404 ein interaktives Tagebuch

Hallo Fabian,

der Motor geht nicht in jeder Sektion so oft aus, aber schon häufiger als bei der Dieselfraktion.
Gerade beim heiklen Bergabfahren ist ein Abwürgen besser als ein vorschnelles Kupplung treten. Teilweise kommt bei dem Video das tatsächliche Gefälle nicht zu 100% raus.
Und der Apfel war tatsächlich Wegzehrung, den mein Sohn dann genüsslich bei der anschließenden und nicht dokumentierten Ausfahrt durch die Sumpflandschaft verschmaust hat. Damit die Zuschauer rundum bespaßt wurden, gab es für uns keine Mittagspause :D. Die Zuschauer bleiben glücklicher Weise ordentlich hinter der Absperrung, so dass wir uns um die keine Sorgen machen müssen.
 
Hallo Jürgen,

spannender Bericht,
gute Fotos,
tolles Video,

DANKE im Namen aller Mitleser. Aber ich sehe Dich auf einem Foto noch lachen.

An der Video-Sektion wäre ich auch mit dem Trans-mog (OM 617 für nicht eingeweihte) auch verzweifelt. Nicht abgewürgt aber mit dem WoMo-Aufbau min. 4x umgekippt.

Weiterhin viel Erfolg und Spaß

Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Mogler,

schon wieder ist ein Truck-Trial Wochenende herum, diese Zeit der Kurzurlaube vergeht so schnell :(

Bericht 6/13 - 21.-23.6.2013

Das ganze fand fast in einer Arena, in einem Kieswerk im Salzburger Land bei Werfen statt. Vorweg genommen, der Name war glücklicher Weise nicht Omen :D

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Diesmal war es der 3. Lauf zur Europameisterschaft, so dass wir nun auch hier wieder eingestiegen sind. bei dieser Meisterschaft wird am Samstag in gemischten Startergruppen und am Sonntag in Fahrzeugklassen gestartet. Daher konnte ich diesmal nicht nur kleine Unimogs fotografieren sondern auch ein paar andere Fahrzeuge. Bilder von uns sind wieder rar aber 2 Sektionen bin ich ohne Beifahrer gefahren von diesen gibt es dann doch ein paar wenige Fotos. Diese Sektionen waren etwas kippelig und meinem Beifahrer, einem ehemaligen Kollegen aus Österreich, etwas zu hart. 😉

Bei diesem Gelände waren nicht die Ab oder Schrägfahrten das Problem sondern fast ausschließlich die Auffahrten. Das Bodenmaterial war häufig recht loser Kies mit Fließeigenschaften. Runter ging es immer recht gut. Einfach in den Hang hinein fahren und Bremsen. Die Räder bleiben Stehen und das Auto gleitet mit dem Hang noch etwas weiter. Bremse leicht lösen bis der Wagen sich beginnt zu bewegen, sofort wieder Bremse zu und schon rutscht es wieder 2m weiter. Beim Aufwärtsfahren ging alles gut solange Schwung da war. Sobald die Räder durchdrehten gruben sich diese kräftig ein.

An einer Auffahrt in der vorletzten Sektion am Samstag Abend gruben wir uns auf diese Art und Weise etwas in den Berg kamen aber so gerade eben mit der vollen Fahrzeuglänge durch das entsprechende Tor. Allerdings als ich danach Richtung Ausgang den Hang wieder hinab fuhr verhielt sich der Trial-Mog etwas ungewohnt. Zum Leken brauchte ichetwas mehr Kraft und auch wollte er permanent nach links abbiegen. Nach dem Verlassen der Sektion sah es dann so aus:

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im Detail:

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Dies war aber nicht das Problem, hierfür hatte ich ja noch ein Reserverad mit gebracht :D
Das eigentliche Problem war:

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Nein das ist nicht das selbe Rad, das ist der linke Vorderreifen. Auch hier:

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Zwei Ventile haben wir uns beim Graben abgerissen, aber nur eine Reserverad :(
Nun die letzte Sektion des Samstag muusten wir uns schenken. Und den Sonntag :twisted: Nein, letzteres darf nicht sein. Also mit vereinten Kräften und Hilfe aus Cloppenburg von Alfers und Co den Mantel von der Felge, einen Schlauch rein und wieder den Mantel auf die Felge. :D

So konnten wir Sonntag doch wieder mitspielen und durften zum Schluss des Tages den Pokal für den 2.Plazierten mitnehmen. Ganz anders als unser Konkurrent, der leider nur Vorletzter wurde 😉
In der gemischten 2 Achser Klasse, die setzt sich aus Fahrzeugen der S1 bis zur S3 zusammen, wurden wir 5. und nicht Letzter :D

Genug geschwafelt, hier ein paar Bilder:

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Ein paar Kampfspuren sind bei uns geblieben. Vor allem an den letzten Steinen die für uns größer waren als für die Fahrzeuge auf den letzen Bildern

- Das Vorderachsdifferenzial wurde undicht, weil die Ablassschraube abgeschliffen und dabei göffnet wurde. War einfach zu reparieren, Schraube ganz raus, Öl raus, neue Schraube rein und auch neues Öl.

- Die Spurstange der Vorderachse hat gelitten, nun hat der Trial-Mog eine leicht negative Vorspur. Spielt aber keine allzu große Rolle bei den Geschwindigkeiten.

- Der Auspuff mag auch nicht mehr, naja, der Sound ist so auch nicht schlecht

Damit kann ich leben, ich störe ja kommendes Wochenende niemanden in Aufenau sondern spiele lieber bei der tschechischen Meisterschaft in Cernuc, nordöstlich von Prag :D
 
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Hallo Jürgen,
sehr schade, dass wir uns nicht in Aufenau sehen...

Ich hab mir das Knie leicht verletzt - werde mich aber wohl trotzdem hinquälen...

Dein armer Anlasser. Was kann man denn da machen? Wandlerschaltkupplung einbauen wie bei den Kats? ;-)

Viele Grüße,
Frank

PS: Beeindruckendes Video mit beeindruckender Schräglage!!!!!!!!!!!!
 
Ich sag nur: Kampfmodus for ever :)
Solang du eine zweite Spurstange mithast, die richtig eingestellt ist, ist ja alles halb so wild...

lg
 
Hallo Frank,

der Anlasser ist gut und die Batterien auch.
Am vergangenen Wochenende hatte ich zeitweilig extreme Startschwierigkeiten. Manchmal musste ich richtig lange orgeln, wenn der Mog ein bisschen gestanden hatte.
Daraufhin habe ich mir heute gedacht, profilaktisch die Zündkerzen zu wechseln. Gesagt getan, wenn man von der ersten Kerze absieht eigentlich ruck zuck gemacht.
Dabei viel mir ein Defekt auf, der hoffentlich die wirkliche Ursache für das Startproblem war und auf der anderen Seite zeigt wie gütmütig und robust die alten MB-Triebwerke sind.
Mein Mog hat (Achtung nicht zur Nachahmung empfohlen) eine Möglichkeit der manuellen Zündzeitpunkt verstellung, fast wie bei den uralten Oldtimern.
Dazu hat der Zündverteiler einen Freiheitsgrad um die Drehachse, sprich er ist nicht festgeschraubt. Stattdessen gibt es eine Gewindestange mit Kugelkopfgelenk über die der Verteiler in der eingestellten Position gehalten wird. Und genau diese Führungsstange war am Zündverteiler ausgehängt und letzter konnte sich drehen und die Zündung beliebig und undefiniert verstellen.
Nach dem wieder ein hängen sprang der Mog fast beim blossen Berühren des Startknopfes an. Mal am Wochenende sehn ob es das war.
Aber wie schon oben geschrieben, dass der Mog mit dieser undefinierten Einstellung doch so gut lief, wenn er lief.

