Unimog 411 mit Krailing Rückeaggregat

Guten Morgen Florian,

mein Respekt, super beschrieben und alle Achtung vor der Arbeit. Super dass es bei Dir voran geht, ich hoffe Dir geht es nicht nicht wie bei mir.

Die Luft ist raus und es geht nur schleppend voran. Gerichtete Kabine ( 90 % fertig, ohne Grundierung ( ist wieder aufgesetzt, aber viele Detail und Kleinigkeiten, wie z.B. das Gaspedal mit neuen Gestänge usw. halten mich auf. Und an einem Samstag sieht man leider derzeit nicht viel Fortschritt.

Als Tipp wegen dem Kühler. Bevor du den einbaust, press den mal bitte mit Wasser oder Luft ab. Dichtigkeitsprüfung :wink: . Bei mir war er bis zum Ausbau dicht.

Einbaut war plötzlich oben eine Lötstelle an drei Stellen undicht.....



Gruß Thomas aus dem Schwabenländle
 
Hallo Thomas,

Ja, ich muss da auch aufpassen, manchmal überkommt es mich und dann würde ich noch das ein oder andere gleich auseinander rupfen, aber dann besteht die Gefahr einer never ending story... :o
Wir haben ja schon seit 30 Jahren einen 411.110 zerlegt in der Garage stehen, ich denke da bin damals einfach ich dazwischen gekommen :lol:
Und dann ist ja da noch der 1000er Trac meines Bruders, den er auch gerade auf Vordermann bringt, da unterstütze ich auch bei Bedarf (Lenkzylinder neu abdichten, Kugelkopfmanschetten erneuern, Auspuffrohr neu anfertigen...)

Montagewerkzeug für die fachgerechte Montage der einteiligen Kolben-Gleitringdichtungen :
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Frau, Haus und Garten brauchen auch etwas Liebe :D
Eins nach dem anderen, ich wollte eigentlich den Sommer an dem Rückeaggregat anfangen, aber so ist das Leben...

Danke für den Tipp mit dem Kühler, das mache ich noch vor dem Lackieren, nun isser nämlich komplett sauber, ich hoffe mal, dass ich nichts beschädigt habe mit meiner Aktion....
 
Nabend zusammen,

weiter geht's mit der Berichterstattung:

Kühler:

Gleich den Tipp von Thomas umgesetzt und den Kühler mit 0,8bar Luft abgedrückt und mit Seifenwasser geprüft, war dicht :D

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Das Seifenwasser hat auch nochmal gut Dreck in den Lamellen gelöst, da sollte nun wieder gut Luft durchpfeifen. So isser nun fertig zum Lackieren.

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Kabine:

Tja, so wird geschafft momentan: :D

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Radhäuser blank geschliffen:

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Denn folgender Schichtaufbau war zu finden:
Rost, org. Grundierung, org. Decklack, Spachtelmasse, rest. Grundierung, rest. Decklack...

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Innen ähnlich:

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Und hier noch ein Bild der neu angebrachten Strebe:

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Und jetzt das Schmankerl aus Great Britain:

Neue Heckkotflügel für den Krailing Aufbau

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Absolut gut, Anfertigung nach Maßskizze bei der Fa. Featherwing in England (https://www.featherwing.com/), mit Drahteinlage, aus 1mm Stahlblech:

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Schön eingebördelt:

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Damit Ihr wisst mit wem Ihr es zu tun habt :lol:

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Nabend zusammen,

und wieder gings ein Stück weiter:

Die letzten zwei Wochen bestanden aus Teile blank machen, Vorbereitungen zum Lackieren an den Samstagen.

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Ihr dürft mich gerne für verrückt halten, aber mein zurück erhaltenes Getriebe habe ich aufgrund der schlechten Haftung des "Motorengrün" am Getriebe und "Chassisrot" an der Kupplungsglocke und Nebenantrieb ebenfalls blank gemacht.
Dabei kam ein Alugussgetriebedeckel zum Vorschein. Wann kam damals die konstruktive Änderung? Kann das was mit der Rostbildung zu tun haben, damit weniger Rost Partikel auf die Schaltplatte fällt oder kennt jemand den eigentlichen Grund?

