Hallo Uffs,
lieber Stefan, Hut ab, dass Du widerstehen konntest, wo doch der Schlüssel steckte. Ist ja fast schon eine Einladung zumindest mal den Motor anzulassen, damit die Kolben etwas bewegt werden.
hallo Jörg,
genial, auch die Analogie, perfekte Rundungen .... Hast Du noch mehr vom Frosch? Die sind bisher etwas zu kurz oder gar nicht vorgekommen.
hallo Thomas,
eine geniale Perspektive von unten auf den MBtrac, Du hast gleich einen Kollegen dazu gebracht, sein Bild mit ähnlicher Perspektive einzustellen.
Die Frage nach der passenden Kamera ist schwer pauschal zu beantworten, hängt im wesentlichen davon ab was Du machen willst. Kurz meine Erfahrungen. Ich hab neben einer digitalen Spiegelreflex, die nur ganz selten zu besonderen Anlässen zum Einsatz kommt (weil zu groß und schwer), eine kleine kompakte Digitalekamera Canon Powershot SX230 HS. Es ist mittlerweile geschätzt meine siebte kleine. Die letzten Beiden (Panasonic Lumix TZ10 und Canon SX230 HS) haben den Einsatz rund um den Unimog nicht überlebt, beim Sandstrahlen in der Hosentasche vergessen - der feine Sand hat sich in der Objektivmechanik abgsetzt und auf Dauer zum Aus geführt. Sie hat aber noch die komlette Dokumentation der übrigen Restauration überstanden. Die Canon ist mir unter den Sitz meines 2010ers gerutscht und die Federn hat das Display zerdrückt.

. Mit der Canon war ich zufrieden, und ich wollte beim Neukauf nicht soviel Geld auch für einen Zweitakku, den ich noch hatte, ausgeben, deswegen hab ich mir diese nochmal gekauft.
Ich legt viel Wert auf ein großes Zoom (12-14 fach optisch), das im Weitwinkelbereich (ca. 26 - 28 mm) beginnt. So kann man viel Abdecken, Totale in den Bergen oder ganz viele grüne :mog4 :mog4 :mog3 :mog2 :mog3 :mog4 auf den Treffen oder in der Ferne ein Detail sehr nah ranholen. Es gibt auch Bridge- oder Systemkameras, die ein größers Zoom haben oder Wechselobjekte, diese sind mir aber fürs schnelle und praktische Fotografieren beim Reisen oder Schrauben zu unhandlich. Ich will die Kamera in die Hosen oder Jackentasche stecken können und mal kurz ziehen um ein Bild zu machen und dann wieder weg damit. Wenn die Kamera zu gross ist, und man diese irgendwo in einen speziellen Kameratasche unterbringen muss, bentutzt man Sie deutlich weniger. Die kleinen kann man zum Beispiel auch in kleinen Einstecktaschen gut an den Tragegurt von einem Rucksack unterbringen (stört dann nicht beim Laufen in der Hosentasche).
Gleichzeitig achte ich darauf, dass ich wie gewohnt von der Spiegelreflexkamera in die Aufnahmeparameter (Zeit und Blende) sehr einfach über eine direkte Taste eingreifen kann. So kann ich die Zeiten ändern, um Beispielweise einen Wasserfall entweder einzufrieren oder verwischen zu lassen. Das gleiche mit der Blende, da kann man ganz gut mit der Tiefenschärfe (gesteuert über den Blendenwert) schöne Effekte erzielen.
Dies alles erfüllt die Canon ganz gut. Worauf man m.E. verzichten kann ist GPS. Kostet nur Strom und braucht ewig bis die Kamera weiss wo Sie ist. ICh würde auch nicht bei der Pixelmania mitmachen. Weniger ist mehr.
Was mich etwas an der Canon stört ist die etwas instabile Objektivabdeckung aus dünnen Aluminium, da war die Lumix glaub ich besser. Es kommt häufiger vor, dass durch einen Schlüssel in der Hosentasche beim Arbeiten die Blende verdrückt wird und der Lamellenverschluss nicht mehr vollständig öffnet. Mit einer flachen Messerklinge lässt sich das aber leicht beheben.
Ich hoffe ich konnte Dir etwas mit den Beweggründen für meine Kameraauswahl helfen.
ENDE DER KAMERAKAUFBERATUNG
Mit der Canon hab ich auch heute wieder beim Schrauben fleissig fotografiert. Bild kommt noch. Ich konnte es mir nicht verkneifen, heute endlich meine Rückfahrkamera in den Forstmog einzubauen.
Wie heisst es doch zu schön: "
Ich schraube, also bin ich!" (von Matthew B. Crawford). Stefan mit mich vor kurzen darauf aufmerksam gemacht. Es gibt doch nichts schöneres am Ende vom Tag, wenn man einige Stunden schraubend verbracht hat und schließlich erfolgreich war.
Viele Grüße
Martin
Nachtrag (Christoph hat das Bild eingestellt, als ich fleissig im Tippen war): Das Thema von Christoph will ich spielerisch fortsetzten.
Ziemlich Dreckig erwies sich heute der Rahmen von meinem Mog, als ich die Rückfahrkamera eingebaut hab. Der Bauschutttransport hat seine Spuren hinterlassen.