Hi Lukas, am kommenden Wochenende bekommen die Tschechen den Kampfmodus auf die Ohren :D dann muss ich mich aber nach einer Lösung umschauen, war höllisch vorhin in der Halle beim Testlauf.
 
Hallo Lukas,

vielleicht hast du Recht mit dem Kampfmodus, und ich sollte es so lassen :D
Doch der Reihe nach:

Liebe Mogler

Bericht 7/13 - 29.-30.6.2013

Wieder ist eine Woche vergangen und wieder war ein Wettkampf. Diesmal ein gemeinsamer Lauf der Tschechischen und der Internationalen Truck -Trial Meisterschaft. Das ganze fand ein paar Kilometer nödlich Prag am Rande eines Kieswerkes statt, mit der Betonung auf Rand.
Entsprechend der Tschechischen Begeisterung für diese Art von Motorsport waren viele Teilnehmer und und Zuschauer vor Ort. In meiner Klasse S1 waren fünf Starter.
Die oben angebrachte Betonung bedeuted, das wir nicht uns durch Kiesberge wühlten musten sondern an den seitlichen Hängen auf recht griffigem Lehmboden, wenn mal der darüberstehende Bewuchs abgefahren war :D
Glück haben wir mit dem Wetter gehabt es hat nur am Samstagabend einmal kurz getröpfelt ansonsten war es zwar bewölkt aber trocken.
Gesteckt haben die Tschechen die Sektionen dicht an dicht nebeneinander, so dass die Zuschauer die Möglichkeit hatten ohne große Wege mal hier und mal dort zu schauen wo Aktion war.
Die Sektionen hatten immer neben dem Einfahrts uns Ausfahrtstor vier Tore die je nach Klasse mal breiter und mal enger gesteckt wurden. So waren alle Schwierigkeiten für alle Fahrzeugklassen gegeben. Neben den Toren machten uns kleinen Fahrzeugen dann auch noch die mächtigen Spuren der großen Fahrzeuge zu schaffen und es wurde maches mal noch etwas kippliger.
Gefahren wird in der Tschechischen Meisterschaft wie bei der ITTM in Fahrzeugklassen also für uns bedeutete dies, dass wir mit den anderen S1 Fahrzeugen zusammen fuhren. Die erste Startreihenfolge wird gelost und wir hatten das Glück zunächst als 4. zu starten. Schon bei der 1.Sektion gab es ein geneigtes kippliges Tor in Banden Nähe, bei dem ich bedenken hatte es zu schaffen und anschließend wieder den Berg ohne Anlauf hinauf zu kommen, denn wir brauchen ja Drehzahl an der Kurbelwelle, welches sich dann auch immer schnell auf die Räder überträgt. Aber wir hatten Glück, der Trialmog marschierte souverän den Hangrauf auf Grund eben des griffigen Bodens und der neuen Ackerstollenbereifung. Mit jedem Hang rauf oder runter gewann ich mehr Vertrauen, der Wagen marschierte über all rauf und runter.
