Alteisen rettet High-Tech

In dem bunten Bild fehlt die zweite Seilkraft, denn auch das äußere Gleichgewicht muß gegeben sein. Das Flaschenzug prinzip kann auch nur voll ausgenutzt werden, wenn die beiden Seilkräfte und die Auflagerkraft der Seilrolle parallele Wirkungslinien haben. Wird so wie auf dem Bild gezogen entsteht mindestens noch eine Kraft senkrecht zum fahrzeug, welches zurückgezogen werden soll.

Und die Rolle dreht sich um ihr Zentrum und wälzt nicht auf dem Umfang ab.

Markus
 
Hallo Jochen und alle anderen Retter,

tolle Aktionen, ich freue mich immer über solche Berichte.
Besonders wenn sie wie hier gezeigt für alle Beteiligten ein gutes Ende nehmen. Ich selbst war noch nicht in solchen Situationen und kann so aus Euren Bericht eigentlich nur lernen.

Hallo alle Zweifler,

leider habt Ihr wohl Recht, dass es auch undankbare Mitbürger gibt.
Habe ich selbst in anderen Rettungsaktionen, in denen es um viel mehr als nur ein versacktes Auto ging, auch schon erlebt.
Legt Euch einen Bergevertrag mit einer Haftungverzichtserklärung seitens des zu Helfenden und gleichzeitiger Übernahme jeglicher Haftung gegenüber Dritten und Euch, dem Helfendem, in den Mog und laßt den Wisch vor dem Anbringen irgend eines Seiles etc von dem zu Helfenden unterzeichnen. Dass sollte normalerweise Genügen.

Im übrigen kann jeder, dem so geholfen wird, froh sein, dass dies auf dem Land und nicht auf See passiert. Bei einer Bergung stehen dem Berger bei Erfolg Bergungskosten im Bereich von bis zu 30-50% des Wertes des zu bergenden Objektes inkl. Ladung zu :wink:

Hallo Wissenschaftler,

irgendwie hab ich den Eindruck, dass ihr alle nur das Selbe mit unterschiedlichen Worten und Ansätzen beschreiben wollt, die im übrigen alle vom Ansatz richtig sind aber zumindest in Euren Skizzen überall wissenschaftlich sagen wir mal höfflich unzureichend dargestellt werden.
Wir sollten aber dieses schöne Thema jetzt nicht mit wissenschaftlichen Spitzfindigkeiten überladen.
 
Jürgen ist mir wieder mal zuvorgekommen :-)
Lasst euch was unterschreiben oder nehmt einen Zeugen mit, der bestätigen kann, dass ihr mit dem "Opfer" geklärt habt, dass es auf Ansprüche verzichtet.
gnobber schrieb:
- Wenn mich jemand fragt den ich kenne, jederzeit.
- Wenn mich ein Bauer oder LKW-Fahrer fragt, auch kein Problem.
- Aber wenn ein Q7 & Co. Fahrer, am besten noch mit Stadtkennzeichen (M-, B-,...) um Hilfe bittet, kann er gerne mein Handy haben um den Abschleppdienst zu rufen, mehr nicht! Den von den Gesellen ist meist nichts gutes zu erwarten...
...und schließt bitte nicht nur vom Fahrzeugtyp auf den Charakter des Fahrers, erst recht nicht so allgemein ;-)

MfG Maatsch (der außer den Unimogs kein SUV fährt :-))
 
mhame schrieb:
In dem bunten Bild fehlt die zweite Seilkraft, denn auch das äußere Gleichgewicht muß gegeben sein.
Für ne Kräfte gleichung fehlt die, Richtig. Für ne Momentengleichung aber nicht, da ja Kräfte im Drehpunkt keinen Moment ausüben.

Das Flaschenzug prinzip kann auch nur voll ausgenutzt werden, wenn die beiden Seilkräfte und die Auflagerkraft der Seilrolle parallele Wirkungslinien haben. Wird so wie auf dem Bild gezogen entsteht mindestens noch eine Kraft senkrecht zum fahrzeug, welches zurückgezogen werden soll.

Und die Rolle dreht sich um ihr Zentrum und wälzt nicht auf dem Umfang ab.

Markus
Richtig die Zeichnung ist ungenau. Es stellen sich so etwas andere Helbelverhältnisse ein. Tut dem Prinzip aber keinen Abbruch, dass die Übersetzung nach dem Prinzip "einseitiger Hebel" funktioniert.