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Für den Kühler habe ich beim Lackierer einen 2K-Säureprimer bekommen, der mit dem verwendeten Messing und Alu chemisch reagiert und so die Haftung erhöht wird.

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Man beachte die Reinraumqualiät der Freiluftlackierkabine:

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Diesen habe ich dann auch am Getriebe verwendet:

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Gut, wenn man jemand kennt, der einen Terex Lufthaken bereit stellt:

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Der Lack streckt sich noch bei der Trocknung und wird matter, siehe Tankspannbänder.
Verwendet habe ich eine Sikkens 2K EP-Grundierung und Mipa 2K OC Acryl Rallyschwarz Matt, appliziert mit SataJet 4000 HVLP, zwischen den Spritzgängen 4h Trocknungszeit.

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Ich hab mal beide Schalthebel lackiert, da probiere ich welcher mir besser liegt, der gerade oder der abgewinkelte vom 404:

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Somit ist das Getriebe einbaufertig.
 
Nabend zusammen,

ein wichtiger Meilenstein ist geschafft, denn das Getriebe sitzt wieder an seinem Platz :party

Hier nochmal der Vorderachsflansch getriebeseitig:

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Vorher natürlich die Rahmeninnenseiten und alle anderen schwer zugänglichen Stellen gereinigt:

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Und ein neues Ausrücklager gab's noch im gleichen Atemzug:

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Nächste Woche sollte dann der Motor soweit fertig sein, dann kann der auch gesetzt werden...

Bis bald :spitze
 
Guten Abend,

Mal ein wenig das Somaggia-Loch beleben :D

Der neue Lack passt gut zum alten Lack am Trac bezüglich Glanzgrad und Struktur, hier die Tankkonsolen (alt) mit der neu lackierten Tankwippe.
Von der Festigkeit und Durchtrocknung ganz zu schweigen, zum Montieren der Tankspannbänder mit den neuen Gummiunterlagen haben wir einen Spanngurt zur Hilfe genommen, ohne Lackbeschädigungen zu haben. Ich habe zum ersten Mal 2K-Lack verwendet und werde in Zukunft nichts anderes mehr nehmen.

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Weiterhin ist ein neues Blech in der Bodengruppe vorhanden:

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Ebenso sitzt das Blech für die Ecke an seinem Platz, war etwas fummelig zum Punkten und nachher zu verschleifen, mit dem Geradschleifer gings:

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Und dann heute das Highlight:

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Motor wurde erfolgreich in Betrieb genommen und wurde anschließend gleich an den Kopfschrauben nachgeknackt. Es war nur ein neuer Haupt-und Pleuellagersatz notwendig, wobei die Kurbelwangen auf das breitere Maß der Lagerschalen geschliffen wurde (Das 1. Übermaß konnte nochmals verwendet werden, da der Motor nicht viel gelaufen hat nach der ersten Revision. Nur wurden damals nicht die Wangen breiter ausgeschliffen, sondern eben die Lagerschalen kleiner).
Ebenso wurde der Motor neu lackiert.
Über den Klarlack auf den Gummiteilen könnte man streiten, aber selbst die aktuelle Motorenbaureihe im LKW wird mit Klarlack versehen.

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Ich bin schwer begeistert :D

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Die meisten Teile wurden gestrahlt:

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So, das reicht für heute...

Am Samstag gibt's ne Überraschung :D
 
Könnt ihr die Spannung noch ertragen? :D

Erstmal noch was unspektakuläres:

Kupplungsscheibe und Druckplatte wieder montiert, zentriert mit der alten Eingangswelle:

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Danach noch ein wenig Tetris für Erwachsene gespielt und die Bundeswehrkiste gefüllt:

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Und nun, seid gespannt...









...











...







Und Zack!

Endlich konnte ich die lang ersehnten Halterungen für die Gloggerwinde erwerben :

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Dies ging einher mit dem Erwerb der Gloggerwinde No. 3 :shock: :D

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Dazu gab es noch die Bergstütze, die ab 1961 Verwendung fand, die Erdsporne fehlen noch:

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Und Propellerrollen für die Rahmenenden:

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Weiterhin konnte ich beim Verkäufer noch die 2. Bohrung hinter dem Batteriekasten ausmessen. Diese ist bei den neueren 120mm hohen Rahmen ab Werk angebracht.

