Mein neuer alter 411er und viele Fragen

Hallo allerseits!

Mit meinem Holz machen bin ich für diese Saison fast durch. Sind mal wieder 100rm geworden. Aber nu ists an der Zeit mich mal wieder um meinen 411er zu kümmern.

Ich wollte als erstes mal einen Ölwechsel starten. Weiß jemand den Durchmesser der Ölablass-Schraube? Damit ich mir vorher gleich eine Dichtung besorgen kann. Der Papier-Filteradapter muss leider noch etwas warten.

Grüße aus Nordhessen
 
Einen schönen guten Morgen,

Ölablassschraube = M26 x 1,5

Nur für den Fall das jemand einen Ölwechsel machen will. Ich habe mir in dem Zusammenhang auch gleich mal ein Ölablassventil von Hansa-Flex gegönnt. Macht die Sache bei späteren Ölwechsel sauberer. Aber wer hat sich bloß den Kack mit diesem Filtersieb einfallen lassen? Ich habs natürlich aufgemacht und bekomms jetzt nicht mehr dicht, weil meine Vorgänger da schon mit massig Dichtmittel rumgesaut hat. :evil:

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Ok, zugegeben. Mein Dichtungspapier ist vielleicht viel zu dünn. Ein dickeres hatte ich gerade nicht zur Hand.

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Ein neues Verdeck musste her, nachdem das alte extrem löchrig war. Die Passform ist gut, der Preis war auch ok. Einzig die Farbe gefällt mir nicht und mein altes war oben drauf gummiert. War das Olivgrün eigentlich original so? Oder war das eher Leinenstoffähnlich, also sprich heller?

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Wie wird eigentlich das Verdeck richtig zusammen gelegt? Der Stoff legt sich vermutlich zwischen Haus und Pritsche. Aber bei mir geht’s das Verdeckgestänge nicht dazwischen. Es legt sich auf die Kante von der Pritsche. Geht das bei mir nicht anders, weil ich die lange Pritsche habe?

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Meine Hubstrebenverlängerungen sind fertig und somit kann ich auch meine Wippsäge endlich mal an den Dreipunkt machen. Außerdem habe ich die Anhängersteckdose neu gemacht. Die Alte war mehr als gammlig. Die Anhängerkupplung selber hatte ich ja schon vor einiger Zeit auseinander und lässt sich wieder mit der Hand drehen.

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So sieht das mit dem Winkel von der Gelenkwelle schon viel besser aus. Ein kurzer funktionstest war Erfolgreich.

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So sieht es angehoben aus.

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Und das was jetzt oben über der Ladefläche steht soll als nächstes in einem Kasten mit neuer Pritschenrückwand verschwinden. So, dass ich die Säge und Ladefläche gleichzeitig nutzen kann.

Und nun zu den gefühlten 3 Millionen Undichtigkeiten, die ich bei meinem Mog habe. :evil: :evil: :evil: :evil:

Wer hat sich eigentlich den Scheiß mit den Schnellkupplungen hinten überlegt. Da man ja an die Kupplungen mehr als bescheiden dran kommt, fließen beim Wechseln der Kupplungen schätzungsweiße 0,2 Liter Hydrauliköl raus, wenn die nicht gleich richtig sitzt. Da muss irgendwann ein Kugelhahn dran. Das geht so gar nicht.

Dann ist mein Ventildeckel undicht.

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Die muss neu und will mal bei Mercedes in Kassel anfragen. Dann ist auch meine Zylinderkopfdichtung leicht undicht. :evil: Da kommen ganz leichte Wölkchen unterhalb des hinteren Froststopfens des Zylinderkopfs raus. Kommischerweiße, wenn der Motor warm ist, ist es fast weg. Kann ich da einfach die Zylinderkopfschrauben nachziehen oder sollte ich die besser neu machen? Wenn ich die neu machen muss, brauche ich dann auch neue Zylinderkopfschrauben? So wirklich traue ich mich an die Sache nicht ran. Ich werde mal in mein Buch und Bild Werkstatthandbuch rein schauen und mal sehen, was da alles zu tun ist.

Naja, von den Undichtigkeiten am Getriebe red ich erst mal gar nicht. Aber die sind auch nicht ganz so schlimm. Vielleicht ein Tropfen pro oder zwei oder auch mal drei pro Tag.

Irgendwann muss ich auch mal an den Luft-Hydraulikpresser ran. Ich habe da mal Motoröl aufgefüllt und das lag Postwendend am nächsten Morgen wieder unterm Mog. Komischerweiße kommt nicht mehr raus und am Peilstab ist wenigstens noch ein bissel was dran.

