(m)eine Odysee des 411.110

Guude,

ich habe mir mal einen eigenen Schaltplan gezeichnet ich hoffe er hilft dir weiter.
Ggf. könnte ich dir helfen, bin zurzeit in Weilburg an der Lahn.

Gruß
Patrick
 

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Moin,

hilft Dir das weiter

3212439.jpg


oder wars keine Frage? :?
 
Hallo Christoph,

wie hast du es eigentlich geschafft, dich am 04. Dec 2009 anzumelden? Du bist der Zeit wirklich weit voraus! Dann ist ja übermorgen schon Nikolaus! Sind die Schuhe schön geputzt?

Einen guten Start in die neue Woche

Werner
 
Hallo,

Ihr seid ja so gut zu mir! - Danke.

Ich glaube, wenn nicht heute kurz vor Dunkelheit ein Nachbar nach dem Mog geguckt hätte, wäre die Blink-Bremsbeleuchtung längst fertig geworden. So haben wir uns verquatscht und vor lauter Quatschen sogar das *FUMP* vergessen :oops:

@elektro(s)mog
Ein Schaltplan macht es leichter, wenn er denn passt. Deiner sieht echt gut aus -Danke auch dafür.

@ret
Ich plane: Von Klemme 15 geht es über den Bremslichtschalter zunächst an die Klemme 54 des Warnblinkschalters und von der Klemme 54f des Warnblinkschalters(-Geber) dann an die Klemme 54f des Blinkerschalters. Gegenüber der Schaltung im Original werden also die Klemmen 54 und 54f des WBA-Schalters/-Gebers zwischen den Bremslichtschalter und die KLemme 54f des Blinkschalters geklemmt.

Die Klemmen L und R des Warnblinkschalters gehen bei mir dann direkt an die Klemmen L und R des Blinkerschalters.

Die Klemme 49a des Blinkerschalters wird dann direkt mit der Klemme 49a des Blinkgebers und die Klemme 49 des Blinkgebers mit Klemme 15 verbunden.

Derzeit ist der Blinkgeber schon fertig eingebaut. Der Rest hat sich verzögert (siehe das *FUMP* weiter oben ;-)) und darüber bin ich ganz froh, denn ich suche noch einen passenden Platz für den WBA-Schalter. Der ist hintenraus ja nicht gerade klein.

Hier im Forum hatte ich heute ein Bild (bei einem gelben 411er) gesehen, da scheint der WBA-Schalter oben links neben dem Tacho plaziert zu sein. Das will ich mir morgen mal anschauen, ob das bei meinem da passt.

@Werner-411
das ist echt lustig. Ich weiß auch nicht, was mir hier noch alles mis-/gelingt :-) - Vielleicht, weil ich sonst IT-ler bin. Offt verwandeln sich Computer schon allein durch die Aura der Anwesenheit in Wünschelruten oder so :-D Jedenfalls ist meine PC-Uhr mit einer Atomuhr synchronisiert und die sind so genau, dass die Sonne etwas nachhinkt - ich ahnte nicht, dass es schon so viele Sekunden sind. :rofl:
 
Hallo Community,

es gibt schon seltsame Vorfälle. Doch zunächst erst einmal das Positive:
Ich habe fertig und am Montag einen Termin beim TÜV! :party:

Das Gute: Dank der Daimer AG und dem hier sicher manchen bekannten Herrn Maier (Wörth) habe ich für den 411er quasi eine ABE (Datenbestätigung für die Einzelbegutachtung nach §21 StVZO) und das bedeutet eine vereinfachte Tüv-HU statt einer Vollabnahme und entsprechender Zulassung ohne die Zulassungstelle Marburg.

Gut, beim Tüv gibt es immer wieder Überraschungen und das ist auch gut so (ich halte viel von unserem strengen Tüv, bei allem für und wieder!) und dem Tüv Termin sehe ich jetzt relativ gelassen entgegen.

Doch zum Thema "Versicherung", das war ja echt der Hammer. Durch unsere PKWs gewohnt günstig, rief ich bei der HUK an, die machten mir dann auch gleich ein Angebot, bei dem ich fast hingefallen wäre: Rund etwas mehr als 760,--¤ (100%) :rofl:

OK, dachte ich, man gönnt sich ja sonst nichts. ;-) - Ich brauche ja eine Deckungskarte (oder neudeutsch eine EVB) und wälzte mich in der Nacht nur von einer auf die andere Seite: 750 Mucken, das ist ja fast schon wieder ein Cabrioverdeck, etc ...