Es gab aber auch Sektionen mit für uns unfahrbaren Toren. Hier hatten die großen Fahrzeuge entweder zu tiefe Löcher gebuddelt oder es waren senkrechte Kanten mit mehr als Fahrzeuglänge. In einer solchen Sektion gab es nur die Möglichkeit einen langen Steilhang hinauf zu fahren oben das Tor zu passieren, um zudrehen und den Hang falschrum durch das Tor wieder herab zu fahren. Nun ist es bei den Tschechen aber so, dass ein falsch durchfahrenes Tor mit 60 Minuspunkten recht teuer ist. Ein nicht gefahrenes Tor kostet 80 Punkte, eine Stange brechen 20 und eine Stange berühren 8 Punkte. Dieses oben erwähnte Tor wurde von den anderne Teams so gefahren wie beschrieben und sie kassierten dafür Folgerichtig 60 Punkte. Ich hatte erst bezweifelt, dass wir über haupt hinaufkommen denn es war sehr steil und lang. Also kalkulierte ich 80 Punkte bzw 20 Punkte Verlust gegen die anderen Teams. Unser Mog war aber anderer Meinung. In oben genanntem "Kampmodus" marschierter rauf und durch das Tor. Oben drehten wir und setzten erst genauso an wie die anderen. Dann überlegten wir uns, wenn es gelingt mit dem rchten Vorderrad die rechte Stange zu brechen bevor die Achse durch das Tor ist, dann ist nach der Tschechischen Regel das Tor nicht mehr vorhanden. Es gibt keinen virtuellen Fusspunkt. Also versuchten wir dies und fuhren dicht an der Kippgrenze über die Stange und ließen uns dann in die steile Abfahrt fast fallen. So bekammen wir nur 20 Fehlerpunkte angerechnet und macht also 40 Punkte gut. Da uns an diesem Wochenende mehrfach solche Sachen die wir eigentlich nicht erwartet hatten gelangen lagen wir gut im Rennen und am Ende wurden wir dann 2. was für uns eine Risenerfolg darstellt. Dazu kam, dass wir am Sonntag bei insgesamt sieben Sektionen gegenüber dem Führenden lediglich 4 kleine Punkte verloren haben und mehrfach Sektionen mit den wenigsten Fehlerpunkten gefahren haben. einmal haben wir sogar völlig unerwartet 0 Punkte gemacht, weil wir ein feste Wand zur Verkleinerung unseres Wendekreises benutzen konnten 😉
Und es gab ein schönes Wasserloch mit etwa 60-70cm Wassertiefe über eine Länge von gut 20m. Bei der ersten Durchfahrt in die Sektion rein sind wir schön langsam und vorsichtig gefahren. Man weiß ja nicht was kommt, auch wenn man die anderen Fahrzeuge vorher gesehen hat. Die Ausfahrt war dann etwas flotter,die Zuschauer sollen ja auch etwas davon haben :D Mir wurde hinterher berichtet, dass unser Fahrzeug zeitweise hinter den wegspritzen Wassermassen nicht mehr zu sehen war. Ich hoffe, dass davon mal Bilder auftauchen.
Apropos Bilder, hier eine Auswahl:

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Hallo Jürgen,

Glückwunsch zu Eurem Riesenerfolg!!!! Weiter so. :party

Danke für den ausführlichen Bericht und die tollen Fotos. Ich freue mich schon auf den Nächsten.

Weiterhin viel Erfolg.

Gruß
Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Mogler,

hier sollte eigentlich zu einem Video der oben genannten Sektion mit der Wasserdurchfahrt von der Helmkamera des Copiloten, die Perspektive ist aber doch nicht so sehr spektakulär sein. Dieser ist allerdings nicht mehr verfügbar.
 
Hallo Mogler,

heute an einem Truck Trial freien Wochenende einen kurzen

Bericht 8/13 - 6.7.13

aus meiner Werkstatt. Seit einiger Zeit hat mein mog eine leichte Nachspur. Beim Bergab fahren auf losem Untergrund mag dies zwar nicht schlecht sein, aber richtig ist es nicht. Und bei eingen Toren sind die X-Beine sogar hinderlich :D

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Also habe ich mich mal unter den Mog gelegt und nach einer passenden Einstellmöglichkeit gesucht. 😉

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Mir erscheinen dann diese Schrauben als die richtige Wahl . . .

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. . . denn hier gibt es einen markanten Unterschied, zwischen dem bisher Verbauten Teil und dem Depotersatzteil

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Die ganze Aktion war keine halbe Stunde und nun stehen die Räder wieder deutlich besser :D
 
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Hallo Mogler,

am vergangenen Wochenende wollte ich mal wieder an einer "normalen" Unimogveranstaltung, dem Treffen der Regionalgruppe Rhein-Main anläßlich der Eröffnung eines Maislaberinths teilnehmen.
(Bilder/Kommentare dazu auch unter
http://www.unimog-community.de/phpBB3/viewtopic.php?f=16&t=78530

Bericht 9/13 - 13.+14.7.2013

Zuvor jedoch musste ich noch eine schnelle Wartungsarbeit durchführen. Meine Kühlwasserpumpe zeigte eine bisher noch leichte Inkontinenz. Also besorgte ich mir ein günstiges Neuteil.

Die Riemenscheiben lösen und abnehemen ging einfacher als erwartet.
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Die rund 15 Liter Kühlwasser lassen sich gut durch Trennen der Schlauchverbindung an der Zusatzpumpe ablassen
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Ein paar leichte schläge auf das alte Pumpengehäuße und schon liegt sie neben der Neuen
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Einbau in umgekehrter Reihenfolge und schon kann es zu dem Treffen bei Dreieich-Götzenhain gehen.

Dort ist neben dem großen Maisfeld eine Wiese für die Fahrzeugausstellung und eine kleine Fläche für Vorführungen und Spass fahren. Mit einem Bagger modulierte die Regionalgruppe dort ein paar Löcher und Hügel hinein, um hier den Besuchern, Moglern und Geländefahrzeugfreunden etwas Spass zu bieten.

Am Sonntagmorgen kamen eine Reihe unterschiedlicher ex Militärfahrzeuge Iltis, Mercedes G, MAN KAT bis hin zum Reo vertreten. Wahrscheinlich war desshalb der Baggerführer (der Bagger war ebenfalls ein ex EAG) veranlasst ganze Schützengräben aus zu heben.

Nachdem sich nun aber erstmal niemand traute diese Hindernisse auszuprobieren, (man könnte sich ja blamieren) durfte ich es ausprobieren und so kam es dann zu der in dem oben erwähnten Link gezeigten Bildfolge:

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Der Mog stand dabei im übrigen stabil auf drei Rädern 😉 allerdings hat sich bei dem Manöver der Deckel des Luftansaugrohrs gelöst und das Rohr hat Erde aufgenommen :( . Daher habe ich den Motor abgestellt und es vorgezogen mich durch den roten Magirus aus dem Loch und ins Fahrerlager ziehen zu lassen.

Nach Reinigung des äußeren Ansaugrohres und auswaschen des Ölbadluftfilters konnte ich aber gleich weiter spielen. Das wird natürlich nicht dargestellt, und auch nicht, dass es doch eingefleischte Dieselfahrer gab die jetzt unbedingt DEN Mog ausprobieren wollten.
 
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Hallo

der Baggerfahrer darf einmal im Jahr baggern, da fehlt einfach ein bisschen das Augenmaß. Jürgen muss jedes wettbewerbsfreie Wochenende üben, wo die Grenzen des Machbaren sind, das ist schon eine harte Aufgabe. Leider bietet sich aber nur selten die Möglichkeit außerhalb eines Wettbewerbsparcours. Dass nun diesesmal ein paar Augenzeugen oder Bewunderer anwesend waren, konnte Jürgen ja nicht erahnen. :lol:
Aber so wie ich das mitbekommen habe, hat ein erfahrener Dieselschrauber tatkräftig bei der Beseitung der Folgen angelangt, jedenfalls waren die Händer entsprechend verölt.
Vielleicht wollte der eingefleischte Dieselfahrer mal probieren, ob man mit so einem Benziner auch so spektakulär auf 3 Rädern durch die Löcher wuseln kann.
Aber so eingefleischt ist der Dieselfahrer gar nicht, der Kollege ist mit seinem (Benzin-) PKW angereist, so ein Weichei.
 
Jürgen, es ist halt wie letztes Jahr im Maisfeld. Einer muß ausprobieren, wie tief die mit Wasser gefüllten Löcher sind oder wie es sich mit dem Mog im Schützengraben fährt. Irgendwie bist das aber immer du ... dafür meinen ausdrücklichen Respekt!