Bei den Portalachsen und den Dif-Gehäusen habe ich noch gar nicht nachgeschaut. Aber was ich so gelesen habe, sollte ich da gleich mal die Ölwanne mit drunter stellen, da wohl häufig mal das Getriebeöl in die Differenziale läuft.

Was ich mich bisher noch gar nicht getraut habe, ist die Sperren einzulegen. Da bin ich ja mal gespannt, wo es denn überall zischen wird.

So ist erst mal der Stand der Dinge. Macht mir Mut oder ich verklopp das Ding wieder.

Grüße aus Nordhessen,
Jörg
 
Jörg,

das sieht doch alles gar nicht so schlecht aus. Ich stand letztens bei Regen bei einem LMH auf dem Hof. Was da alles an Öl (Milikan Versuch) rumschwamm, hätte vermutlich meinen nächsten Ölwechsel abgeben können (Ok, OK, nur den vom Vorgelege:))

Was mich wundert, warum Du die Spindeln nicht weiter runterdrehen kannst und so eine Verlängerung brauchst.

Was genau willst Du mit dem ersten Bild der EP zeigen? Das Ringelschwänzchen ist bei meinem 411er zwischen EP und Motor.

BTW: Du hast auf der Unterdruckkammer (Membran) der EP den gleichen Luftfilter, wie er an meinen OM636 gehört und dort leider fehlt. Hast Du zufällig davon auch eine Ersatzteilnumer für mich (Danke).
 
Hallo Christoph,

doellcus schrieb:
Jörg,

das sieht doch alles gar nicht so schlecht aus. Ich stand letztens bei Regen bei einem LMH auf dem Hof. Was da alles an Öl (Milikan Versuch) rumschwamm, hätte vermutlich meinen nächsten Ölwechsel abgeben können (Ok, OK, nur den vom Vorgelege:)).
Ok, zugegeben. Vielleicht bin ich was das Reviermarkieren meines Mogs angeht etwas überempfindlich. Ich mache mir halt nur Gedanken über meinen nächsten TÜV Termin. Da ich nicht weiß, ob der gute TÜVer, der sonst immer zu mir nach Hause gekommen ist Zwecks Trecker-TÜV, auch meinen MOG machen kann. Ich vermute mal der Mog muss auf den Bremsenprüfstand. Und wenn ich zum TÜV hinfahren muss, schwillt mir jetzt schon bei dem Gedanken daran der Kamm.

doellcus schrieb:
Was mich wundert, warum Du die Spindeln nicht weiter runterdrehen kannst und so eine Verlängerung brauchst.
Das wundert mich ehrlich gesagt auch. Aber ich habe schon zwei weitere 411er mit solchen Hubarmenverlängerungen gesehen. Das Problem scheint es also öfters zu geben.

doellcus schrieb:
Was genau willst Du mit dem ersten Bild der EP zeigen? Das Ringelschwänzchen ist bei meinem 411er zwischen EP und Motor.
Da ging es mir nicht um die ESP sondern um den missglückten Versuch meinen Filter abzudichten. :evil:


doellcus schrieb:
BTW: Du hast auf der Unterdruckkammer (Membran) der EP den gleichen Luftfilter, wie er an meinen OM636 gehört und dort leider fehlt. Hast Du zufällig davon auch eine Ersatzteilnummer für mich (Danke).
Da muss ich mal zu Hause in meine Ersatzteilliste von meinem OM636 schauen. Aber ich vermute, dass dort die ESP als Ganzes nur abgebildet ist. Aber ich schaue nach.

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
doellcus schrieb:
BTW: Du hast auf der Unterdruckkammer (Membran) der EP den gleichen Luftfilter, wie er an meinen OM636 gehört und dort leider fehlt. Hast Du zufällig davon auch eine Ersatzteilnumer für mich (Danke).
@Christoph
Meinst Du den Filter an der Förderpumpe oder am Seitendeckel(der orange ist obendrauf)
Beide sind bei MogParts am Lager, um die 10€ pro!

Jörg,
wenn Du Ruhe haben willst mach den Umbausatz auf Schraubfilter ran.
Habe das erst vor kurzem gemacht und bin super zufrieden!
 

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bambo schrieb:
Jörg,
wenn Du Ruhe haben willst mach den Umbausatz auf Schraubfilter ran.
Habe das erst vor kurzem gemacht und bin super zufrieden!