Heut früh dann erst mal hier im Forum gestöbert: War da nicht etwas von rund 100 ¤? Ja, eine spezielle Versicherung für Unimogs und sogar noch weniger als die Hundert, knappe 65 ¤! - Puh that hurts! Huk noch einmal angerufen, ob die sich vielleicht vertan hätten, nein, hieß es da, das stimme schon so ... Gut, kein Angebot ist dann auch eins und telefonisch den Rest festgemacht. Danke Forum! Die nächste Förderung wird kommen :-)

Bleibt noch das Problem des fehlenden KFZ-Briefes. Der Mog stammt ja aus Holland und war da als Landwirtschaftliches Fahrzeug ohne Kennzeichen oder Papiere lediglich irgendwie versichert.

Da bin ich für jeden Tipp dankbar. Die Zulassungsstelle hat da leider keine Formulierungshilfe, wie so eine Erklärung bei nicht vorhandenen KFZ-Papieren auszusehen hat. Ich denke, der Verkäufer wird mir da helfen aber was genau er tun soll, ist mir derzeit völlig unklar.

Jedenfalls hoffe ich auf das Kennzeichen am Montag mittag: :trink1: :trink2: :crazy1: :thumbup:
 
Hallo Christoph, vielleicht bin ich da an dem HUK Angebot nicht ganz unbeteiligt *zwinkers*, habe den Erstmog nach wie vor bei der HUK, der liegt da aktuell bei um die 70 Euro, hätte dann vor Jahren einen zweiten anmelden wollen und auch eine Doppelkarte beantragt, dauerte ungewöhnlich lange, irgendwann kam das Angebot, das lag damals auch in dem Bereich, ich dann angerufen, und geschildert, Erstunimog 70 Euro, der andere soll das zehnfache kosten, da stimmt doch was nicht, keine Gnade. Gut, der Unimog wurde dann anderwertig versichert, später kam mir der Versicherungsschrieb wieder in die Hände, wollte damals die Versicherung eines Motorrades übernehmen, als Hersteller für den Unimog wäre dann Honda statt Mercedes eingetragen gewesen, ich vermute, dass da mangels Vergleichswerten bei der Versicherung der relativ hohe Beitrag festgesetzt worden wäre.
Stefan Fuchs, Hohenschäftlarn
dessen vergleichbarer 411.110 noch bei der HUK versichert ist.
 
Hallo,
ich bin nur mit einer Briefkopie eines 411 zum TÜV gefahren und nach
Bremsenprüfstand, Lenkungsspiel prüfen, Lichttest, Abmessungen überprüfen,
Besichtigung Unterboden, Nummern aufschreiben war ich schon fertig.
Ging ruckzuck, aber dann noch 8Wochen auf die Neuerteilung des Fahrzeugbriefes gewartet ohne jegliche Versicherung an Eides statt des Verkäufers.

Viel Glück!

Gruß
Patrick
 
upps Lenkungsspiel? Das habe ich glatt vergessen. Da muss ich morgen noch ran ...

Aber ansonsten bin ich heute endlich (mit den Kurzzeitkennzeichen) mal gefahren - hmmmmmm ... :Unimog04 Man ist das geil!
 
Hallo Community,

heute war also der erste Tüv. Da es für den 411 bisher in -D- keine Zulassung gab, die Daimler AG auf der beglaubigten Datenkarte aber eine ABE ausweisen konnte, blieb es also bei einer HU mit angeschlossener Datenbestätigung.

Leider sind neben ein paar kleineren Mängeln, wie bspw. die Kugelkopf AHK auf der feststehenden Anckerschiene, einer hinten etwas ungleich ziehenden Bremse auch 2 gravierende Mängel:

1. Fehlen mir in der Beifahrertür zwei Schiebefenster mit entsprechender Prüfziffer.
2. Kommt aus dem Kupplungsgehäuse zuviel Schmiersaft.

ad 1) Wo bekommt man soetwas her? Eigentlich sind das nur zwei ebene und recheckige Scheiben aus Sicherheitsglas mit eingeschliffener Griffmulde. Hat da irgendwer vielleicht eine Idee dazu?

ad 2) Ich vermute mal stark: Simmerring zur Kurbelwelle (Das Öl sieht sehr schwarz aus und dürfte folglich aus dem Motor stammen.) Das Problem ist hier eigentlich der Aufwand an Vorbereitungen, um da dran zu kommen. Fahr-Gehäuse abbauen und Motor raus. Dazu fehlen mir die passenden Einrichtungen. Platz zum Schrauben hätte ich genügend, ab 10 Dezember auch unter Dach. Was brauche ich noch oder wer kann mir dabei mit entsprechendem Equipment helfen?
 
