Hallo Daniel
Evtl. kommt ja noch ein Experte mit einer Info, welches Maß der Buchse die Verschleißgrenze darstellt.
Daher nur mal einige Grundgedanken von mir.
- Miss beide Buchsen mal an drei Stellen (120Grad versetzt) aus, um festzustellen, wie groß der Durchmesser ist und ob diese evtl. einseitig eingelaufen sind
- dasselbe für die Welle
- Momentan unklar ist, welche Passungskombination konstruktiv gewählt ist
- Nimmt man aber z.B. das durch aufweiten entstehende Buchsenmaß 48,21mm und das für 40mm kleinste zulässige Herstellmaß bei Wellenpassung "f" oder "g" könnte man das damit errechnete Spiel der Einfachheit halber auch mal als das erwünschte maximale Spiel annehmen. Dies könntest du mal mit den gemessenen Werten / dem daraus errechneten Spiel vergleichen.
- Grundsätzlich stellt die Lagerung an der Sinterbuchse eine Zwischenlagerung dar, die m.E. Taumelfehler der Gelenke, insbesondere bei zunehmendem Verschleiß aufnimmt.
- Mit o.g. zunehmenden Verschleiß wird dann auch der Simmering vor der Sinterbuchse zunehmend strapaziert und es stellen sich Leckagen ein
- Das vorgenannte berücksichtigend wäre zu überlegen, ob die Buchse nicht grundsätzlich bei Gelenkwellenüberarbeitung mit getauscht werden sollte. Aber wirf erstmal einen Blick auf die zu messenden Istmaße der Buchse
Auffassungen der Experten interessieren mich hier aber auch besonders. Liege hier ja evtl. doch falsch.