Pannenhilfe für Unimog

Kühlwasser

New member
30. Sep. 2018
86
0
6
Hallo zusammen,

ich habe aus Interesse mal bei den gängigen Pannenhilfen angefragt, ob mir mit meinem Unimog 403 (abgelastet und LoF-Zulassung) auch geholfen würde. :mrgreen:
Verneint haben dies bereits ARCD, ACE, AvD und Mobil. :lol:

Wie sind Eure Erfahrungen und wen ruft Ihr im Notfall an?

Viele Grüße

Alex
 
Wenn Ich selber technisch nicht weiterkomme, schaue in die Mitgliedsliste meines Unimog Club.
Da wohnt immer jemand in der Nähe.

Welche von den aufgezählten Pannenhilfen kennt sich denn mit Unimog aus?
Bei einer Abschlepphilfe dürfte oberhalb 3,5t Ges.Gew. schnell Schluss sein.


Gruß
Jochen
 
Hallo Alex,
frag mal beim ADAC, cer hat mir bereits zweimal geholfen. Ist allerdings schon ein paar Jahre her.
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo
vor zweii Wochen berichtet ein Kollege, 40 Jahre ADAC-Mitglied, ADAC-Plus Schutzbrief für Wohnmobil (Unimog 1300L ist als Womo zugelassen, unter 7,5t)
Freitags Keilriemen gerissen, ADAC schickt Truck-Service mit dem Keilriemen, Kosten 1206€, für den Keilriemen plus das Bringen, ohne Montage, Entfernung ca 40Km
  • Pannen-Fahrzeug Nissan-Pickup, netto 387,50 € (2,5 x 155,00 €),
    Monteur 497,50 € (2,5 x 199,00 €),
    Organisation Pannenhilfe (?) 99,00 €
    Kosten für den Keilriemen 30,00 €.
    inclMwSt. Summe 1206,83 €.
 
Hallo Helmut,
das verstehe ich nicht. Ich habe nie etwas bezahlt, mit derselben Absicherung wie Dein Kollege. Mir sind keine derartgigen Ausschlüsse bekannt.
Was sagt denn der ADAC dazu?
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland
einen ähnlichen Fall hatte einer meiner Pflegefälle im letzten Jahr
Vermuteter Motorschaden auf der Autobahn (Pforzheim) Ebefalls über 40 Jahre Mitglied, ADAC-Plus-Service für Wohnmobil (Sprinterbasis, 4,5t)
1.Anruft: wir Schicken jemand--- 1 1/2 Stunden nix
2. Anruf: mittlerweile schichtwechsel: oh ich sehe ihre Meldung, leider har der/die Kolleg:in das versäumt, wir schicken jemand.entschuldigung. Es meldet sich ein Vertragsservice-Unternehmen und verlangt vorab 2000€ Kaution. > Äh wie bezahlen, wir stehen auf der Autobahn > OK dann können wir nicht kommen, Ende
Polizei tauch auf und fragt was los ist. Nach kurzer Erklärung empfiehlt die Polizei ein anderes Unternehmen. Das Fahrzeug wird 7Km von der Autobahn bis zu Mercedes Pforzheim verbracht, Kosten 600€.
Ich habe dann später den Motor tatsächlich erneuern müssen zwei defekte Injektoren hatten ein Loch in die Kolben gebrannt. (Motortausch bei einem Vollintegrierten ist etwas anspruchsvoll, da ist der Unimog ein Sonntagsspaziergang)
In der Womo-LKW-Szene kursieren zum Truck-Service ähnliche Erlebnisse. Der beauftragte Truck-Service verlangt stets 2000€ Kaution vorab.
 
Hallo zusammen,

besten Dank für Eure Erfahrungsberichte! Da sind ja abenteuerliche Geschichten dabei! :o


Jochen.Schäfer schrieb:
Welche von den aufgezählten Pannenhilfen kennt sich denn mit Unimog aus?
Bei einer Abschlepphilfe dürfte oberhalb 3,5t Ges.Gew. schnell Schluss sein.

