Vorstellung und ein kleiner Blog zu meinem 411

Hallo Daniel
Das ist eine prima Sache, wenn man Zugriff auf so eine Düsenprüfung hat.
 
Guten Abend Forum,

wir haben heute mal den überarbeiteten HKH, ZW und die neu angefertigten Unterlenker am Mulcher getestet..... funktioniert super.
Beim hohen Gras ist der 1. Gang zu schnell, da muss man mit dem KG reduzieren. Aber dann mulcht der wunderbar.
Der Mulcher wiegt 405kg. Das hebt die Hydraulik ohne Probleme.

Schönen Abend & Gruß

Daniel

P.S. Der Mog räucher mit den gereinigten und neu eingestellten Düsen gar nicht mehr.
 

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Hallo Forum,

leider macht eine Doppelgelenkwelle am Mog leichte Geräusche, wenn der Allrad zugeschaltet ist und man einschlägt. Die Baustelle ist blöd, aber eh geplant, da die beiden WeDi vom Achsrohr auch undich sind.
Ich habe diese schöne Anleitung gefunden: https://forum.unimog-community.de/threads/ueberarbeitung-der-vorder-achse-411.67109/

Aktuell muss ich mir noch einen Bock schweißen, damit ich den Mog vorne sicher abstützen kann.

Jetzt mal ne grundlegende Frage zur Differentialsperre.. die muss eingelegt sein, wenn die Steckachse gezogen wird ...sonst hat man viel Extraarbeit.

Wenn ich die Differentialsperre eingelegt habe (Hebel ganz zurück), das Getriebe sich im Leerlauf befindet und ich den Mog nur vorn aufbocke, dann müsste ich doch nichts drehen können? Oder hab ich nen Denkfehler?

Gruß
Daniel
 
Differentialsperre geht nur zursammen mit Allrad beim 411.
 
Hallo Daniel
Da hast du eine schöne Aufgabe vor dir. So in der Art hatte ich es vor kurzem ja auch am am U2010.

Richtig ist, dass mindestens zum ziehen der Steckachse auf der Beifahrerseite das Differential eingeschaltet werden muss. Unbedingt sichern gegen versehentliches Lösen. Wie das erfolgt, ist auch im Werkstatthandbuch beschrieben.
Mach das aber ruhig schon, wenn du die linke Steckachse ziehst, dann vergisst du es nicht.

Sonst läufst du Gefahr, dass die Schaltklaue aus der Schaltgabel rutscht und in der Folge die Schaltsteine ihre Position verlassen und im Differentialgehäuse landen.
Wenn das passiert, darfst du also die Vorderachse ausbauen und das Differential mit anhängendem Schubrohr aus dem Differentialgehäuse entfernen.

Ich hab dir dazu mal ein Foto angehängt, wo du den Aufbau erkennen kannst.
Bei eingeschaltetem und gesichertem Differential ist die Schaltklaue also mit Bezug auf das Foto nach links eingerückt und bleibt dort.
 

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Hallo Winni,
danke für das Bild. Auf dem Bild ist das Differential aber nicht gesperrt, da die Klauen links nicht geschlossen sind. Der Hebel ist aber mit einem Band/Draht fixiert. Sollten die Klauen dann nicht geschlossen sein? Stehen ja richtig?
Die Abbildung mit dem Draht kenne ich aus dem Werkstatthandbuch. Das werde ich definiv so machen. Wollte nur vorher gerne sichergehen, dass die Sperre wirklich drin ist. Deshalb meine Frage, ob sich die Räder vorne drehen lassen wenn die Sperre/Allrad eingeschaltet ist. Würde ja nein sage..

Ich wollte beide Doppelgelenkwellen überholen (lassen), WeDi vom Achsrohr und das Radlager links machen. Da muss ich das Vorgelege zerlegen und mal schau warum das Rad beginnendes Spiel hat.

Gruß
Daniel
 
Hallo
nur mal so zum deutschen Sprachschatz
dass mindestens zum ziehen der Steckachse auf der Beifahrerseite das Differential eingeschaltet werden muss.
das ist nicht wirklich zutreffend. Das Differntial muss nicht eingeschaltet sondern blockiert werden, die Differentialsperre muss "eingschaltet " werden.;)
 
Hallo Daniel,
Wenn Allrad und Diffsperren richtig eingelegt / geschaltet sind läßt sich bei angehobener Vorderachse kein Rad drehen.
Wenn nur Allrad eingeschaltet ist aber nicht die Sperre, dann lassen sich bei angehobener Vorderachse die Räder drehen wobei sich die beiden Räder der Achse in entgegengesetzter Richtung drehen.
 
Hallo Jürgen,

danke für die Info. Dann hab ich mir das schon richtig gedacht und kann das Testen vorm rausziehen der Steckachsen.

Gruß
Daniel
 
@ Helmut
Natürlich muss das Differential blockiert, gesichert werden. Vermutlich hast du gerade begonnen zu zitieren, während ich schon die Ergänzung dazu eingearbeitet hatte.

@ Daniel
Das Foto sollte wie im Text beschrieben nur den Aufbau zeigen und ich habe es gewählt, weil hier m.E. über den ausgerückten Zustand das Risiko am klarsten wird.
Man sieht zwar die Schnur, aber eingerückt ist es noch nicht. Von der Seite her etwas mißverständlich, sorry.
 
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Hallo Winni,

das Bild war hilfreich. Ich weiß jetzt worauf ich achten muss und wie ich es vorher prüfen kann.