Hallo, beim 411.110 gibt es eigentlich keine Schiebefenster, selbst in der Hardtopversion sind da eher feste Scheiben verbaut, falls da irgendetwas montiert ist würde ich das für den TÜV.Termin entfernen und ohne Seitenscheiben vorfahren, andernfalls kann wohl ein besserer Glaser auch Sicherheitsscheiben anfertigen, das ist dann aber recht teuer. Für das Geld wird fast ein Fetzendach samt Seitenscheiben erschwinglich werden!
Beim Ölverlust kann ggf. ein Abwischen vor der Vorfahrt ausreichen? Allerdings nur, wenn da nicht binnen Minuten ein grösserer See unter dem Fahrzeug entsteht, aber das wäre Euch dann wohl bei den Vorbereitungen aufgefallen. Eine derartige Zerlegung würde ich angehen, wenn es wirklich ein stärkerer Ölverlust ist.
Die Kugel sollte man ja leicht abschrauben können und das Einstellen der Bremse sollte bei geringen Abweichungen schon auch machbar sein, im Zweifelsfalle halt in einer Werkstatt mit Bremsenprüfstand vornehmen.
Viel Erfolg
Stefan Fuchs
 
stefanfuchs schrieb:
Hallo, beim 411.110 gibt es eigentlich keine Schiebefenster, selbst in der Hardtopversion sind da eher feste Scheiben verbaut, falls da irgendetwas montiert ist würde ich das für den TÜV.Termin entfernen und ohne Seitenscheiben vorfahren, [...]
Ja, mein 411.110-er hat ein Fhs.Bm. 411.510 und da sind Schiebefenster verbaut. Ohne Seitenscheiben wäre auch meine Idee gewesen. Da wollte ich den Prüfer noch fragen, ob das so geht.

Vorerst wollte ich das Hardtop noch nicht in ein Cabrio zurückbauen. Das Hardtop ist doch massiv verschweißt, hat veränderte Türen (eben die mit den verfluchten Schiebe-Scheiben) und für ein Verdeck fehlen mir fast alle Drahtlaschen zur Befestigung. Alles was sich als "Hardtop" abnehmen läßt, ist das Dach, dass eher wie ein Deckel auf das Fahrerhaus geschraubt ist.
[...]andernfalls kann wohl ein besserer Glaser auch Sicherheitsscheiben anfertigen, das ist dann aber recht teuer. Für das Geld wird fast ein Fetzendach samt Seitenscheiben erschwinglich werden!
Ja, zumal ich das Cabrio-Thema sowieso irgendwann plane - halt nur nicht jetzt - sondern richtig ordentlich und in Ruhe umgebaut
[...]Beim Ölverlust kann ggf. ein Abwischen vor der Vorfahrt ausreichen? Allerdings nur, wenn da nicht binnen Minuten ein grösserer See unter dem Fahrzeug entsteht, aber das wäre Euch dann wohl bei den Vorbereitungen aufgefallen. Eine derartige Zerlegung würde ich angehen, wenn es wirklich ein stärkerer Ölverlust ist.
Das bedaure ich, da nicht dran gedacht zu haben. Vermutlich ist durch die lange Fahrt zum Tüv da zuviel des Guten rausgequollen. Es war gleich vor der Tüv-Halle eine Minilache :-(

Wie ist das denn mit dem Zugriff auf das Kupplungsgehäuse, kommt man da umständehalber auch von oben dran, um bspw. mit entsprechendem Reiniger kurz vor einer Prüfung alles zu säubern?
Die Kugel sollte man ja leicht abschrauben können und das Einstellen der Bremse sollte bei geringen Abweichungen schon auch machbar sein, im Zweifelsfalle halt in einer Werkstatt mit Bremsenprüfstand vornehmen.
Die Beläge sind in Ordnung - hatte ich gerade offen. Vermutlich habe ich da beim Nachstellen etwas zuviel freigegeben - das prüfe ich noch und den Kugelkopf hatte ich erst vorgestern drangeschraubt. Wenn es nur der gewesen wäre, hätte ich den an Ort und Stelle wieder abgenommen.

