Unimog 2010, Vom Elsass zurück nach Deutschland

Das erste Vorgelege der Hinterachse ist bereits mit einem neuen Dichtungssatz versehen. Das zweite wartet auch schon auf die Re-Montage.
 

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Die gestrige Samstagsfahrt diente zum aufpicken der Reste-Hinterachse (Danke an Daniel).
Aus dieser plane ich die beiden Zwischengehäuse in den U2010 zu übernehmen. Vorher werden diese noch in der Sandstrahlbox von Rost befreit und mit Lack versehen.

Bin gespannt, was sich sonst an der Reste-Achse als brauchbar zeigt. Dementsprechend geht es dann aufs Ersatzteillager.
 

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Die gestrige Samstagsfahrt diente zum aufpicken der Reste-Hinterachse (Danke an Daniel).
Aus dieser plane ich die beiden Zwischengehäuse in den U2010 zu übernehmen. Vorher werden diese noch in der Sandstrahlbox von Rost befreit und mit Lack versehen.

Bin gespannt, was sich sonst an der Reste-Achse als brauchbar zeigt. Dementsprechend geht es dann aufs Ersatzteillager.
 

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Beide, mit neuem Dichtungsssatz versehenen, Vorgelege warten geduldig auf den wiedereinbau.
 

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Die Handbremszüge, an denen die Ummantelung teils gebrochen oder gerissen sind, habe ich mit waserdichtem, selbstklebendem Textilband umwickelt. Ein solches hatte ich auch bereits zur Herstellung meiner U411 Kabelbäume verwendet. Zur Fertigstellung der Handbremszüge fehlen nun noch die Gummimanschetten. Habe bei mogparts angefragt, nachdem ich diese in deren Sortiment nicht finden konnte und die Manschetten vom U411 zu groß sind.
 

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Gestern und heute habe ich die erstandene Reste-Hinterachse teilzerlegt, um die beiden benötigten Verbindungsgehäuse zu entnehmen.

Ein Blick ins Innere der (rostig aussehenden) Achse reizte aber doch. Habe also das Differential auch gezogen. Sieht allles schön ölig aus, hatte eher Rost erwartet. Schade, dass an ihm die Antriebswelle am Gehäuseende abgeschnitten wurde.

Für Ersatzzwecke oder Abgabe stehen also das Achsgehäuse, Komponenten des Differential sowie zwei Vorgelege mit Naben und Bremsbacken zur Verfügung.
 

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Das erste der beiden Zwischengehäuse habe ich heute sandgestrahlt.
Und für die Handbremsseile sind die Gummifaltenbälge eingetroffen. So langsam liiegt also alles parat für die Komplettierung der Achse.
 

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Vor kurzem hatte ich glücklichen Zugriff auf ein genietetes Lüfterrad, so wie in der Ersatzteilliste C aus Oktober 1952 angeführt.
Dies wird im Zuge der technischen Maßnahmen am Fahrzeug das Alu-Lüfterrad, welches Beschädigungen an den Flügelenden aufweist, ersetzen.
 

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Das erste sandgestrahlte Zwischengehäuse ist nun auch schon endlackiert.
 

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Heute fand der überarbeitete Hauptbremszylinder an seinem Platz zurück.

Und auch das Verbindungsgehäuse hinten links konnte wieder montiert werden. Das Verlagerungsgetriebe hinten links weigerte sich anfangs, die letzten fünf Zentimeter zurückzulegen. Daraufhin steckte ich provisorisch auch das Verlagerungsgetriebe rechts und verdrehte in kleinen Schritten die Welle. Nach fünf Schritten rutschte das linke Verlagerungsgetriebe endlich weiter, sodass es morgen befestigt werden kann.
 

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Und wieder ging es ein kleines Stück vorwärts.
Das Verlagerungsgetriebe hinten links ist angeschraubt, dabei die Anschraubfläche mit Dichtmasse abgedichtet, so wie im Werkstatthandbuch beschrieben.

Weiterhin habe ich den gerissenen Faltenbalg des Differential-Seilzuges erneuert, sowie am Zapfwellenabtrieb vorn und hinten die deutlich eingelaufenen Simmeringe entfernt. Die Oberflächenqualität der beiden zugehörigen Flansche lässt zu wünschen übrig, hier ziehe ich speedi sleeve von SKF auf.

