Rücktritt des Gesamtvorstandes

Welfe schrieb:
Hallo Joachim,

Joachim Westermann schrieb:
Diese Denkmäler werden heute ohne Rücksicht auf Verluste beschädigt.

Das glaube ich nicht! Ich war vor 20 Jahren bei Schraubertreffs auf dem Gelände Deines Vaters und durchgeführt von Heinz Schnepf.

Hallo Chris,

es ist eigentlich nicht wirklich wichtig. Die Fa. Westermann GmbH Holzbau gehörte immer schon mir, der UCG wurde in dieser Firma auf meinem Gelände gegründet und der Schraubertreff fand auch in meiner Werkstatt statt. In der sogenannten Unimog Werkstatt die es heute übrigens noch genau so gibt. Mein Vater durfte da natürlich sein Ding machen. Den ersten Unimog habe auch ich gekauft. Weil mich Heinz Schnepf mit den Prais-Dakar Unimogs, die er ab und zu mit nach Hause brachte, als ich noch jung war, so begeisterten.

Diesen 425 Nummer 7 habe ich dann irgendwann gegen einen 2450 437 ersetzt und seit damals sind die täglich im Einsatz.

Wenn Dir die Zeiten noch so gut denken, dann möchte ich nur daran erinnern, dass es eben genau diese Leute von damals sind, die heute, im hohen Alter, traurig sind, was sich grad abspielt.

Gruß Joachim
 
Hallo Joachim,
mit der Sache online Wahl habe ich auch so meine Probleme. Auf der andern Seite werden heute schon Landtagswahlen so durchgeführt. Ich freue mich, das Du Dich mit den momentanen Problemen beschäftigst. Ich wurde durch Michael Wessel überzeugtes Mitglied weil da der Unimog und der Verein im Vordergrund standen. So soll es wieder werden. Nur heute ist die Gemeinde größer und dem muss man eben auch Rechnung tragen. Vielleicht treffen wir uns ja auf der Versammlung und können uns persönlich kennen lernen.
Gruß Lothar
PS Das Du ist hier eigentlich obligatorisch und hat nichts mit fehlender Höflichkeit und Respekt zu tun
 
Servus Joachim,
ich glaub wir sind aus dem selben Holz geschnitzt. Der Unimog Club, so wie er ursprünglich mal gedacht war, war eine super Sache. Ich bin seinerzeit bei der Forstvorfühung am Waldseebad eingetreten, Nr. 349 wurd mir zugeteilt. Unimog hatte ich damals einen U403, heute nach div. anderen einen U424. Der Unimog Club lebte, man kannte sich, man wußte wer einem bei was helfen kann und hilft oder wer einen kennnt der einen kennt der weiß wie das geht. Schraubertreffen in Eurer Halle waren immer klasse, die Teilemärkte sowieso. Erste Vorwürfe von Kommerz und UCG gabs es schon als Michael Wessel noch 1. Vorsitzender war und seine Frau den Buch&Bild Verlag hatte der die techn. Literatur vom Unimog vertrieben hat. Irgendwie kam das aber auch dem UCG zugute. Dann war mal ein riesen Galama als die Standgebühren für den Teilemarkt eingeführt wurden- wer aber als Verkäufer die paar Euro nicht aufwenden will soll wegbleiben. Hat sich auch eingespielt. Der Name Unimog Club Gaggenau sollte auch schon mal in Uninmog Club International geändert werden- wurde aber abgelehnt- gut so. Die Jahrerstreffen mußten immer größer werden, immer mehr, immer noch größer- aber auch besser? Ich brauch kein Jahrestreffen zu dem 300 Unimogs kommen, mir wären kleine regionale Treffen lieber. Aber in Zeiten wo der Zoll die Kfz-Steuer eintreibt und es reihenweise Bußgeldverfahren auf Schleppertreffen wegen Steuerhinterziehung gibt bleibt mein Unimog eben zu Hause. Wo das noch hinführt? Wer weiß
Auf der letzten JHV wurde ja der 1. Vorsitzende turnusmäßig gewählt. Man hat ja schon im Vorfeld gehört wer Gegenkandidat wird. Für viele in der Halle, auch mich, ein NoGo wenn der Inhaber einer Kundendienststation Vorsitzender im UCG werden will- Interessenkonflikte sind für mich vorprogrammiert. Die Mehrheit der Anwesenden sah das genau so. Die Krönung war aber daß ein Mitglied mit einstelliger Mitgliedsnummer einem anderen das Wort verbieten wollte als es eben um dieses Thema gehen sollte. Partisanentaktik vom feinsten. Wählen und Maul halten. Das kanns nicht sein. Und dann steht einer auf und erzählt was von wegen Einspruch, Klage,.....da war mir klar was da ins rollen gebracht wurde. Das Ergebnis sehen wir. Ein Vorstand der geschlossen zurücktritt- mein Respekt. Ich hätte genau so gehandelt
Bin mal gespannt wie die Kandidatenliste aussieht- wie viele Unimogler da draufstehen.
Was die zusammenarbeit von UCG und Unimog Museum e.V. angeht seh ich auch hier Konfliktpotential. Beim Museum regiert eine Person, der Rest, inkl. die Mitgliederversammlung, nickt ab. Auf wessen betreiben hin das Museum nun einen Werkstatttrakt bekommt dürfte auch klar sein.
Ich für meinen Teil werd auf jeden Fall zur außerordentlichen JHV kommen
 
Für den normalen Unimog-Freund ist absolut unverständlich was da passiert ist und wie es zu dieser Eskalation kommen konnte. Und er will sich damit eigentlich auch gar nicht auseinandersetzen. Er sucht doch nur einen ruhenden Pol für sein Hobby.

Er fragt sich wie es denn zu erklären sei, dass der UCG einerseits am Museum beteiligt ist, sogar spendet (kürzlich 4000 €) und das medial in Szene setzt, andererseits feindlich gegenüber dem Museum agiert?

Oder ist es anders herum möglicherweise genauso?

Mir ist diese Gegensätzlichkeit erst vor wenigen Jahren aufgefallen, als ich sehen musste, dass UCG-Fanartikel im Museum nicht zu erwerben waren und umgekehrt.

