Unimog beim Holzmachen

Moin Volker,

Das Stämmchen kann man nicht so ziehen? Mit Sperren oder ähnlichem?

Entschuldigung meine Fragerrei aber ich hab keinen Mog (nur Modelle).

Moin @ all,

Tolle Bilder!
 
Hallo Sven,

natürlich ist das festbinden nicht empfehlenswert, weil da ziemliche Kräfte auf den Mog wirken. Vielleicht hätte man den Stamm auch einfach an die Anhängerkupplung hängen können. Aber er wird sich schon was dabei gedacht haben. Aber vielleicht war der Boden auch noch etwas gefroren und dadurch rutschig. Wer weiß? Ist aber auch egal. Natürlich wäre das Flaschenzugprinzip eleganter gewesen.

Gruß,

Volker (der heute auch mal wieder mit seiner "neuen" Dreipunktwinde im Wald war)
 
Hallo Freunde,
vielen Dank für eure netten Beiträge und Komplimente. Dies Aktion war nur eine Spielerei um die Möglichkeiten auszuprobieren, im Wirklichen Leben hätte ich das auch mit dem Bagger erledigen können. Aber dann gäbe es hier keine Bilder im Forum
Der Boden ist gefroren und der Mog rutscht ohne Widerstand zum Holz, also sichern mit Baumgurt
Eine Umlenkrolle habe ich noch nicht, steht aber auf meiner Wunschliste ganz oben (dann kann ich noch mehr spielen) und der Motor läuft meistens im Standgas und würde im Notfall abwürgen.
Es treten bestimmt nicht so hohe Kräfte auf wie mit einen Rückewinde, welche ja wesentlich mehr Tonnen zieht.
Und um den Stamm aus der 3m tiefen Baugrube zu ziehen , ohne Winde nur mit Kette, ist der kleine Mog in dieser Situation einfach zu leicht gewesen.


411112_mit_Baumstamm.jpg


Winterimpession.JPG


Ich hoffe auf viele weitere Bilder und Berichte in der Community!
Gruss aus Wuppertal
Jochen
 
Hallo Jochen,
schöne Bilder zeigst Du uns hier. :thumbup: Es ist immer eine Augenweide zu sehen, wozu die "kleinen" doch im Stande sind.
 
Hallo Jochen,
schön anzusehen, deine Grazien :lol:
Auch den Hacker finde ich super!!!
...zu dem Zugbild...da sehe ich null Probleme! Der Stamm hat höchstens 1,5Tund rutscht.... Wenn Unimogs so zerbrechlich wären, dürftest auch den Hacker nicht zeihen... Ein Mog ist ein Arbeitsgerät!
Grüße Franz
 
Hallo Jochen,

auch ich finde Deine Bilder und Deinen Einsatz toll.
Und das ich selbst gerne mit der Winde spiele ist wohl auch hinreichend bekannt.

Aber ich möchte dennoch noch mal warnend das Wort ergreifen.
Im (echten) Windeneinsatz, niemals den Mog zwischen zwei Seile verspannen. Neben den möglichen Schäden am Mog kann es auch zu einer Situation führen, in der man mit gespannten Seilen plötzlich festsitzt. Eine Befreiungsaktion kann dabei dann fürchterlich gefährlich werden.

Jochen, ich weiß dies trifft nicht für Deine dargestellte Aktion zu, und Du bist umsichtig genug. Ist also nicht bös gemeint.
 
Moin zusammen - das Anbinden wird hier verständlicherweise nicht soooo gerne gesehen. Wenn ich was zu winden habe, nehme ich meine Standketten mit. Die sind zwar keine richtige Bergstütze, aber meist ruckt sich der 411 damit richtig fest und dann zieht die Winde auch richtig - und die Kräfte wirken dann unschädlich. Und Standketten sind mit etwas Geschick am Schweißgerät ohne finanziellen Aufwand herzustellen. Gruß MaRa
 
...........und Foto nachgereicht MaRa
 

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Hallo Mogler,

also gerade die beiden letzten Bilderserien lassen mich fragen:
Ist nicht so eine Rückeschild/Winde besser für die Bodenfreiheit als eine (auch sehr schöne) Winde am Rahmen?
 