Morgen sandstrahle ich dann das Zwischengehäuse für hinten rechts.
 

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Hallo Winnie,

bei Deinem genieteten Lüfterflügel ist mir aufgefallen, dass die Lüfterblätter zur falschen Seite gebogen sind. Der Flügel stammt vermutlich nicht von einem Unimog. Das wird sich wohl bei der Kühlung bemerkbar machen. Ich würde mich da noch mal schlau machen, bevor Du den Lüfterflügel verbaust.

Gruß Julian
 
Hallo Julian
Ich danke dir für diesen wichtigen Hinweis!
Sehr aufmerksam von dir.
 
@ Julian
Deine Feststellung zum Lüfterrad hat sich leider bewahrheitet. Auf dem Vergleichsfoto sieht man es deutlich. Das ist natürlich schade, aber auch kein Beinbruch, denn ich darf das Lüfterrad an den Verkäufer zurück geben.

Das zweite Zwischengehäuse konnte ich gestern sandstrahlen. Und zu einem guten Feierabend-Tannenzäpfle auch noch grundieren :smile:
 

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Die linke Seite der Hinterachse ist nun wieder mit Handbremsseil, Radbremszylinder und Bremsbacken bestückt.
Und am Zwischengehäuse für hinten rechts ist die zweite Decklackschicht aufgebracht, sodass ich mit den Montagearbeiten auf dieser Seite am Samstag starten werde.
Das Einhängen der Feder für die Bremsbacken zeigte sich mangels Federspreizzange als kniffelig. Hab die Feder daher mit einer Zange etwas vorgespannt und in die Windungen Unterlegescheiben eingeschoben. Die letzten Millimeter ließen sich so gut überwinden und die Feder leicht einhängen. :party Gute Ideen zum richtigen Zeitpunkt sind immer gefragt :party
 

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Bremstrommeln / Radnaben sitzen nun wieder an der Hinterachse und sind gesichert. Die Exzenter für die Bremsbacken sind voreingestellt, das Einstellen der Handbremse muss noch erfolgen. Auch die Bremsleitungen und der neue Bremsschlauch sind schon montiert. Öl fürs Differential und die Verlagerungsgetriebe ist noch einzufüllen.
 

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Heute habe ich die Bremsbacken an der Hinterachse eingestellt. Zuerst mit den Exzentern, danach die Handbremse. Danach die Räder montiert und den Unimog für die Arbeiten an der Vorderachse vorne aufgebockt. Dann die Radnabenschrauben gelöst und die Bremstrommeln abgezogen. In einer Bremstrommel fand sich eine kleine Kugel, deren Originalplatz ich noch nicht bestimmen konnte.
 

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Später konnte ich noch die Bremsbacken, Radbremszylinder, Bremsschläuche und Bremsleitungen abnehmen, ebenso die großen Simmeringe der Naben. Die Bremsbeläge waren insbesondere auf einer Fahrzeugseite stark verölt. Bremstrommeln und - backen gehen dann zu Bremsen Schöbel, Nürnberg.
Morgen geht es vermutlich an die Demontage der Vorgelege.
 

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Schlechtwetterprogramm darf auch mal sein. Also hab ich die Lieferung an Bremsen Schöbel bereit gemacht.
Dann noch auf die Zaofwellenanschlußflansche speedi sleeve aufgezogen. Bedingt durch die Oberfläche eines Flansches habe ich an diesem die Schadstellen mit Epoxidspachtel verfüllt und direkt danach die Hülse aufgeschlagen. Maßbedingt konten die Hülsen nicht ganz aufgeschlagen werden, sodass am Bundende ein leichter Hülsenüberstand entstand. Diie nötige Angleichung der Hülse an die Teilekontur habe ich daher auf der Drehbank vorgenommen (Feile, 1000er Schmirgelleinen)
 

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Kurz nach Rückgabe des nicht Unimog-tauglichen, genieteten Lüfterrades an den Verkäufer ergab sich Zugriff auf ein unbeschädigtes Alu-Lüfterrad. Das wird vor dem einsetzen noch lackiert.
 

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