Zu einem Streit gehören immer Zwei - heißt es. Doch angesichts unserer gemeinsamen Begeisterung für den Unimog sollte es doch gar keinen Anlass für Zwist geben!

Ich hoffe deshalb ganz stark, dass wir aus dieser Situation als die größte Interessensgemeinschaft für den Unimog letzten Endes gut herauskommen und irgendwann wieder an einem Strang ziehen können.
 
Ich persönlich finde es grundsätzlich gut, wenn Überschüsse aus dem Unimog Club dem Museum zugute kommen. Das Museum lebt, dort ist was los, da kann man immer hingehen, etwas sehen und anfassen. Ich gehe da mit allen auswärtigen Kunden hin und bezahle denen eine Runde Unimog.

Es fehlen mir noch Informationen, weshalb die beiden Vereine nicht miteinander auskommen. War es nicht so, dass zuerst der UCG ein Museum im Kopf hatte und man das dann lieber trennen wollte?

Als erstes Fazit: Wenn ein Verein Geld braucht und der andere Verein viel Geld hat, dann könnte man doch annehmen, dass der Eine "nett" zu dem Anderen ist und auch eine entsprechende Wertschätzung rüber kommt. Dem scheint allerdings nicht so zu sein. Wer weiß da mehr? (Mein Vater hat mir zwar ein paar Sachen gesagt, aber ich will da schon mehr erfahren.)

Wenn Merex keine 500m vor der Haustüre, mit dem Museum die ganz große eigene Marketingplattform hat, versucht... wie sagt man dazu?... eine feindliche Überhahme des UCG zu erwirken, dann ist natürlich Polen offen. Das ist doch logisch.

Im Normalfall werden doch im Vorstand solche Peronalentscheidungen vorab besprochen. Wenn dann einer grad so "reinpoltert" und grad mal 100 Stimmen von 6300 im Gepäck hat, dann ist das doch überall ein Unding.

Dann frage ich mich: Wer wählt denn Merex zum Vorstand und was verspricht oder erhofft man sich davon? Und vor allem: Was will denn der mit diesem riesen Club anfangen und besser machen? So ein Vorstandsjob ist doch mega zeitaufwendig.

Nicht falsch verstehen, ich habe auch Unimogs und kaufe bei Merex ein, ich kenne Rene, er ist ein netter Mann und hat mir nichts getan. Aber 1. Vorstand vom UCG?

Dann kommen dann noch rein zufällig diese Anträge, Aktionen, Gerichtsklagen und Wortmeldungen Einzelner hier...

6500 Mitglieder sollen sich dafür interessieren und das schlussendlich alles auch mittragen? :shock:

Was will denn die überwiegende Mehrheit der Mitglieder? Sind die allerleisten denn nicht froh, wenn das Heftl gut gemacht im Briefkasten liegt und man informiert wird, wo was gerade los ist?

Ich geh schon lange auf keine Treffen mehr, finde die Idee des Clubs und das Heftl gut und mich jucken die € 35 einfach nicht. Das wird bei ganz vielen Mitgliedern vermutlich auch so sein. Weshalb soll ich mich also über den Vorstand ereifern?
 
Hallo
Was mich auch sehr berührt hat, ist das Streben nach dieser Onlineabstimmung. Hört sich so ein bisschen nach Piraten Partei an. Große Sprüche und nach einer kurzen Zeit in der Versenkung versunken.
die Kollegen sind mit Sicherheit schon tlw seit Jahren aktiv, manche zählen zu den hier beweinten Denkmälern.
Allen anderen möchte ich versichern, dass ich mich wirklich erst seit dieser Woche für dieses Thema interessiere.
schade, eigentlich ein bisschen spät, das Problem gährt schon seit Jahren, nur hat es niemand angefasst. Die Freunde rund um den Lindenbaum in Gaggenau die sich gerne internatinal mit 6500 Mitgliedern nennen mit diesen aber nicht kommunizieren, sollten sich auch bemühen, diesen eine entsprechende Mitwirkung zu ermöglichen. Die Überweisung des Jahresbeitrags wird selbstverständlich auf elektronischem Weg akzeptiert, warum denn nicht auch die Mitestimmung über die Verwendung? Auch ein Kollege in Kiel möchte die Möglichkeit haben, ohne dazu 800km Anreise und das gleiche nochmals als Rückreise an einem Tag abspulen zu müssen. Entweder der Verein ist mit all seinen Mitgliedern und den Notwendigkeiten zu akzeptieren oder man bildet wieder einen eigenen Stammtisch in Gaggenau, dann wird es wieder so übersichtlich wie früher. Die anderen Mitglieder habe aber das gleiche Recht, alles zu erfahren oder teilzuhaben.
Das Waldmonster ist mir heute irgendwie sympathisch geworden, obwohl wir uns glaube nicht zu kennen.
ich denke dein Nachbar ist dir sicher sehr wohl bekannt, war aber schon unter mehreren Namen hier unterwegs und löscht auch gerne seine Beiträge.
Die Vorgehensweise des Vorstandes ist schwer nachvollziehbar, man hat sich gerichtlich auf einen Vergleich geeinigt, den der Club vorgeschlagen hat und der Kläger so akzeptiert hat. Noch nicht einmal 4 Tage später schert man sich keinen Sou um diesen Vergleich. Die Niedrschrift liegt noch nicht vor, sich dem zu widersetzen hat die gleiche Wirkung wie die Missachtung eines Urteils.
Nicht falsch verstehen, ich habe auch Unimogs und kaufe bei Merex ein, ich kenne Rene, er ist ein netter Mann und hat mir nichts getan. Aber 1. Vorstand vom UCG?
Rene hatte sich brereit erklärt, da sich kein anderer dazu bereit gefunden hat, den Job zu übernehmen. Es sind auch andere bekannte Personen und Denkmäler bei der Aufarbeitung involviert, vielleicht einfach mal bei ner Tasse Kaffee mit Rene reden. Rene ist keineswegs der einzige Vorschlag, eine ordentliche Präsentation der Kandiaten wird es vermutlich in KW 33 geben, da auch noch andere Personen dazu angesprochen werden. Bisher gab es noch nie eine Vorstellung der Kandidaten vor der JHV, der Vorstand hat jemand vorgeschlagen und alle haben genickt. Wenn eine solide Kandidatenfindung und Präsentation noch ein paar Tage dauert, sollte jeder dafür Geduld und Verständniss haben, es wird aber erstmalig eine vorzeitige Vorstellung geben, und zwar so dass alle davon informiert werden können. (Soviel zu wählen und Maul halten) Bleibt zu hoffen, dass der Vorstand die Präsentation auf der UCG-Home-Page auch veröffentlicht.
 