Schönen Abend

Daniel
 
Guten Abend Zusammen,

mit meiner Achse bin ich noch nicht weiter, Urlaubsstress ;). Aber mal ne Frage zu einem Ersatzteil. Es gibt da eine Sintermetallbuchse im Achsrohr. Das ist Nr. 55 in der Teilleliste, Teilenummer 01.4041.1057-00. Die muss mit einem Kalibrierdorn auf das korrekte Maß aufgeweitet werden. Gibt es eine Zeichnung, wie der Kalibrierdorn aussehen muss? Oder kann mir das Werkzeug jemand ausleihen?

Danke & Gruß
Daniel
 
Hallo Daniel
den Kalibrierdorn bzw Zeichnung gibt es in der Wissensdatenbank ➚. Die heutzutage bei den Teilehöker zu findende Buchse ist allerdings eine massive Messing oder Bronze-Buchse. Sinterbuchsen gibt es nicht mehr, es sei denn Opa hat noch eine auf Vorrat in einer Öldose zu liegen.
 
Hallo Helmut,

der Mogpa*** schreibt, dass es eine Sintermetallbuchse ist. Soweit ich das mit hier in der Suchfunktion zusammengereimt habe, muss man Sintermetall mit dem Dorn auf das Maß aufweiten. Reiben/Ausdrehen darf man bei Sintermetall nicht. Hmm, ok.
Wenn die jetzt aus Messing/Bronze sind kann man die auch aufreiben? Oder muss man das gar nichts mehr kalibireren? Die Welle soll 48mm haben und die Buchse 48,21mm sagt das WHB.

Gruß
Daniel
 
Hallo Daniel
Wenn es wirklich zweifelsfrei ist, dass Sintermetallbuchsen noch geliefert werden, ist es "einfach" und du kannst nach Werkstatthandbuch verfahren. Klären solltest du hier noch, ob die Sintermetallbuchse bereits ölgetränkt ausgeliefert wird oder ob du dies vor dem einpressen noch vornehmen musst.

Sind sie jedoch aus Messing/Bronze, wäre die Frage, ob sie maßlich exakt wie die Sintermetallbuchsen gefertigt sind. Man möchte ja Sicherheit bezüglich der Sitze außen/innen haben. Ggfls. nachmessen und die nötigen Maße realisieren.
Wie wird bei diesen Buchsenmaterialien mit dem Thema Schmierung umgegangen?
 
Hallo Winni,

ich habe leider keinen blassen Schimmer. Im WHB steht kalibieren auf 48,21mm. Ich hoffe mal, dass die noch ok sind und ich nichts machen muss. Die Zeichnung vom Werkzeug habe ich gesehen.
Mit meiner Achsreparatur bin ich noch nicht weiter. Heute mit dem Mog noch einen anderen Mog auf dem Autotrailer gezogen. Da musste er schon etwas "arbeiten". Samstag wollte ich den Mog mit heißem Wasser reinigen und dann mal reinschauen, was an der Achse so alles hin ist.

Gruß
Daniel
 
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Guten Abend Forum,

ich habe heute den Unimog erstmal mit Hochdruck/Heißwasser bei Baumaschienenhändler gewaschen. Anschließend bin ich mit dem Zerlegen meiner Achse angefangen - oder nennen wir es lerne Deinen Mog kennen.

- Das Einschalten der Differentialsperre per Hebel im Führerhaus hat nicht funktioniert. Beim aufgebockten Unimog drehten sich die Räder gegenläufig. Na toll. :-( Ich habe mir das Schaltgestänge dann genauer angesehen und festgestellt, dass die Bolzen / Gestänge alles hacklig/ausgeschlagen/fest ist. Also Gestänge erstmal demontiert. Schaue ich mir später genauer an. Anschließend konnte ich direkt mit dem kleinen Hebel an der VA die Differentialsperre ein- und ausschalten. Das konnte man schön beim Drehen der Räder hören und merken. Der Mog ist vorne aufgebockt, hinten nicht und beim Einschalten der Sperre sind die Räder vorne blockiert, weil VA und HA dann starr verbunden sind. OK, also so den Hebel mit Draht fixiert.

- Dann Mog wieder runtergelassen und anschließend die SW 55 Schraube der Radnabe auf beiden Seiten gelöst. Ging leichter als gedacht. Anschließend Öle vom Vorgelege und der Achse abgelassen. Bremstrommeln ab und diverse Komponenten der Bremse abgebaut. Die Radbremszylinder mit dem Reparatursatz, welche ich letztes Jahr eingebaut habe sind undicht gewesen - Danke @Helmut Hast Recht gehabt mit Deiner Einschätzung : https://forum.unimog-community.de/t...kleiner-blog-zu-meinem-411.105179/post-582451 Gut, dass ich hier noch 2 neue Radbremszylinder liegen habe.

- Anschließend habe ich beide Radnaben mit meinem Abzieher und einem 20t Hydraulikstempel abgezogen. Das ging fix. An einer Seite wurde bereits ein SpeedySleve auf die Randnabe gezogen. Egal, an der VA werden jetzt alle WeDi, Lager etc. ersetzt.

Montag geht es weiter.

Schönes Wochenende & Gruß
Daniel
 

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Nachtrag:
Welche Flächendichtung verwendet man am besten mit einer Papierdichtung zusammen? Geht um das Vorgelege. Früher habe ich Papierdichtung immer mit Hylomar dünn bestrichen. Aber richtig überzeugt bin ich von Hylomar nicht, beim Auto hatte ist Undichtigkeiten. Nimmt man eher was auf Silikon (Dirko, Würth RTV blau) oder war ganz anderes wie Curil T2

Danke & Gruß
Daniel