Ich vermute, es kennt sich niemand gut aus, ich mich allerdings noch viel weniger. :lol:
Leider habe ich gar keine Schraubererfahrung und auch niemanden im Bekanntenkreis, der sich auskennt.
Mir geht es deshalb vornehmlich darum, einen Plan-B bei einer Panne zu haben (möglicherweise abschleppen), der dann im Idealfall auch noch verhältnismäßig kostengünstig ist. :mrgreen:
Mein Mog ist auch auf 3,5 Tonnen abgelastet; mehr gibt mein Führerschein nicht her.


geosjoggen schrieb:
Hallo Alex,
frag mal beim ADAC, cer hat mir bereits zweimal geholfen. Ist allerdings schon ein paar Jahre her.
Mit Mog Grüßen
Roland

Der ADAC hat mir auf meine Anfrage lediglich die allgemeinen Geschäftsbedingungen zugesandt. Vielleicht suche ich mal die örtliche Filiale auf und erkundige mich dort.
Problematisch scheint wohl weniger das Gewicht, sondern vielmehr die LOF-Zulassung. :?
Mit welchem Mog hattest Du denn Probleme bzw. bei welchem Mog wurde Dir geholfen? :)

Viele Grüße

Alex
 
Hallo Alex,
Hast Du Dir den die zugeschickten Bedingungen mal näher angeschaut.
In den im Internet frei zugänglichen Vertragsbedingungen für ADAC Vereinsmitglieder sind die Kraftfahrzeuge relativ klar definiert:
- Kraftfahrzeuge der Bauart nach zur Personenbeförderung mit nicht mehr als 9 Sitzplätzen einschließlich Platz des Fahrers
- Gesamtbreite max 2,55m
- Gesamtlänge max 10m
- Höhe max 3m
- zulässige Gesamtmasse bis 3500 Kg
Auch für den mitgeführten Anhänger gelten die angegebenen Maße. Alle angege-
benen Maße gelten einschließlich der Ladung.
Darüber hinaus sind in der Zulassungsbescheinigung I eingetragene Wohnmobile
geschützt bis zu
- einer Gesamtbreite von 2,55 m,
- einer Gesamtlänge von 10 m,
- einer Höhe von 3,20 m einschließlich Ladung und
- einer zulässigen Gesamtmasse von 7.500 kg.
Wenn ich das richtig interpretiere ist eine LoF-Zugmaschine wohl weder PKW noch Wohnmobil
Der Fokus der Automobilvereine sind die privaten "Autofahrer" auf ihren gelegentlichen Reisen eine gewisse schnelle Hilfe zubieten. Die großen und vor allem gewerblichen Brummis waren immer schon auf vernünftige Abschleppunternehmen angewiesen, und das dieser 24/7 Service etwas kostet sollte jedem klar sein.
Das wir heutzutage mit diesen dicken Brummern jetzt nur zum Spass in der Gegend herum heizen ist eben bisher noch nicht bei den Vereinen in den Fokus gekommen.
 
Hallo Alex,
Mein Mog ist ein als Wohnmobil zugelassener 404 mit ca. 4t.
Der Vorgänger wurde mit Schutzbrief des ADAC vor 30 Jahren sogar von der Südgrenze Algeriens mit Motorschaden bis vor meine Haustür transportiert. Hat mich nicht eine D-Mark gekostet.
Das zweite Mal mußte ich den Club etwa 20 km vor meiner Haustür nutzen (Ursache Marderbiss in der Dieselleitung, passiert in der Mercedeswerkstatt/Parkplatz). Da hies es aber, er wird in die nächste Mercedes Werkstatt (Ort der Ursache) geschleppt. Gleichfalls zum Nulltarif.
Mit Mog Grüßen
Roland
 
Hallo Roland
ergänzen sollte ich noch, da das Fahrzeug vor Ort nicht sofort repariert/fahrbereit gemacht werden konnte (wg Motorschaden) wurde vom ADAC ein Leihwagen für die Heimfahrt und der Transport in eine Werkstatt hier zu Hause organisiert. Es wird aber nur in eine Werkstatt und nicht nach Hause transportiert.
In beiden von mir erwähnten Ffällen war der Truck-Service auf der Autobahn gefordert, und da ist (lt Vertragsbedingung?) eine Kaution von 2000€ fällig, wovon der sich erst mal bedient.
 