Achtung - ich habe als ehemaliges Mitglied keinen eigenen Login und nutze vorläufig den von meinem Ehemann!

Hallo zusammen,

Vielleicht gibt es in Zukunft einen Platz für Unimog-Freunde wie mich im UCG?
Ich liebe meinen U 401, Bj "meins". Ich putze ihn, tanke ihn, füll bei Bedarf Öl und Wasser nach - zu mehr reicht mein technischer Sachverstand nicht aus, was meinem Spaß am Fahren jedoch keinen Abbruch tut.

Ich war Mitglied im UCG als Ehefrau des damaligen Regionalbeauftragten. Als Schrauber der älteren Generation hat er es bis heute nicht so mit Internet und Schreibkram. Also wurde ich aus Liebe zum Unimog :mog4 (und natürlich zu ihm :D ) zu seiner "Assistentin". Es hat viel Freude gemacht und wir waren ein gutes Team: er kann was ich nicht kann und andersherum.
Das fand ein jähes, unfreiwilliges Ende, nachdem es mir damals nicht erlaubt war beim Treffen der Regionalbeauftragten den Einführungen in die neue Web-Kommunikation zuzuhören. Mein Mann bat extra darum, weil es eben nicht sein Thema war und zu dem auch noch sein Hörgerät streikte.
Es wurde mir zu verstehen gegeben, daß mein Engagement für den UCG u. a. unberechtigt sei, der Vorstand habe mich schließlich nicht dazu beauftragt. Und ein Vorstandmitglied fragte öffentlich was ich überhaupt in einem Verein für Unimog-Experte wolle, da ich ja offenbar keiner sei. Bei der Mitgliederversammlung habe ich daraufhin aus Protest meinen Mitgliedsausweis abgegeben. Das ist Jahre her und erledigt, doch weil mein Mann noch im UCG ist, ist der UCG nicht ganz aus meinem Blickfeld verschwunden.

Am Unimogfahren habe ich immer noch Spaß und organisiere mein Hobby privat. Ebenso ist unsere ehemalige Regionalgruppe das, was sie längst vor Gründung des UCG war - eine Gruppe privat organisierter, engagierter Unimog-Freunde.

Doch nun keimt in mir ein Hoffnungsschimmer, daß es vielleicht in Zukunft doch noch ein Plätzchen im UCG für Unimog-Liebhaberinnen ohne begabte Schrauber-Hände wie mich geben könnte. Ich bin gespannt.

Es grüßt euch
Ruth
 
Helmut-Schmitz schrieb:
Auch ein Kollege in Kiel möchte die Möglichkeit haben, ohne dazu 800km Anreise und das gleiche nochmals als Rückreise an einem Tag abspulen zu müssen. Entweder der Verein ist mit all seinen Mitgliedern und den Notwendigkeiten zu akzeptieren oder man bildet wieder einen eigenen Stammtisch in Gaggenau, dann wird es wieder so übersichtlich wie früher. Die anderen Mitglieder habe aber das gleiche Recht, alles zu erfahren oder teilzuhaben.

Der Kollege aus Kiel wußte doch schon beim Eintritt in den UCG daß der Sitz des Vereins in Gaggenau ist. Wenn man sowas weiß muß man sich eben darüber im klaren sein daß die Versammlungen des betreffenden Vereins eben in der Region um den Vereinssitz herum stattfinden werden- und eben nicht 800km davon entfernt. Da braucht hinterher keiner zu maulen, ist in jedem anderen Verein genauso

Und wenn Joachim schreibt daß wir uns nicht kennen dann ist das so- wir haben uns ein paar mal gesehen, u.U. ohne zu wissen wer der andere ist. Kennen ist für mich was anderes- mag für Dich vielleicht so sein, für mich nicht
 
Hallo Thorsten,
hätte der Vorstand vor 15 Jahren die Ansicht gehabt ein regionaler Verein zu bleiben, hätten sie nicht Deutschlandweit für den Club geworben und Regionalgruppen gegründet. Auf Schritt eins muss Schritt 2 folgen. Inzwischen ist der Club, auch auf bestreben von Gründungsmitglieder, weltweit vertreten und Markenclub.
Die Zeit geht voran. wenn Du nur regional tätig sein willst dann betätige Dich in Deiner Regionalgruppe und trage etwas zum Erfolg des Vereines bei.
Ineffizientes Motzen bringt uns nicht weiter.
Gruß Lothar
 
Hallo
Der Kollege aus Kiel wußte doch schon beim Eintritt in den UCG daß der Sitz des Vereins in Gaggenau ist.
dass Gaggenau der Vereinssitz ist, wäre aber nun absolut neu. Der Kollege wußte vielleicht aber wie auch unser Vereinsvorstand, dass der Sitz des Vereins nicht Versammlungsort der Jahreshauptversammlung (z.Zt. Rastatt) sein muss, es kann jeder beliebige Ort in der Republik sein, deshalb wäre auch Kiel möglich.
 
Hallo zusammen,

aktuell ist der Vereinssitz Bischweier und nicht Gaggenau. Den könnte man aber auch irgendwo hin verlegen. Ich kann einigen Vorrednern nur zustimmen, vor allem widersprechen sich hier manche selbst. Man hat irgendwann in früher Zeit des Clubs beschlossen, den Club auch außerhalb der Region Gaggenau auszubreiten, man wirbt sogar damit, international zu sein. Damit auch die lokalen Interessen gewahrt bleiben, gibt es nicht zuletzt vor Ort eine sehr stark agierende Regionalgruppe (MOE). Auch in der Vorstandschaft sind nicht nur Leute aus Gaggenau direkt tätig, auch da war schon bisher der Umkreis etwas größer, wenngleich auch immer noch im näheren Umfeld.
Wenn man nun auf der einen Seite ein sogar international agierender Club sein will, auch innerhalb Deutschlands in vielen Regionen durch Regionalgruppen, die es teilweise auch schon gute 20 Jahre gibt, aktiv sein will, kann man nicht andererseits darauf pochen, dass die Vorstandschaft rein lokal besetzt sein muss und dass Mitglieder außerhalb der Region unbedingt weite Anreisen zur Mitgliederversammlung auf sich nehmen müssen, wollen sie am Vereinsleben aktiv mitbestimmen. Da passt was nicht, erst recht nicht in der heutigen Zeit. Wer das nicht erkennt, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn es denn irgendwann mal, nicht zuletzt aus diesem Grund, Proteste gibt.