Danke für die Tipps!
 
Hallo, nun wissen wir, was für eine Kabine verbaut ist. Auf diesen 411.510 Kabinen waren von Mercedes Benz Planenverdecke, welche man zurückklappen kann. Da Ihr wohl eine geschlossene Konstruktion mit Schiebefenstern besitzt wäre für weitere Aussagen interessant, wer diesen Aufbau gemacht hat, Mercedes Benz selbst wird es wohl nicht gewesen sein, vielleicht könnt Ihr dazu noch Angaben und oder Bilder machen.
Stefan Fuchs
 
Leider habe ich nur die Informationen der Daten- und der Inspektionskarte.

Datenkarte-Codes:
-Getriebe: 140/1 und 35134/1
-Rahmen: 35044
-Achse/R: 35060/1
-Bremse: 35061/1
-Kraftst. A.: 35038
-Inst. El: 35050/1 u. 35151
-Zusätzl.Aggreg.: 35046 u. 35115/2 u. 35002/1
-Vertretung: Hoegen Diykhof N.V. Doetinchen, Holland

Wer den Umbau so gemacht hat, ist weder mir noch dem Vorbesitzer bekannt.

Bilder sind so eine Sache, hier versuche ich für ein Bild manchmal zig Uploads, die dann immer an der Grafik mit irgendwelchen Zeichenfolgen scheitern. Hier mal wenigstens eins:
DSC_4192.JPG


Der Aufbau ist über der Windschutzscheibe mit derselben verschweißt; der Rest besteht im Prinzip aus geschweißten Verlängerungen der senkrechten Vierkantrohre. Das bedeutet, würde ich die Verlängerungen abflexen, hätte ich fast wieder das Cabrio. Etwas komplizierter ist es beim Dreieckfenster und über der Windschutzscheibe. Die Rückwand ist oberhalb der serienmäßigen Rückwand/Pritsche lediglich mit den Vierkantrohren verschraubt. Hier mal ein weiteres Bild, in dem die Details veranschaulicht sind:
dsc_4265.jpg

Die neuralgischen Punkte habe ich mal etwas heller dargestellt. Vielleicht ist über der Windschutzscheibe die Leiste erkennbar, die eigentlich aus zwei Teilen besteht. Ein Teil ist verschweist, der andere verschraubt. Gut zu erkennen ist auch ein noch erhaltener Riegel für die Verdeckschnallen. Die meisten davon fehlen aber.

Immerhin, zwischen Seitenteil und Winschutzscheibe ist keine dauerhafte Verbindung und die Schienen der Schiebefenster leigen auf dem oberen Vierkantrohr der Orginaltür lediglich drauf (Wenn auch angeschweißt). Zur Orginaltür ist das Schloß völlig verschieden. Auch innen ist ein Türdrücker. Die Halter für die Steckscheiben sind noch vorhanden, ebenso die Bolzen für das Verdeck.

Wie gesagt, das Teil soll irgendwann (in einem Sommer) runter. Doch dafür brauche ich Zeit und solange benötige ich den Tüv und eine Zulassung ;-)

Ein Angebot für Seitenscheiben aus Makrolan mit Prüfzeichen habe ich bereits vorliegen und vermutlich werde ich da investieren. Es kostet bei weitem nicht soviel, wie Verdeck und Gestänge oder die Steckscheiben einzeln - auch wenn ich die blöden Seitenscheiben dann nie wieder brauche :-( aber so ist das nun!
Nach Rücksprache mit dem Tüv-Prüfer sehe ich von der Lösung "ohne Seitenfenster!" oder "ohne Türen" lieber ab. Damit ist also auch das Seitenscheiben-Problem nahezu gelöst. Danke den Tipps hier im Forum!

Bleibt das Problem mit dem Kupplungsgehäuse. Das Öl rinnt zwar nicht, doch tropft es reichlich. Da habe ich bisher zur langwierigen Simmerringaustauschlösung mit allen Konsequenzen leider noch keine Alternative.

