Vorstellung und ein kleiner Blog zu meinem 411

Hallo Forum,

heute habe ich den undichten ZW Lagerbock nochmal ausgebaut. Das Öl lief definitiv über die Vielkeilwelle raus (siehe Bild). Aber vermutlich habe ich einen Montagefehler beim Zusammenbau gemacht :cry: . Die Kronenmutter lies sich sich sehr leicht lösen. Ich könne mir vorstellen, dass der Flansch den Innenring vom Lager gar nicht richtig berührt hat. Dann läuft das Öl über die Vielkeilwelle weg. Ich habe den Flansch auf der Welle mit Loctite 577 gedichtet und die Kronenmutter fest angezogen. Dabei hatte ich das Gefühl das Lager über den Flasch in seinen Sitz gepresst wurde. Auf jeden Fall haben jetzt Flansch und Lagerinnenring kontakt.
Morgen nachmittag weiß ich, ob es dicht ist. Öl ist drauf und der ZW Lagerbock steht auf der Werkbank.

Gruß
Daniel
 

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Hallo Daniel
Mit deiner Beschreibung komme ich nicht so ganz zurecht und verstehe auch nicht, was oder welchen Zustand du uns mit dem Foto zeigen möchtest.

Du schreibst, dass du mit dem Anziehen des Flansches das Lager in seinen Sitz gepresst hast. Das würde m.E. bedeuten, dass das Kugellager (und damit die gesamte Welle) gar nicht an seiner Sollposition war, wodurch du dann auch nicht den Seegering, der das Kugellager in seiner Position im Gehäuse hält, hättest montieren können.
Sofern keine Montagefehler vorliegen, steht die Lippe des Simmeringes ca. mittig auf dem geschliffenen Durchmesser des Flansches.
Der Vielkeil beginnt nach diesem Kontaktpunkt, wodurch sich jedes abdichten erübrigt.
 
Hall Winni,

das Wichtigeste...der ZWLB ist dicht.
@Winni
Sorry. Mein Fehler. Falsch ausgedrückt, Blödsinn geschrieben. Das Lager saß korrekt, weil sonst der Sicherungsring gar nicht in seiner Nut sitzt. Der Flansch war nicht weit genug auf der Welle. Das war was ich beim Anziehen der Kronenmutter gemerkt habe.

Gruß
Daniel
 
Hallo Forum,

heute von Osnbrück zum Oldtimertreffen nach Aschen.
Mog lief gut, war nur sau heiß....

Gruß
Daniel
 

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Hallo Zusammen,

am 411 ging es auch weiter. Zum Geburtstag habe ich mir ein Verlagerungsgetriebe "geschenkt". Vielen Dank an den Forumskollegen.
Das Verlagerungsgetriebe habe ich soweit zerlegt, 2 keilförmige Bleche angefertigt damit der Zapfwellenlagerbock auch rechtwinkelig zur Kette steht bzw. die Kette richtig läuft.
Zwei neue Bolzen für die Befestigung habe ich angefertigt. Das ganze Teil ist nicht ganz gerade. Vielleicht hat das mal einen "vorn Kopf bekommen" oder das Teil ist einfach schief geschweißt worden. Jedenfalls merkt man das schon auf der Werkbank. Naja, passt jetzt. Alle Teile wurden gesandstrahlt und grundiert. Tiefschwarz folgt mit weiteren Teilen in einem Ablauf.
Die Luftanschlüsse für die Anhängerbremsanlage habe ich jetzt auch an der Kipperspinne befestigt. Dafür habe ich mir neue Halter aus einem Winkelprofil gebaut. Die waren ursprünglich auf die Anbauböcke geschweißt, das war unpraktisch.

Anbei ein Bild vom heutigen Probelauf - noch ohne Grundierung.

Schönes Wochenende & Gruß

Daniel
 

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Guten Abend,

am 411 habe ich leider weniger geschafft, als ich mir die Tage vorgenommen hatte.
- Das Verlagerungsgetriebe wurde grundiert und schwarz lackiert.
- Es wurde ein anderer Oberlenkerbock montiert. Hintergrund der Sache siehe hier: https://www.unimog-community.de/phpBB3/post581420.html#p581420
- Der Arbeitsscheinwerfer wurde durch eine LED Version (mit Zulassungszeichen) ersetzt. Ist zwar nicht original aber damit sieht man mehr.