Allgemein finde ich es schon recht seltsam, was gerade läuft. Vor allem die Informationspolitik des Vorstandes ist, gelinde ausgedrückt, sehr komisch. Man kümmert sich anscheinend lieber um Presseberichte in der lokalen Presse (siehe die Berichte heute morgen) anstatt die eigenen Regionalbeauftragten und Mitglieder überhaupt mal zu informieren. Von einer Veröffentlichung auf der UCG-Homepage (die ich nur finde, wenn ich aktiv auf die Seite gehe) mal abgesehen hat mich als Regionalbeauftragter bisher weder per E-Mail noch Briefpost auch nur ein Wort des Ausgangs des Gerichtsverfahrens oder des Rücktritts des Vorsitzenden bzw. der gesamten Vorstandschaft als offizielle Mitteilung des Clubs erreicht. Allerdings werden im aktuellen Bericht in der lokalen Presse sowieso alle Regionalbeauftragten über einen Kamm geschoren und als die Quertreiber und Intriganten des Clubs dargestellt. Eine Frechheit sonders gleichen.

Ich finde es auch traurig, was man da an Berichten im letzten und auch vorletzten Heft'l lesen musste. Das zeigte schon, dass man seitens der Vorstandschaft anscheinend überhaupt nicht verstanden hat, was da gerade abläuft. Man fühlt sich persönlcih angegriffen und nutzt alle zur Verfügung stehenden Mittel, insbesondere die Redaktionshoheit der Mitgliederzeitung, Informationen einseitig zu streuen. Dass dieser Schuß in der heutigen Zeit mit vielen weiteren Informationskanälen nach hinten losgeht, hätte man sich indes denken können. Fast jedes Mitglied, zumindest aber alle, die sich in Clubarbeit aktiv einbringen und evtl. auch mal zur Mitgliederversammlung kommen würden, hat inzwischen gemerkt, dass da nicht alles so läuft, wie es im Heft'l dargestellt wird.

Ich habe bei der letzten Regionalaufbeauftragtenversammlung der Vorstandschaft noch nahegelegt, die Chance zu nutzen, die entsprechende Gruppe um Rango aktiv anzusprechen, auch mögliche weitere Interessenten für Vorstandsarbeit mit ins Boot zu nehmen und in Zusammenarbeit den Club wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Spätestens mit dem darauffolgenden Pressebericht in der lokalen Presse war dieser Versuch zum scheitern verurteilt. Man will anscheinend nichts kapieren. Dass es über kurz oder lang so enden wird wie jetzt, war mir zu diesem Zeitpunkt schon klar. Schade um das zerdepperte Porzellan...

Gruß,
Michael
 
Hallo zusammen,

Darf ich bitte nachfragen wo ich entsprechende Diskussionsbeiträge in diesem oder anderen Foren nachlesen kann?

Ich würde gerne soviel wie möglich lesen um mir ein noch genaueres Bild zu machen.

Nach einigem Nachdenken komme ich aber jetzt schon zu der Meinung, dass so ein Club, rein eherenamtlich und als "richtiger" Verein, bei dem diverse Mitglieder den Anspruch haben, über dies und das mitzubestimmen, auf Dauer gar nicht zu führen ist. Sieht man ja.

In Großbritannien gibt es z.B. den Lotus Seven Club. https://www.lotus7.club, knapp 3000 Mitglieder weltweit, die meisten in England, es gibt auch da viele regionale Treffen etc.pp. Historie, Teile, Forum, ganz ähnlich wie beim UCG.

Auch da meckern die Leute mal rum. Aber die Clubführung ist "professionell" gemanagt, da gibts vielleicht 5-6 Leute die für Ihren Einsatz Geld bekommen, bzw. die sich einfach anstellen. Da quatscht von außen keiner rein. Der Club wird nach der friss oder stirb Methode geführt und fertig.

Der Mitgliedsbeitrag und die Qualität des Magazins entscheidet darüber wie erfolgreich die "Vereinsarbeit" ist oder nicht. Wenn alles schlecht ist, wird die Mitgliedschaft nicht verlängert. Was gut ist, aber sicher viel Arbeit macht, die Mitgliedschaft gilt immer nur für ein Jahr und muss jedesmal verlängert werden.

Ob der Vorstand im UCG gute oder schlechte Arbeit macht - das entscheide ich doch mit meiner Mitgliedschaft. Ich bleibe drin oder trete aus.

Scheinbar gibts Stunk mit den Regionalgruppen? Die Gruppen können doch alle ihr eigenes Ding machen. Ich brauch doch kein Heftl und schon gar keinen UCG um mit meinen Kollegen zu kommunizieren. WhatsApp, Facebook, E-Mail...

Da nehmen sich einige aber ganz schön wichtig. Natürlich wird es immer und überall auch "menscheln". Regionalleiter oder Vorstand... müssen die sich automatisch leiden können und miteinander auskommen? Oft sieht man doch auf den ersten Blick ob man jemanden leiden kann oder nicht.

Die Satzung ist von Anfang an falsch geschrieben worden. Auch in Deutschland gibt es die Möglichkeit aktiver und passiver Mitgliedschaften. Die Aktiven bestimmen wer aktiv und wer passiv ist. Passiven haben nichts zu melden.