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So, das wars erstmal wieder von mir :danke

Einen schönen Sonntag noch :spitze
 
Was inzwischen geschah:

Leider nicht so viel wie erhofft als aufgrund diverser anderer Turbulenzen...

Aber weiter im Thema:

Motor sitzt wieder:

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Motorlage geprüft, passt:

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Gut, wenn man einen Galvaniseur kennt:

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Schubkugelmanschetten sind wieder dran, Schrauben sind auch mittlerweile neue dran:

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Kuppenheim war noch, den Stand neben Jochen Schäfer gehabt 8) (HabedieEhre :D )
Da habe ich noch ein neues Verdeck, Rückwand und Steckscheiben geordert. Auch gab's passende Dokumentation:

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An die wesentlich umfangreichere ETL 30003 (+200 Seiten) bin ich noch gekommen:

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Die abgerissenen Halterungen der Dieselleitungen neu gemacht:

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Und zuletzt kämpfe ich aktuell mit dem originalen Abgasrohr, da passt was noch nicht ganz, aber durch früheren Feindkontakt im Forst hats auch die Auspuffaufhängung verzogen. Da muss ich noch mal ran:

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Muss nun noch die Hütte untenrum lackieren, etwas sportlich bei dem Wetter, muss ich mir noch was überlegen...
 
Hallo Florian,

wunderbar,habe Deine Bilder sehen können,was war jetzt der Fehler???

Danke, Manfred
 
Hallo Manfred,

Frohes neues Jahr erstmal,
Puh, ich weiß auch nicht, ich habe meinerseits keine Veränderung vorgenommen.

Schon wieder 6 Wochen vergangen seit der letzten Berichterstattung :shock:
Was inzwischen geschah:

Nachdem auch hier der Winter Einzug gehalten hat, musste ich die Kabine zur weiteren Bearbeitung in den beheizbaren Teil der Werkstatt bringen.
Dazu habe ich ein Hilfsmittel mal nach gefühlt 10 Jahren fertig gestellt:

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15er Stahlplatten bearbeitet:

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Mit Stabelektroden (Oerlikon Citorex) verschweißt:

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Und hier fertig. Gabelaufnahme für den Dreipunkt umgebaut:

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Nun konnte elegant die Kabine umziehen:

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Da seit dem Sommer die blanken Stellen wieder leicht flugrostig waren, habe ich alle blanke Blechteile nochmal mit dem Festool Rotex und 220er Schleifpapier und anschließend mit dem Schwingschleifer und Schleifvlies gesäubert:

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Die Blechfalze, die ich neu gemacht habe, habe ich mit dünner Grundierung volllaufen lassen, bis über die Kapillarwirkung an der anderen Seite die Farbe rauskam:

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Parallel dazu, bis die Farbe eingezogen war, habe ich neue Gummis an die Handbremsseile angebracht. Zur besseren Montage habe ich ein Stück Holz zurecht geschnitzt:

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Jetzt konnte ich die improvisierte Lackierkabine aufbauen und die Hütte abkleben:

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Und dann gings los, jetzt wurde es ernst :D

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Grundiert mit Sikkens 2K-EP-Primer. Nach der Trocknung über Nacht die Roststellen gespachtelt, verschliffen und nochmal kurz drüber gehustet:

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Wieder während der Lacktrocknung (der Holzofen muss parallel dazu gefüttert werden) am Auspuffrohr weiter rumgespielt:

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Das originale neu beschaffte Auspuffrohr passte leider überhaupt nicht. Dies konnte ich wieder zurück geben (für 170,- wollte ich nicht dran rum biegen) und habe ein 2. gebrauchtes Rohr aus dem Fundus genommen. Das Originalrohr ist faltenfrei und ohne Einschnürungen gebogen, dieses ist etwas schlechter verarbeitet, aber von der Passform wesentlich besser:

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Da mir der Abstand zum Stoßdämpfer zu gering war, habe ich das Rohr im Knick auf dem Rohrbieger enger nachgebogen:

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Jetzt ist ein guter fingerbreit Platz und auch die Flucht zum Krümmerflansch passt nun wie es soll:

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Und heute die Grundierung etwas angeraut mit 320er Schleifpapier und Schleifvlies, dann decklackiert. Ebenso die Sitzschienen und den Werkzeugkastendeckel:

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Hier ist der Lackauftrag (Mipa 2K PUR HS Acryllack in DB6286 Unimoggrün) noch frisch, der Lack trocknet Seidenmatt auf, das passt besser zur Altlackierung:

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Man merkt wegen der Schmutzeinschlüsse die fehlende professionelle Lackierkabine, aber ich bin zufrieden über den Meilenstein und nun kann ich endlich mal an die Wiedermontage denken...

Auf bald, gute Nacht :party
 
Hallo zusammen,

Während der Decklack am Trocknen war noch die Zapfwellen gereinigt, neu abgeschmiert und wieder eingebaut:

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Nachdem Weihnachten schon rum ist, habe ich unterm Weihnachtsbaum noch ein vergessenes Geschenk gefunden und gleich ausgepackt:

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Farbton passt zur Altlackierung:

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Einen schönen Sonntag noch :spitze
 
Hallo Florian,

es ist immer wieder interessant deinen Bericht hier zu lesen und die Bilder zu verfolgen.
Du machst wirklich gute saubere Arbeit :technik ! Die Kombination 411er+Rückeaggregat bzw. Winde, finde ich technisch genieal! :respekt
Leider sind solche Fahrzeuge in meiner Gegend garnicht verbreitet, hab sowas ähnliches bisher nur auf zwei Treffen mal bestaunen können.

Mach weiter so, maximale Erfolge! :spitze


MfG. Christoph (dohnti)
 
Hallo Christoph,

Vielen Dank, ja, ich wollte eigentlich 2019 schon starten mit dem Aufbau des Rückeaggregates, der Mog selbst hat mich mit seinen Überraschungen nochmal zeitlich und finanziell zurück geworfen, wobei ich dann sagen kann, daß was ich in der Hand hatte, ist in Ordnung.

Aber ich bleibe weiterhin am Ball, auf welchen Treffen hast Du die Fahrzeuge gesehen? Ich bin da selbst noch an der Recherche zu anderen funktionsfähigen Fahrzeugen...
 
Hallo Florian,

Bobber schrieb:
der Mog selbst hat mich mit seinen Überraschungen nochmal zeitlich und finanziell zurück geworfen
, muss mir auch immer gut überlegen was am Mog gemacht werden kann/sollte damit es im Rahmen bleibt.
2018 in Nordhorn stand ein grüner Frosch+Winden mit Langholzwagen auf dem Feld, das Fahrzeug glaube ich, wurde hier schon erwähnt.
2019 in Breitenworbis, standen ein Paar 401er und 411er mit Winden dran auf dem Platz, aber ohne dieses gesamte Aggregat was du noch aufrüsten möchtest. Bin trotzdem immer erstaunt was diese kleinen Fahrzeuge+Winde so alles leisten können. Mehr kann ich zu deiner Recherche erstmal leider nicht beitragen.



MfG. Christoph (dohnti)
 
Hallo Christoph,

Ja, das in Nordhorn mit dem Langholzanhänger waren wir.
Dort hatte Volker mit seinem Frosch und Krailingaggregat ausgeholfen.
Danach hatte ich beschlossen, einen eigenen Mog aufzubauen :D
 
Moin Florian,

top Arbeit, ein gründlicher Neuaufbau der dann aber mit zeitgenössischem Gerät ausgestattet wird und kein Sonntags-Unimog wird. So mag ich das!

Jochen.Schäfer schrieb:
Hallo Uwe,
das Krailling Rückeaggregat ist um 1958-59 entwickelt worden, von Niedersachsen-Werk Friederich Klausing KG Rabber in Bad Essen produziert und damals ziemlich intensiv beworben worden.

ich nehme an, dass du den Prospekt zum Krailing-Rückeaggregat kennst?

