des Bowdenzugs angebracht.

Mit einer kleinen Modifikation ist die Nutzung des Original-Abstellers somit gegeben (inkl. die Anbringung einer Übertotpunktfeder).

Gaspedal verwende ich komplett vom 406, inkl. Verstärkung der Seitenwand.

Handgas wird noch überarbeitet.

Gruss,

Jo
 
Hallo Jo,

hier wird es ja schon wieder interessant, denn ich hatte oben ja schon adressiert, dass auch meine Simpelgaszuglösung einer Überarbeitung bedarf.

Du hattest ja, bereits in einem früheren Thema das Versetzen des EP Bedienhebels auf die linke Seite sogar mit Bild angesprochen. Ich erlaube mir einmal es nochmal hierher zu holen:

k640_esp_bowdwnzug_772.jpg


Es schaut für mich so aus, dass Du den Original Hebel einfach auf die andere Seite gesetzt hast und auch ziemlich weit oben mit dem Gaszug angreifst. Wie sieht nun die Umlenkung auf das 406 Gaspedal aus, das wird ja nicht den selben Weg haben?
Das Detail "Totpunktfeder" ist auch interessant, hast Du dierekt an dem EP-Hebel realisiert. Hiervon wurde an aderer Stelle mit Hinblick auf die Empfindlichkeit des Lagers/Dichtung in der EP völlig abgeraten.

Wie sieht überhaupt ein 406 Gaspedal aus, ich kenne mich in solchen Details der anderen Baugruppen überhaupt nicht aus?
 
Hallo Jo,

Dein MOG sieht ja wie "geleckt" und nach vielen geleisteten Arbeitsstunden aus.

Auf dem Foto, das Jürgen ausgekramt hat, sind 3 Schläuche zu sehen. Die beiden am Kraftstofffilter angeschlossenen sind dort verkehrt herum angeschlossen. (Mach' Dir nichts draus, mir ist das auch passiert. Deshalb ist es mir auch gleich aufgefallen.)

Der 3. Schlauch von der Einspritzpumpe kommend, wo hast Du den hingeleitet? (Bei meiner Einspritzpumpe ist da eine Verschlußschraube drin.)

Über die Gasbetätigung wird sicher noch länger diskutiert werden. Und da freuen wir uns auch auf Deine Beiträge.
 
Hallo Christoph,

gerade stelle ich fest, dass sich dieses Thema ja nun im Technik-Bereich wieder findet, da muss ich ja nun aufpassen was ich schreibe ohne geschimpft zu bekommen. :D

Ich bin mir nicht sicher wer nun einen Knoten in den Leitungen hat.
Auf dem Bild von Jo meine ich zu erkennen, dass von der Kraftstoffpumpe in Fahrtrichtung hinten eine Leitung zum Kraftstofffilter in Fahrtrichtung rechts oben geht.
Weiters schlecht zu erkennen nur zu erahnen vom Kraftstofffilter unten zur Vorderseite EP.
Und im Hintergrund eine Stahlleitung die zum linken oberen Anschluss des Filters gehen müsste.

Was ist daran falsch, es war so bei meinem alten Motor, es war so bei Deinem alten Motor wie sich auf Fotos hier im Forum nachweisen läst, es war so bei meinem neuen Motor. Ich kann es jetzt nicht nachschauen, aber ich meine ich hatte es sogar als ich den Motor gewechselt habe sogar im Handbuch gesehen. Sind alle Mogs falsch? Ein Konstruktionsfehler nach dem anderen? :wink:

Die dritte Dir unbekannte Leitung ist bzw war bei mir die hochgelegte EP-Entlüftung vom Panzereinbau.
 
Hallo Jürgen,
Hallo Christoph,

Leider bin ich auf "verlängertes Wochenende". Darf ich deshalb in Sachen Bowdenzug / Gaspedal später zurückkommen?

Jürgen hat es richtig erkannt; die *Dritte Leitung* war provisorisch und es handelt sich in der Tat noch um die Entlüftungsleitung aus dem Panzerbereich.

Ansonsten müsste eigentlich alles andere richtig angeschlossen sein.

Gruss,

Jo
 
Hallo Jo,

so gehört es also nicht (oh jeh, ich werde doch langsam alt :cry: )
 

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Hi Jürgen,

die Leitungen schnibbel ich mir wieder vom "Panzer" ab. Da sind noch genügend dran. :oops:
 
Hallo Freunde,
zum Thema Ölfiltergehäuseanschlag bei extremer Verwindung im Gelände
hat Mercedes Benz schon 1963 eine KD Mitteilung herausgegeben.
Habe ich gerade beim Durchstöbern alter Unterlagen gefunden:
4959433.jpg


4959434.jpg


Eine sehr einfache und wirkungvolle, preiswerte Lösung

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

danke für die "Original Umbauanleitung" so etwas sammelt man immer gerne. :D

Für meinen speziellen Fall ist dies allerdings nicht ganz so einfach machbar wie dort dargestellt. Ursache ist hier der Regler der Mechanischen Einspritzpumpe. Ein Verdrehen aus der waagerenten Einbauposition ist so leider nicht direkt machbar.
 
Ach ja,die mechanische EP! Ist doch viel größer(länger) als die pneumatisch geregelte EP, kann man auf dem Bild oberhalb sehen.
Aber mir kam diese KD Mitteilung unter und dachte mir das es zum Thema passt.

Gruß
Jochen
 
Jochen,
Jochen-Schäfer-UVC204 schrieb:
...
Aber mir kam diese KD Mitteilung unter und dachte mir das es zum Thema passt.
Auf jeden Fall! Danke dafür - nicht jeder fährt als Panzer und doch mal im Wald ...

Nur verstehe ich den Aufbau noch nicht ganz. Das auzubiegende Rohr ist klar; aber wo läuft das Öl dann zurück (oder hin).