Zum Tüv noch ein Nachtrag: Die Manschette vom Schubrohr der Hinterachse muss ich auch noch tauschen, da sie anscheinend eingerissen ist. Also auch machbar.
 
Hallo Cristoph,

kommt das Öl definitiv aus der Kupplungsglocke und nicht eventuell aus dem Bereich des Getrieb Vorderachsabgang/Manschette ?

Gerne gibt es nämlich auch hier eine Undichtigkeit und das Getriebeöl entfleucht in Richtung Vorderachse und eben auch auf den Boden.
Dies kannst Du leicht prüfen indem Du die Ölstände in Vorderachse und Getriebe kontrollierst und richtig regulierst.

Ich denke aber dass Du richtig geschaut hast. Wenn das Öl aus der Kupplungsglocke kommt dann liegt die Vermutung, dass es Motoröl ist nahe.
Die Abdichtung der Kurbelwelle zur Kupplung ist ein Borg/Burgmannring.
Der besteht aus zwei Hälften, einer für die Ölwanne und der zweite für den Motorblock. Hierzu ist hier schon einiges geschrieben worden.
Suche einmal mit beiden o.g Schreibweisen um mehr Beiträge zu erhalten.
Wenn dort wirklich Öl herausrinnt, wie Du es beschreibst muss dies sicherlich Zeitnah behoben werden.
Aber wie ist der Ölstand im Motor? Vielleicht würde es für den Moment (TÜV) helfen, Den Motorölstand auf Minimum ab zu senken, gefolgt von einer ordentlichen Motor, Kupplungsgehäuse Wäsche.
 
Hallo Jürgen,

was ist schon sicher im Leben? ;-)

DIe Kupplungsglocke hat unten relativ mittig eine Bohrung. Das ist die Quelle des Motorenmanas. Da das Öl auch nach Abwischen dort nicht nur tropft sondern auch richtig schwarz, daherkommt, vermute ich, dass es Motorenöl ist. Sicher kann ich das natürlich auch erst nach dem "chirurgischen Eingriff", wenn ich es offen vor mir liegen hätte, beurteilen. Möglicherweise ist es auch immer etwas von allem ...

Ich würde das so oder so auf jeden Fall reparieren. Doch ist das mit einem nicht zugelassenem Fahrzeug echt schwierig. Ich kann bei mir nur drausen arbeiten. Also unter dem derzeit nassen hessischen Himmel. Die Garage ist zwar lang und breit aber viel zu niedrig. Mein Nachbar hat eigentlich nicht weit von hier, für meinen Mog aber zu weit weg eine große Halle, da könnte ich zwischendurch natürlich mal das Projekt "Motor-raus" angehen. Dazu fehlen mir aber noch passende Hebewerkzeuge.

Gibt es eigentlich die typischen Galgen auch mit höhenverstellbarer senkrechter Säule, so dass sich damit zuerst das Fahrerhaus und dann der Motor liften ließe? Die Decke dort in der Halle bietet leider derzeit für einen Flaschenzug keinen stabilen Überbau.

OK, zur not ließe sich da auch was bauen. Das kostet aber auch wieder Zeit und kostenlos wird es auch nicht bleiben ... Wie auch immer, mit stillgelegtem Fahrzeug ist es ungleich schwieriger, dort hin zu kommen.

... ich überlege weiter und vermutlich wird sich das Ganze doch eine lange Weile hinziehen :(
 
Hallo Community,

ich hoffe, Euch nicht zu langweilen, sonst: :oops:

Heute sind die langersehnten Schiebefenster aus "Makrolon" eingetroffen; sehen toll aus! Vor allem das Prüfzeichen (das dem Tüv so wichtig war). Da sie fast so teuer wurden, wie ein halbes Fetzendach, bleibt die feste Hütte jetzt erstmal drauf (der nächste Winter kommt bestimmt).

Die Ursache der schwachen Bremswirkung habe ich mir inzwischen auch mal genauer angesehen:
Die Bremsrommel hat das Innenmaß der 2. Reparaturstufe (351.0 +0.3 [mm]) und die ansonsten neuen Beläge der Bremsbacken nur das Maß der Reparaturstufe 1 (6.4-0.2 [mm]). Da fehlen also im Durchmesser 2x 0.5mm und so passt das dann ja nicht zusammen; ich denke, daran könnte das Schwächeln der Bremse hinten rechts liegen. Das Nachstellen bestätig mir diesen Verdacht: Hier muß ich bei neuen Belägen faßt bis ans Ende drehen.