Ich kann Demokratie nämlich auch zum Nachteil nutzen... z.B. Brexit

Der Club heißt "Gaggenau" und nicht Kölle Alaaf oder Berlin. Für mich ist doch logisch, dass im Gaggenauer Club Leute aus der Region das Sagen haben und nicht irgenwelche Heftl Leser oder Regionalleiter, die meinen alles besser machen zu können. Wenn sich aus einer etwas weiter entfernten Ecke aktiv und ordentlich einbringt, dann entscheiden die "Murgtäler" ob das Ok ist, man den auf "akktiv" setzt oder nicht. Vermutlich ist das der wirkliche Grund weshalb mich das nervt. Der Club ist von hier und nicht von:

Et es wie et es
Et kütt wie et kütt
Nix bliev wie et wor
Wat wellste maache
Wat soll dä Quatsch


Genau, was soll der Quatsch?

Am Ende ist es doch wie überall. Ein paar Leute machen seit 25 Jahren die Arbeit, die anderen motzen, sind aber jeden Beweis schuldig, es besser machen zu können.

Austreten und gut.
 
Hallo Joachim,

ich kann dir leider bei den meisten deiner Aussagen überhaupt nicht zustimmen. Es ist auch beileibe nicht so, dass die aktive Vereinsarbeit nur von Leuten aus der Umgebung von Gaggenau gemacht wird bzw. wurde. Dies war sicherlich in der Anfangszeit so und auch in den Jahren, bis man sich als überregionaler und internationaler Club präsentierte. Diese Entscheidung ist aber irgendwann von den "Gaggenauern" oder "Murgtälern" gefällt worden, ich weiß nicht, ob das die damalige Vorstandschaft alleine oder nach Abstimmung in einer Mitgliederversammlung gemacht hat. Nachdem dies passiert ist, kann man da allerdings auch nicht mehr so einfach zurück. Der UCG hat zwar den Ort "Gaggenau" noch im Namen, mehr aber auch nicht. Anscheinend gehörst du leider zu denen, die diese vor ca. 20 Jahren gefällte Entscheidung bis heute nicht richtig mitbekommen haben und meinen, die "Gaggenauer" sind höherwertige Mitglieder. Zumindest hört es sich in deinen Beiträgen so an. Bei allem Respekt, eine Zweiklassengesellschaft brauchen wir im UCG sicherlich nicht!

Der Club ist sehr wohl zu führen, man wird es sicherlich auch nie allen Mitgliedern recht machen können. Querköpfe gibt es immer wieder, unterschiedliche Meinungen auch. Ich kann beileibe nicht alles gutheißen, was da seitens einiger da so abläuft, aber auch in Reihen der Vorstandschaft gibt es diverse Kritikpunkte und Dinge, die nicht richtig gelaufen sind. Ich war selbst als Sprecher der Regionalbeauftragten vier Jahre in der Vorstandschaft mit dabei, auch wenn man sich da erst gegen Ende als ein vollwertiges Mitglied des (erweiterten) Vorstandes fühlen konnte, da lief auch leider nicht immer alles so, wie ich mir vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit vorstellte, aber wir waren auf einem guten Wege in die richtige Richtung. Auf der anderen Seite gab es aber auch vereinzelt Regionalbeauftragte, die sich an keinerlei Regeln irgendwelcher Art hielten, was die Zusammenarbeit der Regionalgruppen mit der Vorstandschaft nicht gerade vereinfachte. Dass hier entsprechende Maßnahmen ergriffen wurde, kann ich auch im Nachhinein nur 100%ig unterstützen.

Ich kann auch den angesprochenen "Stunk mit den Regionalgruppen" nicht so ganz nachvollziehen. Fast jedes UCG-Mitglied gehört einer Regionalgruppe an, Ausnahmen gibt es nur dort, wo gerade keine Regionalgruppe aktiv ist. Auch der Bereich in und um Gaggenau gehört einer Regionalgruppe (MOE) an. Für mich sieht es momentan eher so aus, als dass man seitens der aktuellen Vorstandschaft immer noch nicht realisiert hat, was da so passiert. Man betrachtet auch alles im "Ganzen", obwohl einige Vorgänge eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Die Kandidatur von Rene Dusseldorp hatte erstmal absolut gar nichts mit den Aktivitäten von Rango bzw. dessen Klage oder dessen beabsichtigter Anträge zur nächsten MGV zu tun. Ebenso gibt es noch weitere "Nebenkriegsschauplätze", vielleicht auch mit ein paar Regionalbeauftragten oder Ex-Regionalbeauftragten, die anscheinend noch eine Rechnung mit der Vorstandschaft offen haben (ob berechtigt oder nicht, lass ich mal dahingestellt, dazu fehlt auch mir teilweise eine wirklich verlässliche Hintergrundinformation, jede Seite stellt bekanntlich immer ihre Sicht der Dinge dar, die Wahrheit findet sich irgendwo dazwischen).

Wie soll denn deiner Meinung nach eine aktive und passive Mitgliedschaft im UCG aussehen? Das verstehe ich in dem Zusammenhang nicht. In einem Fussballclub sind die aktiven die Spieler und die passiven alle anderen. Das hat aber nichts damit zu tun, wer die Führungs- und Verwaltungsarbeit im Verein macht. Ich war jahrelang in einem Sportverein in der Vorstandschaft tätig, wie die meisten anderen Vorstandsmitglieder als passives Mitglied.

Gruß,
Michael
 
Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen mich aus dem Thema raus zu halten, aber mir platzt gleich der Sack.
Joachim Westermann schrieb:
Der Club heißt "Gaggenau" und nicht Kölle Alaaf oder Berlin. Für mich ist doch logisch, dass im Gaggenauer Club Leute aus der Region das Sagen haben und nicht irgenwelche Heftl Leser oder Regionalleiter, die meinen alles besser machen zu können. Wenn sich aus einer etwas weiter entfernten Ecke aktiv und ordentlich einbringt, dann entscheiden die "Murgtäler" ob das Ok ist, man den auf "akktiv" setzt oder nicht. Vermutlich ist das der wirkliche Grund weshalb mich das nervt. Der Club ist von hier und nicht von…
Genau das ist die Hybris die den Verein dahin gebracht hat wo er jetzt steht.
Da wird auf die Kacke gehauen und mit der großen Zahl, auch internationaler, Mitglieder geworben.
In Wirklichkeit handelt es aber nur um zahlende Heft’l Abonnenten die die Zustände im Verein hinzunehmen haben wie sie sind. Wer einen Beitrag leisten will der darf dies beim Vorstand vortragen, das Murgtal beschließt dann ob der Vorschlag gut ist oder nicht und stuft das Mitglied entsprechend ein?! Wir haben dann zwei Arten von Mitgliedern nämlich die Speichellecker und die Querulanten.
Erbärmliche Engstirnigkeit, ohne die über 6.000 Beitragszahler wäre der Gagenauer Club genauso bedeutungslos wie die Schlepperfreunde Tittenkofen. Für die Jahreshauptversammlung müsste dann auch kein Saal mehr gemietet werden das Hinterzimmer im Dorfkrug wäre allemal ausreichend.