Hallo Hans

Das kommt drauf an,
hier ein Schwachholzrückewinde


Gruß Martin
 

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Hallo Martin,

Schwachholz :lol:

Klar, alles geht, irgendwie; ist ja "Universal". Doch mit Pritsche (die will ich unbedingt) drängen sich die Anbauten irgendwie nach unten. Von daher liegt mir an den Krafthebern.

Andererseits habe ich ja noch gar keinen Mog und werden nehmen müssen, was ich finden kann ;-)
 
Hallo Hans,

es geht auch mit Pritsche, Forstausstattung und Bodenfreiheit!
Wenn ich die Pritsche nutzen wollte, bräuchte ich sie nur zu komplettieren und den Arbeitsscheinwerfer nach vorn umzulegen. Das Polderschild kann angebaut bleiben. Das Polderschild läßt sich noch bis auf etwas mehr als waagerechte Stellung anheben. (dürfte etwa Hinterachsmitte oder knapp darüber sein) - Da drängt nichts nach unten!

Wenn diese "Wenn_ich_groß_bin_werde_ich_mal_eine _richtige_Forstausstattung"-Winden für Dreipunktanbau wirklich das witschaftliche und kompromisslose Nonplusultra wären, hätten Hersteller, wie Adler, Werner, seinerzeit noch Glogger und andere ernsthafte Probleme (gehabt), sich mit Ihren Produkten für die Forstwirtschaft am Markt zu behaupten!


Wer die Zarges-box (ca.1200*800*500)auf dem oberen Bild brauchen kann, möge mir ein Angebot (PN) machen.
 

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Hallo Seilwindennutzer

Die alten Mercedes Seilwinden, sei es V 3500 (Front-) oder H 4000 (Heckwinde), haben ja bekanntlich keinen Überlastschutz.
Wie bemeßt ihr den die zu ziehende Last?
Oder besser gefragt, wann hört ihr auf zu ziehen. Ich denke man kann ja ziehen was das Zeug hält, aber dann wohl besser mit einem Sicherheitsabstand, um Enthauptungen oder Materialbruch zu vermeiden. Oder wie kann man ein Gefühl dafür entwickeln wann man aufhört zu ziehen. Mir geht es manchmal darum mit meinen Seilwinden hin und wieder mal einen Baum, oder größeren Sträucher mit samt Wurzel herauszuziehen.
Wie gesagt es geht sich um die Mercedeswinden OHNE Überlastschutz, nicht um hydraulische Winden.
Für einen regen, hilfreichen Erfahrungsaustausch würde ich mich sehr freuen.
 
Hallo Christian,

vielen Dank für die schönen Aufnahmen! :)

Besonders das, wo du deinen Mog auf die Seite gelegt hast; ' wusste gar nicht das der Unimog auch das kann :twisted:

Mit den Winden bin ich deiner Meinung, wenn es um maximalen Forsteinsatz geht. In unserer (blinden) Rotte kommt dergleichen eigentlich gar nicht zum Einsatz. Wir machen lediglich unser Brennholz selbst und können daher kaum mit echten, ausgebildeten Forstfachleuten mithalten. Das bedeutet, dass wir beim Fällen von dicken Brummern höchstens aus der Ferne dem Krachen lauschen.

Wir arbeiten also nur am liegenden Holz oder durchforsten das Schwachholz und ich suche dafür einen 411/421, primär mit Pritsche, HKH und als Cabrio. Da würde dann ein Anbau-Rückeschild nebst leichter Winde Sinn machen. Sinn? - Hier fährt jeden Morgen und Abend ein Vollernter vorbei, da sehe ich, was man zur Wirtschaftlichkeit benötigt ... Für uns ist das ein paar Nummern zu groß. Wirtschaftlich wird daher so ein Mog für uns nie sein aber Spass könnte er bringen :lol:

Mir fiel bei den hinten unter der Pritsche angebrachten Winden auf, dass die weit nach unten reichen und da vermisse ich dann die Bodenfreiheit. Bei deiner Variante ist das natürlich optimal!