Das mit den schwer zu bekommenden Bremstrommeln vermießt mir etwas die Lust am 411er. Was macht man denn, wenn gar keine mehr zu bekommen sind? Dann hat man ein hübsches Auto und darf nicht mehr fahren. Dann würde ich mir den 411er als Model kaufen und sofort in die Tonne schmeißen! :twisted:

Wie schaut's denn mit den Trommeln aus dem 404 aus? Mancher hier schrieb ja, die würden passen, andere schrieben, man müsse irgendwas nacharbeiten und die Fotos dazu geben nicht viel her. Sind also die Bremstrommeln vom 404 und 411 beim Innendurchmesser gleichgroß?

Kennt Ihr Lieferanten für diese 411er-Bremstrommeln?

TIA und Euch viel Spass beim Mogeln - von einem der ihn sich vorerst nur weiter anschauen darf :rums:
 
Hallo Christoph,

Du solltest das nicht so pesimistisch betrachten, es gibt viele andere weniger alte Oldtimer, bei denen die Ersatzteilversorgung kritischer Teile noch viel dramatischer ist. Und dennoch fahren diese.

Zunächst solltest Du Dir halt die entsprechenden Bremsbeläge holen und dann wirst Du mit den jetzigen Trommeln bestimmt noch eine Weile fahren können.

Also Kopf hoch, Du hast Dir doch einen ganz besonderen Mog geholten, DEINEN :D
 
Hier ein paar Bilder:
411.110.Makrolon.Schiebefenster.jpg

Da ist die Ecke mit der Prüfziffer zu sehen. Nach Rücksprache mit dem Tüv reicht das, auch für ein H-Kennzeichen. Es muss lediglich ein bauartgeprüftes Sicherheitsfenster sein und das kann auch aus Makrolon sein. Glas ist nicht erforderlich.

Der Einbau ist unproblematisch, da sich das Makrolon relativ einfach so verbiegen läßt, dass es erst unten in die Schiebenut eingelegt wird, dann duch leichtes Biegen noch oben und fertig!

Heute sprach ich mit meinem Landmaschienenhändler: Er hatte noch Bremstrommeln rumliegen, leider nur die für den 404 (und noch ein Paar für den 406). Ich hab mir mal eine ausgeliehen, um die Unterschiede zwischen den beiden Ersatzteilen festzustellen. Festzuhalten bleibt: Die Durchmesser sind bei beiden Trommeln gleich, auch die Lochdurchmesser und die Positionen der Bohrungen sind dieselben.


Hier die Fotos dazu (411, alte Achse):
bremstrommel.411-110.aA.jpg

Das ist die alte (2. Reparaturstufe),...


Bremstrommel.404-421.jpg

Das ist die neue für einen 404 ...


Hier nun der direkte Vergleich:
Vergleich-Bremstrommeln.404-411.1.jpg

Diese Unterschiede lassen sich kaum durch eine einfache Nachbearbeitung, wie bspw. Drehen, ausgleichen. Hier noch eine Sicht auf die Innenseite:
Vergleich-Bremstrommeln.404-411.jpg

Hier ist gut zu sehen, dass die Bremstrommel des 404(im Bild links) auf der Außenseite (das ist der Teil, der auf der Nabe sitzt) deutlich stärker als die des 411ers (im Bild rechts) ist. Dadurch wird der deutliche Unterschied aus dem Bild vorher immerhin etwas relativiert (reduziert sich bis auf etwa 1,2 bis 2 mm) und mit Abdrehen der Innenseite dürfte die Trommel des 404 auch auf dem 411 mit der alten Achse passen.

Hat das schon mal wer probiert?
 
Hallo Cristoph

bei mir waren die Trommeln auch an der Verschleißgrenze
und die Bremse zog einseitig. Ich habe mir in Hamburg Bremsbeläge aufkleben lassen und diese wurden auf das Maß der Trommel abgedreht und den Tromeln genau angepaßt. Hat ca 130 ¤ gekostet. Seitdem zieht die Bremse einwandfrei gerade.

Mit freundliche Grüßen aus der Nordheide
Dieter