Hallo,
Wenn du einen bestimmten Mog im Auge hast würde ich auf jeden Fall das Datenblatt anfordern.
Du meinst vermutlich die Datenkarte. Das Datenblatt enthält die technischen Daten und kostet etwa 150,-€. Das brauchst du bestenfalls, wenn du einen Unimog kaufst, bei dem die Papiere fehlen, damit der TÜV bei der Untersuchung die technsichen Daten hat.
Die Datenkarte enthält die Ausstattung ab Werk. Man kann somit vergleichen, ob die Ausrüstung noch grob dem Lieferzustand entspricht und ob noch die originalen Aggregate verbaut sind (Nummern stehen da auch drauf).
Da ist es dann von großem Vorteil wenn da die Y64 draufsteht.
Y64 steht für Unterbodenschutz was meiner Erfahrung nach bedeutet, dass wesentlich weniger Rost vorhanden ist.
Ohne jetzt nachkontrolliert zu haben, ob die Y64 die korrekte Angabe ist, kann ich sagen, dass das so ziemlich das unwesentlichste Kriterium bei einem Unimog-Kauf ist. Wichtiger ist vielmehr, wie das Fahrzeug eingesetzt wurde. Ob Rahmen oder Fahrerhaus verrostet sind, sieht man recht deutlich, ebenso, ob noch Unterbodenschutz vorhanden ist oder schonmal neu aufgebracht wurde (dann ist meist die Struktur anders).
Viel Spass bei der Suche, und immer daran denken dass es bei allen 406er ständig was zu reparieren gibt.
Nicht unbedingt. Einmal komplett durchrestauriert oder schon so gekauft und du hast über Jahre hinweg außer üblichen Wartungsarbeiten Ruhe. Viele kaufen sich aber unrestaurierte Schrotthaufen und wundern sich dann, dass an einem so alten Fahrzeug dauernd was anderes kaputt ist.
Sind ja meist um die 40 Jahre alt und in der Regel wurde ihnen in jungen Jahren nichts geschenkt.
Daher ist es umso wichtiger, dass man Fahrzeuge findet, bei denen wenigstens so grob die Geschichte und der Einsatzzweck nachvollziehbar sind. Auch Fahrzeuge mit wenig km / Betriebsstunden sind immer mal wieder aufzutreiben. Mein 406er (1970) hatte original und nachvollziehbar 19.600km und 1.700 Betriebsstunden auf der Uhr. Einen 406er mit 2.850km/850 Betriebsstunden, leider mit Rahmenschaden, hatte ich auch mal aufgetrieben und einen 403er mit 2.000km/350 Betriebsstunden hab ich auch noch. Das sind Fahrzeuge mit guter Substanz. Trotz teilweise mal etwas Blecharbeit zur Rostbeseitigung, Motor-/Getriebe-/Achsenseitig hat man mit solchen Fahrzeugen, von ein paar Dichtungen, die man wechseln sollte, meist über Jahre Ruhe.
Gruß,
Michael