Vielleicht wäre es ja wirklich besser wenn sich die Regionalgruppen selbst organisieren und ihr Dasein nicht weiter als der Blinddarm der badischen Sonnenkönige fristen würden.
 
Hallo Michael

Hallo Michael Weiyrich (Regionalleiter Saar-Lor-Lux) Ich bin absolut Deiner Meinung,du hast das Problem
UGG richtig rübergebracht.

Grüße
Wolfgang

Wolfgang Kuepper
Stellvertr.Regioalleiter Göppinger-Stauferland
 
Ich habe mich ausführlich vorgestellt, damit man meinen Hintergrund kennt, habe aber ausdrücklich klargestellt, dass ich auch über sehr wenig Insiderwissen verfüge.

Man muss nicht meiner Meinung sein, denn das ist ja meine eigene. Mit jeder weiteren Information, die ich für meine Meinungsbildung erhalte, kann ich meine Meinung auch ändern.

Ich habe Stunk mit Regionalgruppen vermutet und deshalb ein Fragezeichen an meinen Satz gesetzt.

Nochmals auf die 6500 Mitglieder. Ich stelle infrage, dass alle 6500 Mitglieder in Regionalgruppen - sofern vorhanden - engagiert sind.

Was heißt denn ..."gehört zu einer Regionalgruppe"?
Mein Onkel Paul Westermann, mit dem ich wirklich das allerbeste Verhältnis habe, ist Regionalbeauftragter Mittelbaden-Ortanau-Elsass. Na und? Ich war bis dato noch auf keiner einzigen "seiner" Veranstaltungen.

Der Teilemarkt fand zum Beispiel jahrelang auf meinem Gelände statt, heute auf dem Puma Platz.
Ich bin noch nie über den Teilemarkt gelaufen und habe mir Teile angeschaut. Ich kauf für meinen Unimog einfach neue Teile. Ich bin Mitglied Nummer 111 des UCG, fertig aus Amen. Was in den einzelnen Regionalgruppen getrieben wird interessiert mich nicht die Bohne. Ich freu mich über das Heftl und wenn ich einen Unimog rumfahren sehe.
Ich habs ja geschrieben, vom Museum habe ich viel mehr.

Ich stelle infrage, dass es die Mehrheit der 6500 Mitglieder interessiert, was hier für ein Affentanz aufgeführt wird. (Meine Meinung)

Meine Meinung ist, dass ein Club in dieser Größe und mit so vielen Reginalgruppen ehrenamtlich nicht zu führen ist. Meines Erachtens ist das ein Vollzeitjob, der echt eine ganz dicke Haut erfordert. Bei 6500 Mitgliedern und dem Erfolg des Heftls brauchts dazu, sagen wir mal einen bezahlten Geschäftsführer und einen Aufsichtsrat (Vorstandschaft) der diesen Geschäftsührer kontrolliert. Ich sehe nicht ein, dass man dazu 6500 Mitglieder befragen muss.

Jedes Mitglied ist gleich viel wert, logisch. Das wären nach meinem Modell aber alles passive Mitglieder.

Deswegen habe ich den Lotus Seven Club ins Spiel gebracht. Nächstes Beispiel Pistenclub e.V. http://pistenclub.de Ebenfalls ein paar taused Mitglieder aus ganz Europa.

Ich versuche zu erklären was bei beiden Vereinen (Clubs) abläuft.

Der Verein wurde irgendwann mal von ein paar Leuten gegründet. Diese Leute sind die Seele des Clubs. Der Club wird nach deren Ideen geführt. Diese Leute haben sich seinerzeit Gedanken über die Satzung etc. gemacht und sind zum Notar gegangen.

Nur diese Leute entscheiden und stimmen ab! Diese Leute machen die Arbeit und sind aktive Mitglieder. Der Rest sind passive Mitglieder. Die dürfen nicht wählen, aber Beitrag bezahlen und profitieren auf unterschiedliche Weise vom Verein. Nur die Aktiven entscheiden wer aktiv und somit stimmberechtigt ist oder passiv bleibt.

Ich weiß, dass das gerne mit aktivem und passivem Mitglieden, wie von Michael beschrieben wird, auch verwechselt werden kann bzw. verwechselt wird. Das wird bereits in der Satzung so festgelegt. Also nicht wer kickt oderTennis spielt und wer nicht, sondern wers Maul aufreisen darf und wer nicht!

Jedes Mitglied trifft genau eine Entscheidung: Will ich da Mitglied sein oder nicht. Wenn er mit der Vereinsarbeit nicht zufrieden ist oder die Leistungen nicht stimmen, dann wird die Mitgliedschaft beendet. Wenn viele Mitglieder austreten, dann werden sich die Aktiven schon ihre Gedanken machen.

Deswegen: Der Club wurde hier gegründet, dort wo der Unimog gebaut wurde. Dort wo die Unimogler ins Benz gegangen sind. Dort wo die Gründungsmitglieder und die Ideengeber herkommen. Deswegen bin ich der Meinung, dass auch dort die Musik gespielt wird.

Der innerer Zirkel sind die Aktiven, der Rest, Regionalgruppe, Heftl lesen, drin bleiben oder austreten.

Natürlich, das weiß ich noch, das Heftl (Carl-Heinz Vogler :party ) Das war der absolute Hit! Die 411er Preise gingen durch die Decke!