In diesem Sinne: Viel Spass beim winden!
 
Hallo,
sicher ist eine aufgebaute Winde mit anderen Sachen nicht zu vergleichen. Wurde aber ja auch für den professionellen Einsatz entwickelt. Und dabei war dann auch die Aufgabe des Fahrzeugs in diesem Bereich.
Auch sieht eine solche Ausrüstung top aus. So etwas hat nicht jeder.

Aber, wie oft muss Holz gemacht werden. Sind es nur einige Wochen oder benötigt man den ganzen "Klimbims" das ganze Jahr über. Die Ausstattung wiegt, wenn komplett, auch einiges. Am 406 merkt man dies wohl nicht so sehr aaaaber der 411 und auch der 421 hat dann noch mehr zu kämpfen seine Spitzengeschwindigkeit zu erreichen. Auch wenn der 421 schon mit dem OM616 und 52PS ausgestattet ist.
Auch ist die Pritsche um einige cm höher die, falls kein Anhänger benutzt wird, jedesmal um diese Mehrhöhe beladen werden muss.

Eine Dreipunktwinde (so etwas gibt es bei uns fast gar nicht) ist in 5 Minuten an oder abgebaut und es kann losgehen.
Ich habe nur eine Frontseilwinde die ich in diesem Jahr nur zweimal benötigt habe. Einmal um einen Baum zu sichern - verhindern dass er in die falsche Richtung fällt und einmal etwas Zug auf einem Stamm geben weil sich die Motorsäge etwas unglücklich verklemmt hatte.

Will man sich eine Winde für einen Notfall fest einbauen würde ich leiche hydraulische nehmen. Diese benötigt dann auch keine Anlenkung von der Zapfwelle und es muss nicht ganz viel verändert werden. Für Forsteinsätze dann aber wohl weniger brauchbar wegen fehlendem Schild.
 
Hallo Jürgen,

da ich ja auch eine Mercedes Frontwinde kann ich Deine Frage nach voll ziehen.

Meine hat allerdings eine "Rutschkupplung" mit allerdings veränderlichem und unbekanntem Wert. :D
Die vier Reifen.

Zum Ziehen einer Wurzel, eines Baumes oder eines 1300er Mogs, steige auf die Bremse und kann dann ziehen bis mein Mog sich dem anderen Objekt annähert.
Ohne Belastung auf der Pritsche und auf trockener Strasse denke ich kann ich so eine Zugkraft von höchsten 1to umsetzen. Auf unbefestigtem Boden weniger.
Ich halte nichts davon durch hinternisse vor den Rädern hier die Zugkraft zu erhöhen.
Das bisher extremste für meine Winde war, als ich mich selbst einen Berg von bis zu 70° (über 100%) hochgezogen habe.
Dies entsprach einer Zugkraft von etwa 2,3to * sin(70) = 2,16 to.
Und hierbei war eindeutig meine angebliche 34 Ps Maschine der limitierende Faktor.
 
Hallo zusammen!

Waren am Wochenende auch im Wald. Der Mog musste als Transportgerät herhalten...

Tobias
 

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@JürgenPB:

die momentane Zugkraft einer Winde zuverlässig einzuschätzen, ist vermutlich kaum möglich. Die MB-Winden kenne ich nicht, bei den Forstwinden von Glogger und Werner dürfte die Einstellung der Kupplung Einfluß auf die maximale Zugkraft haben.
Bei meiner Adler-Winde muß man den Kupplungshebel um so stärker betätigen, je größer die erforderliche Zugkraft ist. Mit dieser Winde habe ich schon ein 8mm Stahlseil zerrissen. Daß es für diese Winde zu schwach war, wußte ich, aber ich dachte auch, ich hätte das im Gefühl...
Zu diesem Thema habe ich auch hier schon einmal geschrieben:

http://www.unimog-community.de/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&t=39820&highlight=

Letztendlich bleibt wohl nur, das Seil mehr als ausreichend stabil zu dimensionieren - dann gibt die Winde oder das schwächste Glied in deren Antriebsstrang als nächstes auf, im besten Fall rutscht einfach die Kupplung der Winde durch.