Hallo zusammen! :D


Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Wenn ich das richtig interpretiere ist eine LoF-Zugmaschine wohl weder PKW noch Wohnmobil.
[...] Das wir heutzutage mit diesen dicken Brummern jetzt nur zum Spass in der Gegend herum heizen ist eben bisher noch nicht bei den Vereinen in den Fokus gekommen.

Das hast Du genau richtig interpretiert. Meine Hoffnung war, dass das zulässige Gesamtgewicht von 3,5t dazu führt, dass ADAC und Co trotzdem Pannenhilfe leisten würden. Mit LoF-Zulassung geht aber anscheinend gar nichts. :lol:


geosjoggen schrieb:
Hallo Alex,
Mein Mog ist ein als Wohnmobil zugelassener 404 mit ca. 4t.
Der Vorgänger wurde mit Schutzbrief des ADAC vor 30 Jahren sogar von der Südgrenze Algeriens mit Motorschaden bis vor meine Haustür transportiert. Hat mich nicht eine D-Mark gekostet.
Das zweite Mal mußte ich den Club etwa 20 km vor meiner Haustür nutzen (Ursache Marderbiss in der Dieselleitung, passiert in der Mercedeswerkstatt/Parkplatz). Da hies es aber, er wird in die nächste Mercedes Werkstatt (Ort der Ursache) geschleppt. Gleichfalls zum Nulltarif.
Mit Mog Grüßen
Roland

Es ist schon ein wenig ulkig, dass einem 404er mit Wohnaufbau, nicht aber einem (leichteren) 403er ohne Wohnaufbau geholfen wird bzw. würde. Vielleicht sollte ich mir einen Campingaufbau zulegen? :mrgreen:

Hm, wenn ich das richtig sehe, gibt es für Unimogs (außer als Wohnmobil) kein preislich vergleichbares Pendat zu ADAC und Co für Autos. ADAC bietet zwar auch einen Pannenservice für LKW, kostet aber 199 Euro pro Jahr. Mein abgelasteter 403 ist aber gar kein LKW. :mrgreen:

Der ACV-Premiumtarif (109 Euro pro Jahr) umfasst laut Kleingedrucktem LKW bis 3,5to. Vielleicht sollte ich da nochmal nachhaken...

Viele Grüße

Alexander
 
Hallo Alexander,

jetzt muss ich mal dumm nachfragen, was für weite Reisen und Fahrten willst Du denn mit Deinem Unimog machen?
Ein Wohnmobil, sowie bei Roland, ist ja gerad zu zum Fernreisen gedacht. Aber eine LoF Zugmaschine?
Wenn es nur mal zu einem Unimog-Jahrestreffen quer durch die Republik geht würde ich das Geld eher in eine vorbeugende Inspektion investieren. Eigentlich bleibt so ein Unimog ja nicht oft liegen.
 
Hallo Alexander,
Kühlwasser schrieb:
Der ACV-Premiumtarif (109 Euro pro Jahr) umfasst laut Kleingedrucktem LKW bis 3,5to.
auch da dürfte es wohl eher nicht funktionieren, wenn im Kleingedruckten LKW steht, es sei denn du schlüsselst vom lof-Zugmaschine auf LKW um.
Aber auch da gibt es einen Haken. Ein LKW ist zum transportieren von Lasten vorgesehen und benötigt dabei im Gegensatz zur Zugmaschine eine prozentuale Mindesttraglast, die "Pickup-LKW-" Besitzer können da ein Lied von singen.
 
Hallo Alex,

Kühlwasser schrieb:
Hallo zusammen,

ich habe aus Interesse mal bei den gängigen Pannenhilfen angefragt, ob mir mit meinem Unimog 403 (abgelastet und LoF-Zulassung) auch geholfen würde. :mrgreen:
Verneint haben dies bereits ARCD, ACE, AvD und Mobil. :lol:

Wie sind Eure Erfahrungen und wen ruft Ihr im Notfall an?