Je mehr Mitglieder, je billiger die Produktionskosten. Je mehr Mitglieder desto... klar. Deswegen sag ich doch. Der UCG ist doch kein Verein wo jeder grad mitquatschen können soll (Meine Meinung!!!) Das sollen von mir aus die Reginalgruppen erledigen. Auf einzelne Menschen und Meinungen eingehen. Dafür ist der UCG doch gar nicht zuständig. (Meine Meinung)

Im persönlichen Gespräch, am Biertisch, wäre ich sicher deutlicher. Zufällig bin auch ich 1. Vorsitzender in einem e.V., der eben nicht so wie der UCG aufgestellt ist, sondern so wie der Lotus Seven Club oder der Pistenclub. Den Verein habe ich mit ein paar Kumpels vor 15 Jahren gegründet und in dem Verein wird genau das gemacht, was meine Kumpels und ich wollen. Im Laufe der Zeit, haben sich die anderen Gründungsmitglieder andere Hobbies gesucht und sind alle noch meine Freunde aber nicht mehr aktiv im Verein tätig. Als Ehrenmitglieder zahlen sie keinen Beitrag, sind aber immer noch stimmberechtigt, da sie aktive Mitglieder sind und keine passiven. Nur erster und zweiter Vorstand, das sind sie heute nicht mehr, weil sie nicht den Kopf hinhalten wollen. Das Amt habe ich quasi geerbt.

Zu dem Zeitpunkt als diese "Kumpels" den Verein gegründet haben, da wollte man doch nicht, dass irgendwelche komischen Leute den Verein irgendwann mal übernehmen. Wer das will, soll sich seinen eigenen Sandkasten bauen.

In dieser Zeit hat man aber neue Kumpels kennengelernt, über den Verein, die in Ordnung sind, wo die Chemie stimmt. Diese werden dann eben auch zu aktiven Mitgliedern, können wählen und gewählt werden. Mit neuen Kumpels kamen auch neue Ideen, auch aus den passiven Mitgliedsreiehen. Die hat man abgewogen und darüber entscheiden. Wer? Die Bandenchefs.

Diejenigen, die nur geschrien haben, was wir für arrogante Säcke seien und nur das gemacht wird was wir wollen, die sind in zwei Gruppen vertreten.
Die Einen haben sich damit abgefunden und genießen weiterhin die Vorteile der Mitgliedschaft. Die Anderen sind mit großem Gezetere ausgetreten, haben versucht den Verein zu kopieren und sind alle sang und klanglos den Bach runter gegangen. Ein paar aus der ersten Gruppe sind kurz gefolgt und geläutert wieder zurück gekommen.

Wen ich mal tot bin oder keine Lust mehr habe, ist mir das vielleicht egal...aber nicht wenn ich den Verein gegründet habe und jahrelang die Drecksarbeit gemacht habe.

Ich denke, dass dieses Denken so in etwa eben auch im Murgtal bei den "Alten" drin steckt, die Satzung das aber leider nicht her gibt. Daran hatte man damals vielleicht einfach nicht gedacht. (Das ist meine persönliche Meinung und muss nicht zutreffend sein!)

Wo steht denn, dass es verboten ist einen Unimog Club Fliewatüüt oder Saar-Lor-Lux zu gründen?

Mahlzeit und herzliche Grüße vom Murgtal.
 
Ich glaube so langsam komm ich in das Thema rein..

Fliewatüüt schrieb:
Genau das ist die Hybris die den Verein dahin gebracht hat wo er jetzt steht.
Da wird auf die Kacke gehauen und mit der großen Zahl, auch internationaler, Mitglieder geworben.
In Wirklichkeit handelt es aber nur um zahlende Heft’l Abonnenten die die Zustände im Verein hinzunehmen haben wie sie sind. Wer einen Beitrag leisten will der darf dies beim Vorstand vortragen, das Murgtal beschließt dann ob der Vorschlag gut ist oder nicht und stuft das Mitglied entsprechend ein?!

Was ist denn daran bitte so schlimm? Ich kann doch auf die Kacke hauen und mich freuen, dass 6500 Mitglieder beim Heftl lesen eine Freude haben. Dass es eine Teilemarkt und Treffen gibt. Dass diese Idee von 1993 heute über 6000 Mitgliedern gefällt.

Darf ich mal konkret werden. Das geht Dich doch eigentlich gar nix an. (Meine Meinung) Möchtest Du für 35 Euro auch noch eine Privataudienz bei den Vorständen so wie es Dir gerade passt? Wenn die Vorstände Deiner Meinung nach nix taugen, dann tritt doch aus dem Verein aus und ruiniere Dir nicht Deine Gesundheit. Oder wähle halt in Gottes namen jemand anderen. Das darfst Du doch. So ein geplatzer Sack wollte ich nicht haben.

Also genau so wie Du das beschreibst und reklamierst, genau das finde ich im Umkehrschluss absolut OK!

Fliewatüüt schrieb:
Wir haben dann zwei Arten von Mitgliedern nämlich die Speichellecker und die Querulanten.
Erbärmliche Engstirnigkeit, ohne die über 6.000 Beitragszahler wäre der Gagenauer Club genauso bedeutungslos wie die Schlepperfreunde Tittenkofen. Für die Jahreshauptversammlung müsste dann auch kein Saal mehr gemietet werden das Hinterzimmer im Dorfkrug wäre allemal ausreichend.

Ich bin ganz sicher kein Speichellecker, Du aber vielleicht ein Querulant. Ich bin seit Anfang an Mitglied und erfreue mich an dem Angebot welches mir diese Mitgliedschaft ermöglicht. Meine Mitgliedschaft ist aber auch eine Wertschätzung gegenüber den Verantwortlichen. Das Heftl könnte ich auch bei meinem Vater oder meiner Schwester daheim lesen.

Der Unimog Club Gaggenau war auch mit 500 Mitgliedern nicht bedeutungslos. Genau das ist es was ich meine: Denkmäler beschädigen. Menschen als erbärmlich engstirnig zu bezeichnen, die man nicht mal kennt.

Fliewatüüt schrieb:
Vielleicht wäre es ja wirklich besser wenn sich die Regionalgruppen selbst organisieren und ihr Dasein nicht weiter als der Blinddarm der badischen Sonnenkönige fristen würden.

Ich glaube das hast Du treffend beschrieben. Ohne zu wissen, dass Du in dieser Sache vermutlich recht hast. Mal ehrlich, was stört Dich denn am UCG? Ist das Heftl nix, denkst Du, dass sich jemand bereichert? Oder ist der Vorstand nicht lieb zu Dir? Möchtest Du, dass Dich jemand lieb hat? Um was gehts denn? Stören dich 6300 Speichellecker? Ich raffs echt nicht.

