Therapeutisches Unimog fahren

henry1973

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02. Feb. 2013
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Heute nach 14 Tagen war es wieder soweit! Nach meiner Operation konnte ich endlich wieder mit meinem 421 auf die Piste! Heute habe ich es echt geschaft in die Kabine zu kommen( mein linkes Knie wurde operiert). Und siehe da, nach den ersten Metern hat sich mein Wohlbefinden deutlich gebessert. Meine motorischen Bewegungen wurden immer besser :) :) :) Für morgen ist wieder eine ca 40 Minuten Ausfahrt geplant. Rezept vom Arzt werde ich nachreichen und die Fahrtkosten mit meiner Frau abrechnen. Es ist so herrlich in diesem Gerät zu sitzen da vergißt man all die Schmerzen :party :party :party
 
Hallo Henry,

wie Du nutze auch ich den Unimog zur eigenen Therapie.
Wohlbefinden, völlige Entspannung und ein unvergleichliches Glücksgefühl stellen sich spontan nach Fahrtantritt ein.
Eine längere Ausfahrt wirkt wie ein dreiwöchiger Kururlaub. :wink:
 
Hallo Henry,
ich freu mich mit Dir und kann Deine Freude nachvollziehen. Für mich ist es auch Medidation Pur, den Startknopf zu drücken und den kernigen Motor zu hören und loszufahren.
Ich hatte vor gut einem Jahr auch einen komplizierten Bruch und für mich war es das höchste, den Fahrersitz von meinem 406er Forstmog zu erklimmen, auch wenn dies etwas beschwerlich war und loszufahren.

Aber ich fürchte Mogfahren befindet sich noch nicht auf dem Leistungskatalog der Krankenkassen, aber wir könnnten ja mal eine Petition starten. Unimog ab jetzt verschreibungspflichtig. Anwendung nur nach persönlichen Konsultieren der Community und des Mechanikers.
Aber es kann uns da auch ein heftiger Gegenwind wehen. Viele sprechen ja von dem Unimogvirus, der leider was ich bisher herausgefunden habe, unheilbar ist außer durch noch mehr Unimog oder ganz viel Unimogfahren. Und es ist in der Regel nur der männliche Teil der Spezies Mensch befallen, auch wenn ich oft Begeisterung bei vielen Frauen beim Anblick des 406er Knutschgesicht oder den kleinen alten Mogs sehen kann. Aber als exzessives Hobby habe ich es selten erlebt. Schade, insofern müssen wir weiter auf Verständnis bei unseren besseren Hälften hoffen, aber meine ist das zum Glück sehr tolerant!

Also Henry, dann wünsch Ihr dir guten Mogkuraufenthalt und eine weitere gute Genesung.

Viele Grüße
Martin
 
Liebe UNIMOG-Freunde,

wie unterschiedlich das Fahren mit dem UNIMOG wahrgenommen wird, ist ein schöner Beweis dafür, welche Macht unsere eigene Vorstellung und Motivation hat.

Der sachlich identische Zustand des Fahrens mit dem UNIMOG kann für den Einen Glück, für den Anderen den reinen Horror bedeuten.

Aber hier sind wir uns ja einig ...

In diesem Sinne ... lang lebe der UNIMOG!
 
Mein Lieber Henry !

Verzeih die familiäre Anrede, doch hier spricht der Arzt Deines Vertrauens 8)
Deine Leidensgeschichte zeigt wundervoll und nachvollziehbar jedoch *nicht* die therapeutische Wirkung Deines Mogs, sondern seinen Placebo-Effekt.
Der ja durchaus erwünscht ist bei Dir. :)

Denn:
Für die Wiedererlangung Deiner 1 bis max. 2 Freiheitsgrade im Knie ist nicht so sehr Kupplungs- oder Gasspiel zu verantworten, sondern das Rein- und Rauskrabbeln.
Ersatzweise könntest Du genauso gut
- einen Hochsitz erklimmen
- auf Deinen Esszimmertisch klettern
- ein Pferd besteigen

[Ironie aus]

Übertreib´s nicht !
Weiterhin gute Genesung !
 
Hallo Stefan,

bist Du nicht Chirurg? Dann halt Dich aus solch psychologischen Themen gefälligst heraus! :wink:
 
Hallo Stefan,
sag mal bist Du Hellseher??????
Warum einen Hochsitz??? Ja ich bin Jäger :shock: :shock:
Warum ein Pferd besteigen????? Ja ich habe 4 Stück :roll: :roll: :roll:
Also find ich echt gut :lol: :lol: :lol: :lol:
Na Ja 1 woche kann ich noch fahren.... dann noch mal ne Operation.... dann geht 6 wochen nix :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:
Ihr seit echt super
Gruß Henry
 
Hallo Henry,
ich würde vorschlagen wir küren den hellseherischen Stefan zu unseren Mogarzt des Vertrauens. Er befasst sich nicht nur mit den sommnabulen Zuständen vor und nach der OP sondern ist in allen Lebenslagen der adäquate Ansprechpartner.