Viele Grüße

Alex

vermutlich keiner.
Hab da meine Erfahrungen mit Anfragen beim ADAC gemacht. 2008 vor der Tour nach Gaggenau (einfach rund 320km) wollt ich mich beim ADAC absichern - war da zu dem Zeitpunkt seit fast 20 Jahren Mitglied mit der goldenen Karte. In der Nürnberger Niederlassung an eine Telefonnummer verwiesen, die mit Nutzfahrzeuge zu tun haben, wurde ich auf der Nummer sofort abgeblockt, sobald ich den Namen "Unim..." nur ansprach mit den Worten: "Sonderfahrzeuge machen wir nicht" - Punkt. Egal ob die 406 teils auch als WoMo verwendet werden/wurden - egal.
Also wieder rein in den Laden und aus dem Verein ausgetreten.

Ein - auch hier aktiver Moggler - hatte mir dann im Jahr drauf erklärt, das sein 406 voll über den ADAC betreut würde - schriftlich zugesichert.
Wie was - also doch??? Hab dann genau mit dieser in dem Schreiben als Unterzeichner geführten Person beim ADAC Kontakt aufgenommen und angefragt, ob mein 406 auch im Pannenfall betreut werden könnte. Antwort: über 3,5to machen wir nicht.
Noch Fragen?
Welche Dinge und Interessen bei der Zusicherung weiter oben im Hintergrund gelaufen sind, kann ich nicht sagen - Beschiss ist es trotzdem.

Was noch dazu kommt - derjenige mit dem 406 muss jährlich eine Summe zahlen, die nach damaligen Berichten hier im Forum ausreichen sollte, um den Mog alle zwei/drei Jahre einmal quer durch die Republik huckepack transportieren zu lassen.
Wenn das dann wirklich notwendig werden sollte - stellt sich doch die Frage ob es dann nicht sinnvoller ist, das Geld (anstatt dem ADAC in den Rachen zu werfen) besser in die Zuverlässigkeit der Technik am Fahrzeug zu stecken.

mfG
Axel
 
Hallo zusammen! :)


Jürgen-Fahlbusch schrieb:
Hallo Alexander,

jetzt muss ich mal dumm nachfragen, was für weite Reisen und Fahrten willst Du denn mit Deinem Unimog machen?
Ein Wohnmobil, sowie bei Roland, ist ja gerad zu zum Fernreisen gedacht. Aber eine LoF Zugmaschine?
Wenn es nur mal zu einem Unimog-Jahrestreffen quer durch die Republik geht würde ich das Geld eher in eine vorbeugende Inspektion investieren. Eigentlich bleibt so ein Unimog ja nicht oft liegen.

Die Entfernung ist bei mir tatsächlich nebensächlich. Ob ich in 50 km oder 500 km Entfernung eine Panne hätte, wäre egal. Ich hätte in beiden Fällen nur wenig Ahnung von der Technik. :lol:
Die Inspektion erhält mein Mog natürlich regelmäßig. :-)


Helmut Schmitz schrieb:
Hallo Alexander,
Kühlwasser schrieb:
Der ACV-Premiumtarif (109 Euro pro Jahr) umfasst laut Kleingedrucktem LKW bis 3,5to.
auch da dürfte es wohl eher nicht funktionieren, wenn im Kleingedruckten LKW steht, es sei denn du schlüsselst vom lof-Zugmaschine auf LKW um.
Aber auch da gibt es einen Haken. Ein LKW ist zum transportieren von Lasten vorgesehen und benötigt dabei im Gegensatz zur Zugmaschine eine prozentuale Mindesttraglast, die "Pickup-LKW-" Besitzer können da ein Lied von singen.

Du dürftest vermutlich Recht haben. :lol:


Moggälä schrieb:
Wenn das dann wirklich notwendig werden sollte - stellt sich doch die Frage ob es dann nicht sinnvoller ist, das Geld (anstatt dem ADAC in den Rachen zu werfen) besser in die Zuverlässigkeit der Technik am Fahrzeug zu stecken.

Deinem Bericht zufolge, wäre das wohl die beste Lösung. :)

Besten Dank für den Erfahrungs- und Gedankenaustausch und einen schönen Sonntag!