Du hast den Umbausatz vom Christoph hier aus dem Forum. Da war ich auch schon dran mir was zu Konstruieren. Christoph war auch so freundlich und hat mir seine Unterlagen mal zukommen lassen. Danke dafür auch noch mal. Allerdings musste ich dann feststellen, dass da ein zöllisches Gewinde drin ist, wofür ich keine Gewindeschneider habe. Und wenn ich mir den erst kaufen müsste, macht das keinen Sinn mehr. Dann kann ich mir auch einen fertigen von HLO reinschrauben.

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
schnullercruser schrieb:
bambo schrieb:
Jörg,
wenn Du Ruhe haben willst mach den Umbausatz auf Schraubfilter ran.
Habe das erst vor kurzem gemacht und bin super zufrieden!

Du hast den Umbausatz vom Christoph hier aus dem Forum. Da war ich auch schon dran mir was zu Konstruieren. Christoph war auch so freundlich und hat mir seine Unterlagen mal zukommen lassen. Danke dafür auch noch mal. Allerdings musste ich dann feststellen, dass da ein zöllisches Gewinde drin ist, wofür ich keine Gewindeschneider habe. Und wenn ich mir den erst kaufen müsste, macht das keinen Sinn mehr. Dann kann ich mir auch einen fertigen von HLO reinschrauben.

Nordhessische Grüße,
Jörg
Du hast PN....
 
Hallo zusammen,

mein Mog mag das Reviermarkieren nicht sein lassen wollen.

Nachdem ich einen neuen Zylinderkopfdichtsatz bekommen habe, habe ich die neue Zylinderdeckeldichtung eingesetzt und eine kurze Probefahrt gemacht. Dabei konnte ich dann feststellen, dass die Zylinderkopfdichtung kleine Rauchwölkchen abgeblasen hat im hinteren Bereich. Das war vermutlich auch der Grund, warum die Deckeldichtung an der gleichen Stelle gerissen war. Direkt darüber war auch schon ein Froststopfen im Zylinderkopf leicht undicht. Also, habe ich kurzerhand den Zylinderkopf abgenommen.

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Zum Vorschein kam eine 3. Reparaturstufe 76,44 mm. Hohnspuren konnte ich kaum mehr ausmachen, aber die Zylinderlaufflächen sind spiegelblank. Da sind kein Riefen oder der gleichen auszumachen.
Allerdings benötige ich ab der dritten Reparaturstufe eine andere ZK-Dichtung. Erstaunlicherweise war die Dichtung mit 21 Euros vergleichsweiße günstig, dagegen fand ich den Froststopfen mit knappen 12 Euros irgendwie recht Teuer. Egal.

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Die Linke war eingebaut. Komischerweise im Bereich des Einlasskrümmers war sie bei allen Zylinder Zerdrückt. Am dritten Zylinder konnte ich durch leichtes verbiegen die Metalleinfassung des Zylinders abbrechen.
Die mittlere Dichtung ist die Neue direkt von Daimler bzw. eigentlich von Elring. Die habe ich jetzt eingebaut.
Die Rechte habe ich von Firlbeck. Die hat auf der rechten Auslassseite 4 Kühlwasserdurchbrüche, die auch im Zylinderkopf und im Block bei mir vorhanden sind. Aber wohl im Unimog nicht benötigt werden.

Nachdem die Dichtflächen gesäubert sind, habe ich mit einem Haarlineal Block und Zylinderkopf nachgeprüft. Ist ja schon fies, so ein 500mm Haarlineal mit Licht dahinter. Zuerst dachte ich, da ist ja alles Krumm und schief. Aber nirgends habe ich 0,05mm drunter schieben können. Also, alles für gerade befunden. Die Gewinde alle nachgeschnitten, Schrauben gesäubert und nachdem ich die neue Dichtung hatte, alles wieder zusammengebaut inklusive neuem Froststopfen. Dieselleitungen alle entlüftet. Und nach dem zweiten Startversuch lief der gute Motor auch wieder. Eine halbe Stunde mit leichtem Gas in der Weltgeschichte rumgegondelt und alles im warmen Zustand noch mal alle Zylinderkopfschrauben ca. eine 1/8 Umdrehung mit 80Nm nachgezogen.
Nach einer zweiten Probefahrt ist nun der Seitendeckel undicht. Den musste ich aufmachen, nachdem sich beim ziehen der Stöselstangen zwei Nockenwellentassen mit hoch gekommen sind und einfach wieder runter gefallen sind. Ich hatte es irgendwie geahnt. Ich habs versucht die Dichtung heile auszubauen, aber war nichts. Die ist so Hart, da brauchts eine neue.