Gruß Hendrik
[/quote]
 
maatsch schrieb:
...und schließt bitte nicht nur vom Fahrzeugtyp auf den Charakter des Fahrers, erst recht nicht so allgemein ;-)

MfG Maatsch (der außer den Unimogs kein SUV fährt :-))

Leider alles reine Erfahrungswerte... :cry:


Gruß Michael
(der übrigens selbst einen SUV fährt, aber kein BMW/Porsche/Mercedes sondern einen 10 Jahre alten Subaru Outback)


PS: Subaru-Fahrern würde ich natürlich auch immer helfen, aber da wo die sich festfahren hilft auch kein Unimog mehr, da brauchst nen Bergepanzer!!! :lol:
 
Und die Verdoppelung der Kraft funktioniert nur wenn die beiden Seile 100% parallel laufen sonst nimmt die Kraft mit jedem Grad ab....

Aber trotzdem macht sowas immer wieder Spass...

Grüssle Michael
 
kinzigsegler schrieb:
Im übrigen kann jeder, dem so geholfen wird, froh sein, dass dies auf dem Land und nicht auf See passiert. Bei einer Bergung stehen dem Berger bei Erfolg Bergungskosten im Bereich von bis zu 30-50% des Wertes des zu bergenden Objektes inkl. Ladung zu :wink:

Das kenn ich etwas anders,

wenn der Geborgene dem Bergenden das Seil gegeben hat war es ne Rettung und dem Begrenden steht nach erfolgreicher Bergung das Schiff samt Ladung zu.

Wenn der Bergende das Seil gibt ist es ein Abschleppmanöver das vergütet wird/werden kann...

Alles alte Seefahrergesetze, wie die "moderne" Rechtssprechung da ist kann ich nicht sagen. Ist hier aber auch egal.

Aber wenn das so wär würd ich auch öfter bergen :D

LG Lennart
 
hab doch ein Bild der Aktion gefunden, recht dunkel, war aber auch Kuhnacht.....
 

Anhänge

  • Bergung01.jpg
    Bergung01.jpg
    90,9 KB · Aufrufe: 5.567
Servus beisammen,

gestern habe ich unseren Förster mitsamt seinem BMW X3 Dienstwagen aus der Böschung wieder auf die Straße geholt.

Und natürlich den Foto nicht dabei! schei....

Und noch vielweniger den Bergungsvertrag, haha...

Dafür waren wir nur zu zweit, also Aussage gegen Aussage!

Ich hatte zwar keine Ketten drauf aber der X3 hatte gar keine Chance gegen meinen U1200 :lol:

MfG
Christian
 
schraubenladen schrieb:
Servus beisammen,

gestern habe ich unseren Förster mitsamt seinem BMW X3 Dienstwagen aus der Böschung wieder auf die Straße geholt.

Und natürlich den Foto nicht dabei! schei....

Und noch vielweniger den Bergungsvertrag, haha...

Dafür waren wir nur zu zweit, also Aussage gegen Aussage!

Ich hatte zwar keine Ketten drauf aber der X3 hatte gar keine Chance gegen meinen U1200 :lol:

MfG
Christian
Hast du noch ein Händy OHNE foto?(Denke selber auch nie dran :oops: MFG Herbert
 
Der X3 ist ja auch nicht annähernd Geländetauglich... :lol:

Aber die Herren vom ALF fahren halt lieber nen schicken X3 als nen richtigen Geländewagen.


Gruß Michael
 
Unser Förster fahrt nen Samurai und man glaubt nicht wo der überall hinkommt wenn man fest genug aufs gas tritt :lol:
 
Hab´mal einen X3 im Winter probegefahren.... mir ging´s wie unserem Förster, nur mußte ich den Traktor zu Fuß holen.

Hab mich dann damals für einen V6 Touareg entschieden.... dank Diff-Sperre kommst weiter, aber sonst.... habe jetzt einen Allrad Passat und meinen U1200.
Übrigens, der Touareg hatte mit 12 Liter Diesel auf 100km einen ähnlichen Verbrauch wie mein Mog, oder so

:lol:
 
Hallo Christian,

auch wenns bisl vom thema abweicht, haben selbst unimogs und für mich ein ideales Fahrzeug, aber ich muß fast mal ne Lanze für den X 3 brechen. Aus eigener Erfahrung haben wir im Schnee schon mehrere Fahrzeuge probiert. Landrover Disco. mit Sperren und allem was dazu gehört, aber auf dem Weg zur Almhütte hatte der auf der verschneiten Straße keine Chance gegen den X3. Und beide hatten Winterreifen. Hat mich auch gewundert. Auch ein A6 Allroad ist auf verschneiter Straße nicht besser. Die hab ich verglichen. Ich besitze übrigens keines der Autos und arbeite auch nicht bei BMW. Ist nur ein objektiver Vergleich. Auf verschneiter Straße ist ein gut regelnder permanenter Allrad den Sperren überlegen. Hat auch der Test in manchen Zeitungen gezeigt. Habs auch nicht geglaubt, bis ichs probiert hab. Im tiefen Schnee und richtigen Gelände sieht das natürlich alles anders aus.
Aber sind natürlich alles keine Mogs :D

Grüße Chris