Viele Grüße
Martin
 
Hallo Stefan,

sorry, da scheine ich wohl etwas gründlich durcheinander gebracht zu haben.
Als Anästhesist bist Du natürlich voll zuständig für das vorliegende Thema.
Du könntest doch mal eine Narkose speziell für UNIMOG-Fans entwickeln.
Da würde ich mich glatt - an was auch immer - in Stuttgart operieren lassen. :idea:
 
Hallo, Ihr Lieben !

Zuviel der Ehre :oops: !
Kommt nur, den Spalthammer lasse ich dann beim Holz :-).
Zum Einschlafen dürft Ihr eine Tüte Mog-Gas schnüffeln.
(Nebenwirkung: Kopfschmerzen, Verwirrtheit)
Sehe Euch aber am liebsten außerhalb des OPs.

Wünschen wir Henry Alles Gute, wenn er wieder unters Messer muß!


Bleibt Gesund !
Herzliche Grüße,
 
Moin,

nun kommt mal wieder runter von Euren hohen, bequem gesattelten (Diesel) Rössern. :roll:

Gönnt Euch erst einmal 600 km "am Stück" in einem U411.

Dann erst wisst Ihr, was Unimog-Fahren ist. :)

Und erst dann könnt Ihr von therapeutischen Erfolgen berichten! (oder auch nicht) :lol:
 
Die gute Genesung wünsche ich auch!
Mir allerdings auch!
Traurig steht der LESA am Haus und ich komm nicht rein.
Eine mir böswillig gesonnene Bandscheibe hat sich in eine Richtung entfernt die ich ihr nicht genehmigt hatte.
Es bestünde zwar die Möglichkeit mich mit meinem Motorrad-Dachkran selbst reinzuleiern, aber der Onkel Doktor und der Beipackzettel der bitteren Medizin hat mir das Autofahren verboten.
Ein Gruß und angenehmes therapeutisches Fahren!
MIKE !
 
Gönnt Euch erst einmal 600 km "am Stück" in einem U411.
Fast Reiner, aber nur fast.

Wäre da nicht der böswillige Bahnübergang gewesen, der dich zu einem Gespräch mit ganz anderen Diagnostikern gezwungen hat.
Und zu einer ungewollten OP am offenen Herzen (oder wars nur die offene Anhängerkupplung??) im Straßengraben. :lol:

mit freundlichen Grüßen,
Fabian
 
Mein lieber Fabian,

Du kennst die Regeln nicht. :lol:

Ein verkehrsbedingter Halt zum Tanken, Nahrungsmittelzufuhr und die notwendige Entsorgung, als auch ein kurzes Gespräch mit der Rennleitung passen absolut ins Reglement und zählen nicht als Fahrtunterbrechung!!!
 
@Unimuck, Tilidi und Tilida (Valoron) nutzen nichts mehr.
Davon werd ich nur blöd im Kopf.
Aber das war ich ja vorher auch schon!
Gruß MIKE :mrgreen:
 
@lesamog, bei mir wars ähnlich. Da mein Arzt der Meinung ist das man grundsätzlich bei den Bandscheiben eher konservativ behandeln sollte, habe ich einiges über mich ergehen lassen was meines Erachtens nicht geholfen hat.
Wirklich geholfen haben dann die 3 Infusionen im Wochenabstand ins Rückenmark. Nicht angenehm aber mit der dritten war ich innerhalb von 2 Wochen Beschwerdefrei.
Danach dann eine Analyse der Rücken und Bauchmuskeln mit gezieltem Aufbautraining.
Die Tillidin haben die Zeit dazwischen etwas gelindert.
Man sollte diese nur bei Reisen am Zoll deklarieren....
 
Hallo zusammen

bin ich froh das ich zure Zeit beschwerdefrei in den Mog komme.
Ich kann es bestätigen das man glücksmomente erlebt wenn man wieder in den Mog kommt. Hatte auch zwei Banscheibenvorfälle.
Ich hab mir allerdings nach der dorn breuss methode helfen lassen. Ist übrigens eine erlaubte methode bei Bandscheiben Probleme.Ist unglaublich was das hilft.
Nächste Woche geht es wieder in den Wald mal schauen was das Kreuz sagt.

Gruß
Gerd
 
Liebe Unimog-Freunde,

war heute wieder in eigener therapeutischer Sache unterwegs. Mit 411.119 offen bei strahlendem Sonnenschein. Durch die Rheinebene und Weinberge der Ortenau. Passanten grüßten meist mit freundlichen Gesten. Für mich gib's (fast) nichts schöneres. Daraus kann ich viel Kraft schöpfen.