Aber insgesamt gesehen, bin ich mit dem Wechsel meiner ersten Zylinderkopfdichtung in meinem Leben sehr zufrieden. Hat zwar gedauert (bestimmt 5 Stunden zum zerlegen und ca. 10 Stunden bis ich alles wieder zusammen hatte) und ich wills auch so schnell nicht noch mal machen müssen. Aber das was ich gesehen habe stimmt mich erst mal zufrieden. Ich hatte schon gedacht, da kommt eine komplette Motorinstantsetzung auf mich zu. Aber dem war zum Glück nicht.

Eine andere Frage. Bei mir ist die Tachowelle am Getriebe undicht. Da ist bestimmt eine Dichtung drin. Kann ich die Tachowelle raus nehmen ohne, dass das Getriebeöl gleich hinterher kommt:?: Sprich ist der Ölstand niedriger als der Tachowellenanschluss? :?:

In diesem Sinne. Die Inkontinenz geht weiter.

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
Einen schönne guten Tag allerseits.

Auch hier gibts mal wieder wass neues. Meine neue Heckklappe mit Schlitz ist fertig.

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Und so habe ich inzwischen 6 Fuhren Brennholz Heim holen können.

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Aber wieder ist eine neue Undichtigkeit aufgetreten. Der Getriebeabgang für die Zapfwelle nach hinten ist undicht. Und dazu habe ich auch gleich mal eine Konkrete Frage.

Muß ich dafür den Mog zerlegen oder kann ich das auch so demontieren und neu abdichten??? Leider gibt das Werkstatthandbuch dafür nicht viel her.

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
Hallo

den Zapfwellenabgang kanst du eigentlich ohne weiterse abdichten. Du musst dort wo das Gelek am Getriebflansch sitzt den Flansch abschrauben erst die Kardarwelle abschrauben und dann kanst du im Flansch einen Schraube rausschrauben. Wenn du diese raus hast kannst den flasch abziehen (eventuell mit abzieher) dann musst du noch ein Blech demontieren und dortdrin oder hinter ist dann der wellendichtring.

Gruß Jens
 
Jens14 schrieb:
Hallo

den Zapfwellenabgang kanst du eigentlich ohne weiterse abdichten. Du musst dort wo das Gelek am Getriebflansch sitzt den Flansch abschrauben erst die Kardarwelle abschrauben und dann kanst du im Flansch einen Schraube rausschrauben. Wenn du diese raus hast kannst den flasch abziehen (eventuell mit abzieher) dann musst du noch ein Blech demontieren und dortdrin oder hinter ist dann der wellendichtring.

Gruß Jens

Hallo Jens,

Danke für deine Infos. Nur mal so zur besseren Übersicht.
1. Kipppritsche nach rechts kippen.
2. Getriebeöl ablassen
3. Kardanwelle abschrauben
4. Im Flansch eine Schraube raus drehen
5. Flansch abziehen
6. Blech abschrauben
7. alter WeDi raus - neuer rein
8. und alles wieder Retoure

Richtig so?

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
Hallo

ja genau so müste es gehen ist schon etwas her. Versuchs einfach mal. Wahr auf jedefall nicht sehr kompliziert

Gruß Jens
 
Einen schönen Guten Morgen,

ich will meinen Getriebeausgang von der Zapwelle reparieren. Nur leider bekomme ich die Welle vom Getriebe ab. Die vier Schrauben habe ich abbegkommen. Allerdings lässt sich das Kreuzgelenk auf der Verzahnten Welle nicht nach hinten schieben.

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Hier noch mal in größer.

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Da ist ein Ring mit auf der Verzahnung zum Kreuzgelenk hin drauf, der sich ca. 1 mm hin und her schieben lässt. Aber mehr rührt sich da nicht. Wie komme ich weiter? Wer kann mir helfen? Hat vielleicht jemand mal eine Explosionszeichnung davon? In meiner Ersatzteilliste ist die Zapfwelle nicht mit drin.

nordhessische Grüße,
Jörg
 
... dann ist wie bei so vielen die Verschiebung festgegammelt. >> Lagerblock hinten lösen und versuchen das Ganze etwas nach hinten zu schieben und dann die Welle ausbauen
 
Hi Jörg

Ich hab mein Zapfwellengetriebe erst vor kurzem abgedichtet. Da sich die zapfwelle nach hinten auch ein bischen geziert hat hab ich die Welle mitsamt dem Lagerbock hinten demontiert. Zum Abdichten selbst hab ich das gesamte Zapfwellengetriebe vom Schaltgetriebe demontiert da es sonst vor allem an der Vorderseite eine ziemliche Fummelei ist. Den Flansch am Getriebe hab ich mit einem Abzieher von der Welle abgezogen-ist bei mir ordentlich fest gesessen.