Schönes Wochenende & Gruß

Danie
 

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Guten Abend,

bei der letzten langen Fahrt (bei über 30°C) flackerte meine grüne Öldruckkontrolllampe im Stand sporadisch auf. Hmm, nicht gut. :| Zu wenig Öldruck? Auszuschließen wäre das nicht. Ich habe den Mog gebraucht gekauft und der Vorbesitzer ist gut km gefahren. Ein gewisser Verschleiß ist da normal. Aber dafür läuft der zu gut für.
Nachdem ich mir ein Manometer, Hydraulikschlauch und passende Verschraubung besorgt habe, bin ich heute mal mit Manometer gefahren.
Beim Start (24°C Außentemperatur, 15W40) zeigt das Manometer 6,2bar bei Standgas. Bei Vollgas geht es an die 7bar. Bei Erwärmung sinkt der Öldruck auf 4,5-5bar bei Vollgas und 1,8bar im Stand. Von der Seite, glaube ich eher, dass der Öldruckschalter nicht mehr ok war. Da stand "1962, 0,8bar" drauf. ggf hat der beim Umbau von Original auf Adapter mit Filterpatrone einen mitbekommen. Jetzt sitzt da ein neuer Öldruckschalter von Hela drin.

Mit meinen neuen Unterlenkern bei HKH geht es auch weiter. Heute die Flacheisen (60x20mm) gesägt. Am Wochenende mal alles zusammenheften und beim Kollegen mit dickem 400A Schweißgerät verschweißen (lassen).
Eine Zeichnung der Unterlenker habe ich hier gefunden: https://www.unimog-community.de/phpBB3/post339822.html#p339822


Schönen Abend & Gruß
Daniel
 
Guten Abend,

an der rechten Seite der Hecktraverse befand sich Kegelgriff, welche sich nicht bewegen ließ. Ich habe erstmal irgend ne komische Bastelei vom Vorbesitzer vermutet. In dem Sinne wollte ich den Griff entfernen. Dabei stellte ich fest, dass es sich um "Mehr" handelt und der Griff irgendeine Funktion zu haben scheint. Die google Suche und dieses Forum sagten mir, dass es die Arretierung des Heckkrafthebers handelt. Ok, coole Sache. Hinten in der Hecktraverse unter lauter Dreck, Sand, Öl, Dieselsiff konnte ich ein Schmiedeteil erahnen. Erfreulicherweise gingen die 4 M12 Schrauben/Muttern einfach los. Die waren perfekt konserviert.
Der drehbare Bolzen war in seinem Gehäuse natürlich völlig festgegammelt. Etwas Hitze und ein dicker Hammer sorgten für die Trennung beider Teile.
Leider hat der Kegelgriff und die 10mm Welle etwas abbekommen..da muss ich Ersatz beschaffen. Die Teile werden zeitnah lackiert und dann wieder eingebaut. Mit der Heckkraftheberarretierung fährt es sich gleich viel entspannter wenn der Mulcher dran ist....

Gruß
Daniel
 

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Hallo Leute,

heute wieder ein Tag am 411er. Meine Lenkung verliert etwas Öl. Zum Glück nicht am Lenkhebel unten, sondern der Deckel oder eine Schraube ist undicht. Ist nicht viel, aber nervt, weil es alle paar Monate am Rahmen runterläuft.
Den Vorbesitzer hat das nicht gestört, der hat erstmal kein Öl nachgefüllt. Zumindest war die Lenkung bis zur ersten Inspektion von mir ziemlich leer.
Also heute den Steuerblock der Hydraulik ausgebaut. Das Öl aus der Lenkung abgesaugt und den Deckel abgebaut. Anschließend eine neue Papierdichtung und die Gewinde der Schrauben zusätzlich mit etwas Loctite 577 abgedichtet. Mal schauen, ob es jetzt dicht ist.
Leider sind die Hydraulikkupplungen für die Frontanbaugeräte undicht. Einmal Steckerverbinder gelöst und jetzt tropft es. Da hängt aktuell der Stempel für den Kipper dran. Die beiden Kupplungen muss ich die Tage noch ersetzen.
Langfristing möchte ich die Verrohrung noch ändern. Aber das hat aktuell nicht die höchste Priorität.