Alex
 
Hallo und guten Morgen,
melde mich mal nach gefühlten 100 Jahren hier zu diesem wirklich sehr spannenden Thema.
Abschleppen Bergen Pannenhilfe ist eines meiner Lieblingsthemen. Aus unserer Sparte "Sattelzüge, LKW und Omnibusse" habe ich ständig damit zu tun.
Bereits 2008 hatten wir speziell für Unimog einen Schutzbrief eingeführt - den wir 4 Jahre später einstellen mussten mangels erfolg. Ganz 7 Stck hatten wir in den 4 Jahren an den "Unimogger" bringen können.
2014 haben wir Kontakt zum ADAC Truck Service aufgenommen, diese wollten mit uns auch für die Unimog - egal welcher Zulassungskategorie - ein Konzept zur Verfügung stellen. Wir sind an den Preisvorstellungen gescheitert (die wollten ca 450 € pro Fahrzeug........ :roll: ).
Danach haben wir ein eigenes Konzept mit unserem Partner gestrickt - allerdings nur für den gewerblichen Güterverkehr - ist auch nicht ganz billig. Wir haben eine eigene Hotline inzwischen die sich unseren schweren Geräten annimmt.
Ich kann mir vorstellen für unsere Unimogger nochmal das Thema auf zu greifen und Lösungen zu schaffen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Wir organisieren eine Tel Hotline, die direkt mit der VBA verbindet, bzw gibt es die Möglichkeit über Internet direkt auf deren Netzwerk zu zugreifen. Dort ist dann auch sichergestellt dass das korrekte Berge-/Abschleppequippement zur Verfügung gestellt wird. Der anrufende Unimogger muss dann die Kosten vor Ort mit dem Berger Abschlepper selber regeln. Der Vorteil wäre hier eben : Service auf Abruf
b) Clublösung: alle Interessierte können Mitglied werden und zahlen einen Beitrag. Dem Club wird eine Hotline zur Verfügung gestellt welche sich bei Anruf sofort darum bemüht die erforderlichen Massnahmen in die Wege zu leiten (im Prinzip nichts anderes wie bei a) nur dass ich mich nicht selbst drum kümmern muss). Auf Grund der Clubmitgliedschaft wären dann die Kosten in vorgegebenen Rahmen bereits über den Clubbeitrag gedeckt. Der Vorteil hierbei wäre, dass durch den Beitrag aller Mitglieder eben ein Portfeuille entsteht und die Kosten für den Betroffenen im Bedarfsfall gegen Null tendieren (da ja bereits Clubbeitrag gezahlt wurde) Je nach Anzahl der Mitglieder kann so ein Kostengünstiger Jahresbeitrag abgebildet werden.
Nach unseren Einschätzungen und Erfahrungen bislang zu diesem Thema sind die Kosten in etwa wie folgt:
A) Einzellösung (d.h. wer einen Schutzbrief über Stand alone abschliessen will): ca 100 - 150 € per anno.
B) Clublösung (da wird man mindesten 500 Mitglieder benötigen) : 20 - 80 € (hängt von der Anzahl der Mitglieder ab, je mehr Mitglieder umso günstiger wird es)
Wenn also ein echter Bedarf an solchen Pannenhilfe Lösungen besteht, werde ich mich gerne dafür einsetzen.
Dazu sollten aber die hier bereits organisierten Jungs und Mädels in ihrem Verein/Club nachfragen wer Interesse an einer solchen Lösung hätte. Bitte bombadiert uns jetzt nicht mit Einzelanfragen - das können wir hier nicht bewältigen.
Es sollte zu diesem Thema wie zuvor beschrieben, in der Regionalgruppe, Regionalverein usw der Vorsitzende sich dem Thema annehmen und im Verein/Club abfragen.
Ggfs. könnte ich ein Auswahlpapier zur Verfügung stellen mit dem man die Mitglieder befragt zu welchen Bedingungen und Konditionen (also was muss der Schutzbrief können/leisten und was darf er kosten) man sowas annehmen würde bzw vereinbaren würde.
Nur mal am Rande: So ne Hotline bei ADAC, AVD, Euroassistance usw ein zurichten kostet jährlich minimum 20.000 €! Zzgl. der Kosten für die Dienstleistung (also wenn ein Mitglied abgeschleppt wird........)
Wir haben bereits eine Hotline - die können wir nutzen ..........
Beste Grüße
Bernd
 
Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine fachkundige Antwort! :)