MfG
Fabian
 
Hallo Fabian,

danke für das Lob, ja, ich habe schon Unterlagen zusammen getragen, danke, wenn du über diesen verfügst, können wir gerne nochmal drüber sprechen.

In großen Schritten ging es die letzten Tage weiter:

Neuer Batteriekasten mit Hohlraumwachs an den Falzen gewachst, montiert und mit dem Trennschalter versehen. Etwas störrisch waren die alten Stromkabel, da diese aus richtig dicken Einzellitzen bestehen und somit recht unflexibel sind. Letztendlich gings mit etwas Drücken, Ziehen, Fluchen :lol:

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Ohne Bild haben wir die Kabine in ca. 30min wieder drauf gesetzt.
Ja, am Band gings damals schneller :mrgreen:

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Alles schon verstaubt inzwischen... Kühler sitzt wieder in neuen Gummis:

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Eins nach dem anderen fügt sich wieder zusammen, die Pritsche und andere Lager leeren sich:

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Dann konnte für den ersten Start alles vorbereitet werden.
Wobei, halt! Strom brauchen wir noch:

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Damit die Batterie ordentlich sitzt, bekam sie ein maßgeschneidertes Brettchen inkl. Halterungen. Ebenso habe ich noch die innere Masseleitung verlegt:

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Kühlwasser aufgefüllt, Schlüssel rein, Saft da, elektrisch geht alles, Anlasser dreht (schon mal etwas Öldruck aufbauen) vorglühen und dann lief er, als ob er gestern abgestellt wurde :party :party :party

Sogleich gab's ein Beweisvideo:

[youtube]7GmFKg0ipqM[/youtube]

Und hier ist der Innenraum fertig gestellt, inkl. neuen Fussmatten:

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Fazit: Es hat sich gelohnt, das Getriebe lässt sich super synchronisiert schalten, wie es sein soll, wenn auch noch hakelig. Aber das wird sich einarbeiten...

Auf bald :spitze
 
So, weiter geht's:

Es zeigte sich, dass sich nach der Komplettierung der Kabine die Zapfwelle nicht mehr einschalten ließ. Ich hatte das Hebelwerk mit den mitgelieferten Schrauben des neuen Getriebes montiert. Meine Vermutung war, die Schrauben sind zu lang und drücken auf den Schieber im Getriebedeckel. Ein Blick in die ETL (Pos. Nr. 26) ergab eine Sechskantschraube M10x18. Verbaut war eine 22er Länge. Denn nach Lösen der Schrauben ließ sich die Zapfwelle wieder schalten. Habe die Schrauben entsprechend getauscht, nun geht der Schaltvorgang wie gewohnt.

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Und dann war es Zeit, dem Mog sein neues Häubchen zu verpassen:

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Hier muss ich ein Lob an die Fa. Jung loswerden, das gesamte Verdeck, Steckscheiben, Rückwand und Abdichtleiste an der Windschutzscheibe passten wie dafür gemacht.
Altes Verdeck abmontiert, neues Verdeck aufs Gestänge aufgelegt und in die Krampen gebunden, alles komplettiert, das Verdeck mit Klebeband nach vorne zur Windschutzscheibe gezogen, erste Leiste hinten oben verschraubt und danach von der Mitte heraus die vordere Leiste inkl. Gummileiste.
Nun liegt auch das Gummi wieder am Windschutzscheibenrahmen an und kann bei Regenfahrt abdichten.

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Fehlen nur noch die Kotflügel vorne...Deswegen ist die Karre auch so verspritzt :mrgreen:
 
Nabend zusammen,

gestern war es endlich soweit, ich war zusammen mit Fabian im Land der zwiebelförmigen Kirchtürme (Bayern) unterwegs, wir durften uns das Fahrzeug mit dem Krailingaufbau anschauen und ausgiebig Bilder machen und Maße abnehmen.
Kurzum, echt tolle Aktion, ein sehr schönes Fahrzeug in außergewöhnlich gutem Zustand und ein stolzer Besitzer, der sich gefreut hat, dass sich jemand so ausgiebig für die Technik interessiert.
Nun ein paar Bilder von mir:

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und Fabian (copyright by Fabian Dsl):

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