Kein Badener zu sein ist natürlich schon ziemlich doof. :ironie
 
Joachim Westermann schrieb:
Mal ehrlich, was stört Dich denn am UCG? Ist das Heftl nix, denkst Du, dass sich jemand bereichert? Oder ist der Vorstand nicht lieb zu Dir? Möchtest Du, dass Dich jemand lieb hat? Um was gehts denn? Stören dich 6300 Speichellecker? Ich raffs echt nicht.
Ich zitiere mich selbst ja ungern. Aber ich war der Meinung einem Verein beigetreten zu sein und nicht nur ein einfaches Zeitschriften Abonnement abgeschlossen zu haben.
Forderungen habe ich im Übrigen keine gestellt und auch keine Denkmäler demontiert.
Mein Posting ist eine direkte Reaktion auf Deine Einlassung und kein Rundumschlag gegen alle.
Joachim Westermann schrieb:
Um was gehts denn?
Es geht um den UCG und darum das sich die Zeiten eben ändern.
Und es geht darum das dies, spätestens seit Herbst vergangenen Jahres, jedem Bewusst sein müsste.
Aber während die einen Veränderung als Chance betrachten sehen die andern in dieser Veränderung eine Bedrohung.

Ich werde mich jetzt auf mein ursprüngliches Vorhaben besinnen und hier keine weiteren Kommentare zu diesem Thema abgeben.

Das Vermiesen der Stimmung überlasse ich denen die das offensichtlich besser können. Eine gesunde Basis für eine friedliche Zusammenarbeit unter den Vereinsmitgliedern wird so jedenfalls nicht geschaffen.
 
Hallo Joachim,

leider widersprichst du dir anscheinend selbst:

Einerseits schreibst du:
Jedes Mitglied ist gleich viel wert, logisch.

Andererseits aber:
Der Verein wurde irgendwann mal von ein paar Leuten gegründet. Diese Leute sind die Seele des Clubs. Der Club wird nach deren Ideen geführt. Diese Leute haben sich seinerzeit Gedanken über die Satzung etc. gemacht und sind zum Notar gegangen.

Nur diese Leute entscheiden und stimmen ab! Diese Leute machen die Arbeit und sind aktive Mitglieder. Der Rest sind passive Mitglieder. Die dürfen nicht wählen, aber Beitrag bezahlen und profitieren auf unterschiedliche Weise vom Verein. Nur die Aktiven entscheiden wer aktiv und somit stimmberechtigt ist oder passiv bleibt.

Genau das hat man im UCG gerade nicht und in einen solchen Verein würde ich auch nicht eintreten wollen. Dann hast du nämlich genau die Zweiklassengesellschaft. Eine, die macht was sie will und die anderen, die dafür mit ihrem Mitgliedsbeitrag bezahlen (und dafür mehr oder weniger Gegenleistung in Form von irgendwas wie dem Heft'l bekommen, aber dem Gutdünken der "Oberklasse" ausgeliefert sind). Demokratie und Vereinsrecht sehen da meiner Meinung nach was anderes vor, die Satzung des UCG zum Glück auch.

Deswegen: Der Club wurde hier gegründet, dort wo der Unimog gebaut wurde. Dort wo die Unimogler ins Benz gegangen sind. Dort wo die Gründungsmitglieder und die Ideengeber herkommen. Deswegen bin ich der Meinung, dass auch dort die Musik gespielt wird.

Der innerer Zirkel sind die Aktiven, der Rest, Regionalgruppe, Heftl lesen, drin bleiben oder austreten.

Ohne jetzt denen aus der Gaggenauer Gegend, die sich jahrelang für den UCG engagiert haben, in irgendeiner Art und Weise auf die Füße treten zu wollen, deine Ausführungen widersprechen der Satzung des UCG. Leider scheint es mehrere zu geben, die anscheinend nicht viel über Vereinsrecht und die Satzung ihres Vereins kennen und die denken, dass es im UCG genau so ablaufen müsste. Pech gehabt, so ist es leider, oder besser zum Glück, nicht. Jedes einzelne Vereinsmitglied hat seine Rechte und das ist gut so.

Wo steht denn, dass es verboten ist einen Unimog Club Fliewatüüt oder Saar-Lor-Lux zu gründen?

Nirgends. Aber warum sollten wir das? Außer Mehraufwand für jeden einzelnen Verein würde das nichts bringen. Und ein geschlossen mit 6500 Mitgliedern auftretender Verein kann mehr erreichen als 20 kleine mit jeweils 100 Mitgliedern.

Noch was dazu:
Was heißt denn ..."gehört zu einer Regionalgruppe"?

Das heißt ganz einfach, dass die entsprechende Regionalgruppe mitsamt ihren Regionalbeauftragten die für die in dem entsprechenden Bereich wohnenden Mitglieder zuständigen lokalen Ansprechpartner sind und dass diese Regionalgruppen auch dort die Organisation der lokalen Vereinsarbeit durchführen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn dir genug ist, das Heft'l zu lesen und nicht zu den lokalen Veranstaltungen zu kommen, so ist das deine Sache. Der Regionalgruppe bist du trotzdem zugeordnet.

Gruß,
Michael
 
Servus zusammen,

wenn ich die Beiträge des Herrn Joachim Westermann lese, muss ich automatisch an Erich Honecker denken, der hat auch die Zeichen der Zeit nicht erkannt und wurde von der Geschichte überrollt.
Wenn das Denken von Herrn Westermann die Denkweise der Vorstandschaft in den letzten Jahren wieder spiegelt, wundert es mich nicht dass es jetzt geknallt hat. Alle Mitglieder die nicht aus dem Murgtal kommen erhalten das Heft’l und haben die Schnauze zu halten und ihren Beitrag zu zahlen, Entscheidungen fällt dann eine kleine Klicke im Hinterzimmer nach Lust und Laune. Ich glaube gerade ich bin im falschen Film, und wenn es den Murgtälern eh egal ist, dann kann man ja auch mal öffentlich über Austritt nachdenken, außer unser Geld ist scheinbar eh nichts erwünscht.

Gruß Klaus