LG Christian
 
stephan schrieb:
... dann ist wie bei so vielen die Verschiebung festgegammelt. >> Lagerblock hinten lösen und versuchen das Ganze etwas nach hinten zu schieben und dann die Welle ausbauen
Hallo Stephan,

Danke für die Info. Werde ich mich am WE mal dran machen.

Autmog schrieb:
Hi Jörg

Ich hab mein Zapfwellengetriebe erst vor kurzem abgedichtet. Da sich die zapfwelle nach hinten auch ein bischen geziert hat hab ich die Welle mitsamt dem Lagerbock hinten demontiert. Zum Abdichten selbst hab ich das gesamte Zapfwellengetriebe vom Schaltgetriebe demontiert da es sonst vor allem an der Vorderseite eine ziemliche Fummelei ist. Den Flansch am Getriebe hab ich mit einem Abzieher von der Welle abgezogen-ist bei mir ordentlich fest gesessen.

LG Christian
Hallo Christian,

auch dir Danke und gleich noch dazu eine Frage. Mir wurde gesagt, dass man das Zapfwellengetriebe so ohne weiteres gar nicht raus bekommt, weil zu wenig Platz zwischen Getriebe und Rahmen sei. Oder gehts doch?

nordhessische Grüße,
Jörg
 
Hi Jörg

Die Pritsche hab ich hochgekippt damit ich besser arbeiten konnte - Sicherungsstrebe! Die Zapfwellen nach Vorne und Hinten hab ich wie gesagt abgebaut-dann alles grob gereinigt damit keine Schraube übersehen wird-auf der Vorderseite ist eine ein bischen versteckt und vor allem damit kein Dreck ins Getriebe fällt. Schwer ist das Teil schon aber herausheben ist schon gegangen. Schwieriger ist das Einbauen mit aufgebrachter Dichtmasse-ein Helfer kann da nützlich sein bzw den Einbau vor dem Anbringen der Dichtmasse "trocken" üben.
Wenn du nur den hinteren Abgang abdichten willst geht es möglicherweise auch ohne den Ausbau-auf der Vorderseite kann ich mir das schwer vorstellen. Ich hab es so gemacht da das Zapfwellengetriebe auch entlang der Dichtflächen undicht war.

LG Christian
 
Autmog schrieb:
Hi Jörg

Die Pritsche hab ich hochgekippt damit ich besser arbeiten konnte - Sicherungsstrebe! Die Zapfwellen nach Vorne und Hinten hab ich wie gesagt abgebaut-dann alles grob gereinigt damit keine Schraube übersehen wird-auf der Vorderseite ist eine ein bischen versteckt und vor allem damit kein Dreck ins Getriebe fällt. Schwer ist das Teil schon aber herausheben ist schon gegangen. Schwieriger ist das Einbauen mit aufgebrachter Dichtmasse-ein Helfer kann da nützlich sein bzw den Einbau vor dem Anbringen der Dichtmasse "trocken" üben.
Wenn du nur den hinteren Abgang abdichten willst geht es möglicherweise auch ohne den Ausbau-auf der Vorderseite kann ich mir das schwer vorstellen. Ich hab es so gemacht da das Zapfwellengetriebe auch entlang der Dichtflächen undicht war.

LG Christian
Hallo Christian,

super. :D Ich danke dir für die Info. Eigentlich brauche ich bei mir nur erst mal den hinteren Abgang dicht machen. Der Vordere und der Flansch sind eigentlich Dicht.

Weiß jemand, was für ein WeDi da rein kommt?

Nordhessische Grüße,
Jörg
 
Hi Jörg

Anbei der Beitrag zu meiner Abdichtaktion, vielleicht hilfts dir noch. Da sind auch Angaben zur Wedi-größe drinnen. Ich hab meine einfach ausgebaut und bei meinem Händler bestellt. Waren in 2 Tagen da.

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=63810&highlight=

Christian
 
Hallo Christian,

ja Danke. Den Beitrag von dir hatte ich schon gelesen und bringt mich auch ein wenig weiter.

Frage: Hast du die MB Teilenummern von den WeDis für Getriebeausgang hinten und den Beiden in dem hinteren Lagerbock?

Hat jemand die SA Nummer vom Zapfwellenantrieb oder gar eine Zeichnung davon?

Mein MB-Teilehändler kommt da leider nicht weiter, weil die den 411er nicht mehr im PC zur Verfügung haben und leider was den 411er angeht auch nicht wirklich gut mit Doku versorgt sind.

Nordhessische Grüße,
Jörg