Schönes Wochenende & Gruß
Daniel
 

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Hallo Daniel
Schneideisen schrieb:
Leider sind die Hydraulikkupplungen für die Frontanbaugeräte undicht. Einmal Steckerverbinder gelöst und jetzt tropft es.
da sind doch simple O-Ringe mit Stützring verbaut. Als erstes würde ich diese mal ersetzen.
 
Guten Abend,

gestern ist mir unten am Hydrauliktank aufgefallen, dass da ein Öltropfen hing. Hmm, Tank undicht? Im Winterlager ist mir die Stelle auch schonmal aufgefallen. Das Thema lies mir keine Ruhe. :evil:
Also heute in 2h Kombipresser und den Öltank ausgebaut.
Hier gab es einen Eintrag mit dem gleichen Problem, leider keine Bilder wie es geschweißt/gelötet wurde.
https://www.unimog-community.de/phpBB3/hydraulikoeltank-411-ist-undicht-neu-abdichten-t30574.html

Bei mir könnte man schön an den Laufspuren die Undichtigkeit sehen. Anbei zwei Bilder. Das muss ein sehr kleiner Riss an der Befestigung sein. Vermutlich in Folge von Vibrationen.
Ich gebe den Tank zu einer Schweißerei im Ort, die Tanksanierungen, Tankanlage, Kühler etc. bauen/schweißen. Mal hören was die sagen. Die haben hier nen super Namen.

Gruß
Daniel
 

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Hallo Daniel
Mit Blick auf die Fotos sieht es nach einem Vibrationsriss rund um den Aufhängepunkt aus. War der Tank im Fahrzeug nur an den oberen beiden Aufhängepunkten fixiert, oder auch am unteren Haltestift? Sollte der untere Punkt nicht genutzt worden sein, könnte dies die Rissbildung zusätzlich begünstigt haben.
 
Hallo Winni,

der Tank ist unten mit dem Stift im Winkelprofil der Karosserie befestigt. Der Tank war fest, da wackelte nix. Zumindest seit dem ich den im letzten Jahr montiert habe. Ich kann nicht sagen wie es vorher war. Das Gummiunterlage fehlte letzten Sommer auch schon, die habe ich hinzugefügt - hate ich so in einer Zeichnung gesehen.

Gruß
Daniel
 
Guten Morgen Daniel
Sehr gut! Jetzt noch reparieren lassen und in gleicher Weise wieder montieren.
 
Hallo Forum,

die Abende habe ich immer wieder etwas am Mog gearbeitet.

- Die Arretierung vom HKH ist wieder eingebaut und sie funktioniert jetzt wie sie soll. Auf dem Bild sieht man wie die Sperre funktioniert.
- Den Hydrauliktank habe ich mit Druckluft abgedrückt. Leider ist der Verschluss / Filter mit der Korkdichtung nicht dicht zu bekommen. Da pfeift etwas Luft weg. Man sieht aber an der einen Befestigung, dass etwas Restöl nach draußen gedrückt wird. Anbei ein Bild bzw. eine Vergrößerung. Der Tank geht morgen zum Fachmann. Mal hören was der sagt.

Schönen Abend & gruß
Daniel




Helmut Schmitz schrieb:
da sind doch simple O-Ringe mit Stützring verbaut. Als erstes würde ich diese mal ersetzen.

Erledigt. Ich habe den O-Ring und den Stützring gekauft und ersetzt. Wenn der Tank wieder im Fahrzeug ist, kann ich testen, ob die Steckverbindung wieder dicht ist. Danke für den Hinweis.
 

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Hallo Forum,

die Woche ging es am 411 wieder etwas weiter. Der Tank wurde von einem Fachbetrieb hartgelötet. Anschießend habe ich den Tank wieder eingebaut. Dabei auch wieder zwei Gummiunterlagen verwendet, damit der Tank etwas entkoppelt ist. Bisher alles dicht und funktionstüchtig.