Nach einer Clublösung hielt ich vornehmlich Ausschau, allerdings fällt ein (auch abgelasteter) Unimog durchs Raster. :( Aus diesem Grunde finde ich Deine diesbezüglichen Ausführungen besonders interessant. Ein Betrag zwischen 20 und 80 Euro zur Absicherung pro Jahr scheint mir mehr als annehmbar. :wink: Hiermit ließen sich gemütliche Tagestouren mit dem Mog unternehmen, immer im Hinterkopf, dass bei einer (noch so unwahrscheinlichen) Panne keine Kostenexplosion im Hobbybudget nahen würde und außerdem sicher Hilfe zur Verfügung stünde.
Bedauerlicherweise vermute ich, dass die Resonanz unter der wirtschaftlich erforderlichen Teilnehmerzahl bleiben dürfte; ich scheine mit diesem "Sicherheitsbedürfnis" eher ein Exot zu sein. Dennoch werde ich mich zumindest in "meinem" Regionalclub mal umhören. :)

Nochmals vielen Dank!

Beste Grüße

Alex
 
Hallo liebe Leserschaft,
ich muss noch mal eine Korrektur ober besser gesagt eine von mir verwendete Formulierung näher erläutern.
Mit Clublösung war nicht der Unimog Club gemeint - sondern es sollte vielmehr allgemein verstanden werden. D.h. eine Interessensgemeinschaft die das selbe Interesse hat. Dieser Club für Abschleppen, Bergen und Pannenhilfe könnte aus eine vielzahl an unterschiedlichen Fahrzeugnutzern bestehn - so zb die Unimogger und ggfs. auch Veteranenfahrzeugnutzer oder Schlepper und Bulldog Vereine..... Gemeint war also damit das zusammenführen eine gewissen Menge an interessenten die bereits wären Mitglied zu werden. Natürlich könnte das auch der Club selbst sein, also der Ortseigene Veteranen Club oder Unimog Club.
Wichtig ist jedoch immer dabei zu wissen: Die Hotlines die man dafür abstellt sind in aller Regel überfordert - insbesondere wenn es um unterschiedliche Gewichtsklassen geht und die Fahrzeuge über 4,5 t GG gehen. Noch dramatischer wird es bei Fahrzeugen über 7,5 t.
Wir betreiben mit unserem eigenen Versicherungskonzept seit nunmehr 2016 eine Hotline für Schwerlastfahrzeuge. Da geht es oft um Sattelzüge mit Ladung bis 40 t. Am Anfang bei den ersten Service Aufträgen: Nur Katastrophen. Die Hotliner sind vollkommen Ahnungslos gewesen.
Meine Favoriten Lösung für die Unimogger sieht daher wie folgt aus: Eine Kostenübernahme von ABP (Abschleppen, Bergen, Pannenhilfer nach technischer Panne oder Unfall) durch Versicherungslösung. (Die gedeckten Kosten je Fall sind dabei klar definiert) Die Organisation des Abschleppern Bergen oder Pannenhilfe müsste der Betroffene allerdings selbst erledigen. Das klingt zunächst oberflächlich betrachtet als nicht zielführend. Wenn man jedoch mit dem VBA (Verband Bergen Abschleppen) sich beschäftigt und sich die Homepage anschaut, dann kann man dort sehr wohl selbst selektiv den richtigen Abschlepper, Berger vor Ort selbst ausfindig machen.
Bei der Beauftragung wird der Berger jedoch immer klar kundtun: Bezahlt wird vor Ort!! Bedeutet der Kunde müsste immer in Vorleistung gehen. Die Versicherungslösung wie sie mir vorschwebt - würde dann nach Vorlage der Rechnung die Kosten an den Kunden auskehren.

Die "Clublösung" hätte die Eleganz dass bei Auftragsereteilung dem Berger klar ist, die Kosten werden in jedem Fall durch den Club gezahlt. Der Vorteil: Der Berger kommt zu seinem Geld, der Nutznieser zu seinem Hilfsdienst auch ohne Bargeldvorlage.

Wie aber erwähnt, brauchen wir für sowas auf jeden Fall etwas an Masse.

Gruß

Bernd
 
Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine tiefergehenden Erläuterungen! An einer solchen Lösung hätte ich weiterhin Interesse. :D
Vielleicht bietet sich in der Zukunft eine Möglichkeit, genug Interessenten zusammenzubringen. :)

Viele Grüße
Alex