PS: Schade, daß sich Aufenau und dein TruckTrial überschnitten haben :-)
 
Hallo Mogler,

das Training in Götzenhain hat nicht wirklich gereicht, die Veranstalter der Europa Truck Trial Meisterschaft haben einen größeren Bagger. 😉

Bericht 9/13 - 20.-21.7.2013

Ja, am vergangenen Wochenende stand für uns wieder ein Truck Trial Lauf der EM an. Diesmal wie schon vor einem Jahr im Motopark Gröningen, der zur Motorsportarena Oschersleben, Sachsen-Anhalt, gehört.

Das Gelände zeichnet sich eigentlich durch ein paar Erdhügel mit teilweise relativ steilen Flanken aus. Anfänglich alles noch bewachsen, aber nachdem ein paar LKWs da durch geturnt sind, alles nur noch blanker trockener staubiger Erdboden. Leider im Bereich der Steilauffahrten dann auch mit losem Abrieb. Und weil dies nicht Anspruchsvoll genug ist, wurde das Gelände noch zusätzlich mit Baggern vor allem für den Sonntag nach moduliert. Es wurden tiefe Löcher mit anfänglich senkrechten Rändern gebuddelt, und die Tore natürlich so gesteckt, dass man schräg in das Loch rein und rechtwinklig zur Kante wieder herausfahren musste. Für uns mit den kleinen Fahrzeugen bedeutete dies entweder bei der Einfahrt umzukippen oder bei der Ausfahrt stumpf gegen die Wand zu fahren. Dazu kam noch eine Sektion mit einem richtigen Schlammloch eingebettet in steilwandige Kieswälle. Dieses Loch musste natürlich sowohl Samstag als auch Sonntag bewältigt werden und führte zu einigen sehr Zuschauer freundlichen Bergungsaktionen. Auch wir wurden davon nicht verschont und durften am Sonntag unter der Schaufel eines Baggers aus der Sektion schweben. :( :D
Schon am Samstag hatten wir in dieser Sektion Pech, weil uns hier vorzeitig die Richtungswechsel ausgingen und wir daher die Sektion nicht regulär beenden konnten. Auch in einer weiteren Sektion am Sonntag hatten wir Pech, nein klassischer Fahrfehler, wir berührten die Bande, was bei der EM mit Abbruch quittiert wird. Somit hatten wir alleine 3 unvollendete Sektionen mit hohen Punktzahlen und auch in den anderen Sektionen machten wir mehr Kleinholz als gewollt um nicht doch uns auf die Seite zu legen. Somit durften wir uns hier mit dem 5. und letzten Rang in der Serienklasse S1 zufrieden geben. Dennoch hat es viel Spass gemacht und wir sind einige Male wieder über unsere bisherigen Grenzen gegangen und den Grenzen des TrialMogs bedenklich dicht gekommen. :D

Diesmal gibt es auch mal wieder ein paar Bilder von uns in Bewegung. Hier eine Auswahl, mehr auf unserer Teampage

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Hallo Jürgen,

danke für den Bericht und die tollen Fotos, auch auf Deiner TeamPage.
Wenn die Sektionen immer schwierieger werden ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, wann auch Unitacs zugelassen werden.

Weiterhin viel Erfolg
und Grüße aus Warburg

Klaus-Peter
Trans-mog
 
Hallo Mogler,

manchmal muss man sich wirklich die Frage stellen, warum macht ein Mogler soetwas

Heute ist es es mir wieder klar geworden als ich ganztägig vor unsagbare Langeweile bei Spitzentemperaturen bewahrt wurde. Stattdessen durfte ich endlich mal wieder zum dritten Mal in 8 Wochen die Bremsen zerlegen und reinigen. 😉

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Dies war das sauberste der vier Räder :D
 
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