Hallo Axel!
Mir ist bewusst, sobald man seine Erzeugnisse und Gerätschaften einer Öffentlichkeit zeig,
wird das von verschiedenen Lesern zu recht beurteilt.
Oft kritisch, uneingeschränkt positiv seltener.
Das ist auch in Ordnung so,
weil es ein nötiges Korrektiv bildet und niemand vor eigenen Denkfehlern gefeit sein kann.
Warum man dabei bitten darf ist: es sollte schon Voraussetzung eines hinzukommenden Beitrages sein,
zuvor den Diskussionsverlauf einigermaßen zu kennen.
Du schreibst zwar nicht unbegründet:
"Gerade wenn du dann nach hinten gedreht auf den Hänger auflädst, kommt die volle Kranlänge zum tragen mit dem vollen Moment."
Nur trifft das schlicht deshalb bei meiner Anwendung nicht zu, weil der Kran nicht am Heck ist.
Hätte ich diesen Platz gewählt, so jedenfalls nur mit Aufbau an einem entsprechenden Hilfsrahmen,
nicht an den Anbauböcken (die übrigens, wie schon beschrieben, für die Winde frei bleiben sollten).
Jede Last-Einbringung in den Fahrzeugrahmen hat sich über einen möglichst ausgedehnten Bereich zu verteilen.
Genau das habe ich an der Front beachtet.
Etwas vereinfacht dargestellt:
die Befestigungen umfassen passgenau die beiden Rahmenträger von außen, ähnlich einer eckigen Klammer.
Sie reichen ein Stück über die konstruktiv vorhandene Rahmenversteifung rechts und links des Motors hinaus.
So liegt die Biegelast erstens, ziemlich weg vom kritischen Bereich am Ende des Rahmens
und zweitens, verringert die Hebelwirkung jeden Krafteinfluss erheblich.
Den Nutzen meiner dritten, vorderen Stütze hab ich bereits letztes mal erläutert.
Bei der praktischen Verwendung des Konzepts hat sich noch ein Vorteil gezeigt.
Es sind keine übermäßig weiten Drehwinkel nötig, selten mehr als 90Grad,
weil der Zwei-Achs Anhänger so gestellt werden kann,
dass dem "Kranfahrzeug" unabhängig, dazu die optimale Ladeposition einzunehmen erlaubt wird.
Die Frage nun: Worum der ganze Aufwand??? führt zum eigentlichen Thema zurück.
LADE-ERLEICHTERUNG.
In einer Handvoll Jahren erreiche ich die angenehmen Siebzig.
Verzeih,
dass da die erhebliche Verringerung der Belastung an der Wirbelsäule doch vorrangig,
einer gewissen zusätzlichen Belastung vom Fahrzeugrahmen, betrachtet wird.
l.G.
Norbert