Leider hat die Arrektierung vom HKH auch noch Probleme bereitet. Ohne montiertem Hydraulikzylinder funktionierte diese, mit eingebautem Hydraulikzylinder aber nicht. :cry: Das Auge bzw. der Außendurchmesser für den Bolzen war im Vergleich zum originalen Hydraulikzylinder etwas zu groß. Ich habe nen Nachbauzylinder verbaut, der Originale war defekt.
Dadurch stieß der an und es fehlten 1-2mm Hub, der ein Verriegeln verhinderten. Da musste ich noch etwas Materiel wegschleifen :flex . Funktioniert jetzt.

Nebenbei habe ich mir Flachstahl/Kat. 1/Kat. 2 Anschweißaugen bestellt und die Unterlenker nachgebaut. Das war dann die Samstagsaktion.
Zeichnung des Unterlenkers habe ich hier gefunden: https://www.unimog-community.de/phpBB3/post339822.html#p339822

Zeichnung der Ackerschiene für HKH findet man hier: https://www.unimog-community.de/phpBB3/post427799.html#p427799
Ich habe jetzt komlett Kat. 2 am Mog. Das kann man mit Reduzierhülsen, dann wieder auf Kat. 1 reduzieren.

Aktuell fehlen noch die Stablisatorketten an den Unterlenkern. Das werde ich vermutlich nicht mit den originalen Ösen zum Einhängen machen, sondern mit Augenbolzen.

Wenn alles passt werden die Teile im letzten Schritt grundiert und schwarz lackiert.

[usermention=11]@Helmut Schmitz[/usermention]
Die Hydraulikkupplung ist nach Wechsel des O-Rings und des Stützrings wieder dicht.


Gruß
Daniel


P.S. Was ist mit dem Forumsserver los? Kein Öldruck mehr?
 

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Kein Text, nur Bilder zum vorherigen Eintrag.
 

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Hallo Forum,

heute habe ich das neue Verdeck montiert. Das passt echt super. Schaut von der Qualität gut aus. Ich habe das vor 2 Monaten direkt in Frankreich bei Baches JUNG et Fils bestellt. Netter Kontakt, problemlose Lieferung nach Deutschland.
Jetzt kann auch der Herbst oder Winter mit schlechtem Wetter kommen.

Dann habe ich endlich meinen Heckkraftheber komplettiert. Mit den Ketten zur Stabilisierung wackelt da nichts mehr. Leider weiß ich nicht so recht, wie das alles mit dem Verlagerungsgetriebe passen soll. :?: Bei montiertem Verlagerungstetriebe und angehobenen Heckraftheber stoßen die Ketten mit dem Verlagerungstetriebe zusammen. :cry:

Kann mir mal jemand Bilder zeigen wie man sich das gedacht hat: Also Verlagerungsgetriebe, Zapfwelle, Mulcher? Bilder vom HKH findet man viele hier. Aber Bilder mit Anbaugerät sind selten..
Die Unterlenker sind Eigenbau nach den originalen Maßen. Die Ösen zum Einhängen der Ketten sind abgewandelt, aber identische Position.

Schönes Wochenende & Gruß

Daniel
 

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Hallo Daniel,
Ich glaube, dir das schon mal erklärt zu haben.

Das Verlagerungsgetriebe wird nur für gezogene angehängte Geräte wie Pressen, Miststreuer etc. gebraucht.
Damit bei Kurvenfahrt die Zapfwelle nicht herausgezogen bzw. gestaucht wird. Erklärt wird dies in frühen Betriebsanleitungen.
Für Geräte in der Dreipunktaufhängung ist das Verlagerunggetriebe nicht notwendig und wie Du hier siehst sogar kontraproduktiv.

Gruß
Jochen
 
Hallo Jochen,

ok, danke. Vielleicht habe ich Deinen Hinweis überlesen. :cry: Die Bedienungsanleitung schweigt sich leider aus - zumindest die Version die mir vorliegt. Auf jeden Fall hat sich das Problem gelöst. :D Im Prinzip habe ich dann nen Verlagerungsgetriebe, was ich erstmal nicht benötige. Aber wer weiß, was man sich noch so Schönes an Anbaugeräten in Zukunft kaufen wird.

Gruß
Daniel