Einen Baum mit dem Mog auszureißen ist leichter gesagt als getan. Ich hatte mich vor Jahren schon einmal an einem frischen Weidenbaumstumpf im einem Nachbargarten versucht (ca. 25-30 Jahre Baumalter). Er war schon weitgehend freigegraben - der Unimog ist trotzdem noch mit Allrad auf Asphalt / Betonplatten durchgerutscht.

@Hans und die anderen:

Daß für viele unter uns noch nicht einmal der nackte Unimog finanziell wirtschaftlich ist und eine Winde für Dreipunktanbau dann noch die vernünftigste der unvernünftigen Lösungen ist, ist mir klar.

Aber Hans hatte ursprünglich die Frage gestellt, ob denn eine Winde für Dreipunktanbau besser für die Bodenfreiheit ist, als eine Rahmenwinde und war zudem offenbar der Meinung mit Rahmenwinde müßte man auf die Pritsche verzichten.
In meinem Beitrag dazu wollte ich mit "wirtschaftlich" nicht die finanzielle Wirtschaftlichkeit betrachten, sondern die des praktischen Gebrauchswertes.
– Gemeint war: Kein ernstzunehmender Hersteller von Forstausrüstungen für den Unimog kann es sich leisten, den Gebrauchswert des Unimog als geländegängiges Forstfahrzeug durch Reduzierung der Bodenfreiheit nennenswert einzuschränken!

Falls Hans jedoch mit "Rahmenwinde" die hinter der Hinterachse unter dem Rahmen angebrachte MB-Heckseilwinde meinte, wundert es mich nicht mehr, warum er den Eindruck hatte, Rahmenwinden würden die Bodenfreiheit einschränken.
 
Hallo UncleBenz,
UncleBenz schrieb:
@Hans...
Daß für viele unter uns noch nicht einmal der nackte Unimog finanziell wirtschaftlich ist
Du, nichts für ungut: Vermutlich macht genau das diese gefährliche Viruserkrankung hier aus! :oops:
...
Hans hatte ursprünglich die Frage gestellt, ob denn eine Winde für Dreipunktanbau besser für die Bodenfreiheit ist, als eine Rahmenwinde und war zudem offenbar der Meinung mit Rahmenwinde müßte man auf die Pritsche verzichten.
...
Falls Hans jedoch mit "Rahmenwinde" die hinter der Hinterachse unter dem Rahmen angebrachte MB-Heckseilwinde meinte, wundert es mich nicht mehr, warum er den Eindruck hatte, Rahmenwinden würden die Bodenfreiheit einschränken.
Ich dachte dabei wirklich an die hinten unten angebrachten. Denn die war in dem Beitrag von MaRa vor meiner (Antwort/)Frage auf dem Bild zu sehen. Mißverständnisse sollten ausgeräumt werden. ;-)

Deine Beiträge und die der anderen hier haben mir dennoch viel Spass bereitet, da die Fotos nicht nur schön sondern auch erklärend sind. :!:

Wie du an meiner Signatur erkennen kannst suche ich einen Mog. Ich habe also noch keinen und durfte in letzter Zeit auch keinen begrabbeln. :-D Daher meine durchaus ernst gemeinte Neugier auf alles, was auch nur im Entferntesten mit Unimogs zusammenhängt. Und ich suche einen für das Holzmachen. Wenn mir ein Mog mit einer wie von dir gezeigten Rahmenwinde "günstig" oder gar einer mit vollständiger Forst-Ausstattung angeboten würde, würde ich ihn auch nicht von der Bettkante stoßen, versprochen. ;-)

Und damit das keinesfalls untergeht: Umso mehr freue ich mich über Beiträge, wie die deinen. Im Übrigen macht es mich auch nachdenklich, denn mit einer "leichten" Winde steht man möglicherweise beim nächsten Kyril vor einem Problem, das man mit einer Rahmenwinde, wie der von dir gezeigten vermutlich lösen könnte...

Wie gesagt: Hat man noch keinen Mog, sucht man einen - nur Welchen? Alle haben ihren Charme.